I-Quit, ein neuer social-media Ansatz zur Tabakprävention bei Jugendlichen
WIEN
- 29. 9: Wie oft musst du russisches Roulette spielen um die selbe
Chance zu haben als Rauchertoter zu sterben? Um wieviel Millimeter ist
ein Raucherinnenbaby im Durchschnitt kleiner? Solche Fragen und deren
Antworten findet man ab heute im neuersten Facebook Spiel zum Thema Rauchen wieder.
"Viele junge Menschen rauchen. Viele junge Menschen sind auf der
Facebook Plattform. Eine perfekte Kombination, wenn man genau an dieser
Stelle das Rauchen thematisieren will", sagt Clemens Fruhwirth vom
österreichischen Verein I-Quit. "Unsere Zielgruppe, nämlich die unter 25
Jährigen, interessieren sich immer mehr weniger für klassische Medien.
Sie verbringen ihre Zeit mit Quizes und Spielen auf Facebook. Was liegt
näher, als das Thema Rauchen in eine solche Spielvariante zu verpacken?"
"Der Facebook Benutzer bekommt ein medial ansprechend aufbereitetes
Spiel, das mit moderierten Fragen- und Antwortvideos sich deutlich von
der Quizkonkurrenz abhebt", erklärt Gerhard Zeissl, Mitgründer von
I-Quit. "Außerdem eignen sich soziale Netze hervorragend zur Aufklärung.
Aus Studien wissen wir, dass Raucher eher mit anderen Rauchern
befreundet sind, und wenn wir mit Facebook es schaffen, die I-Quit
Inhalte in die persönlichen Seiten und Pinnwände zu bekommen, so haben
wir eine gute Chance, dass das auch deren Freunde erreicht."
Prof. Manfred Neuberger, wissenschaftlicher Beirat dieses Projekt und Mitbegründer der aerzteinitiative.at,
führt aus: "Neben dem für die Aufklärung wichtigen Quiz gibt es in
I-Quit auch einen Persönlichkeitstest. Der Raucher bekommt seine
persönliche Auswertung nach der wissenschaftlich geprüften Hooked-On-Nicotin-Checklist.
Damit wir uns auch hier von den anderen eindimensionalen Tests abheben,
gehen unsere Fragen an die Rauchgewohnheiten einen Schritt weiter, so
dass der Raucher auch in den Punkten Kontrollverlust, Nikotintoleranz
und Entzugserscheinungen mit einer Punkteskala die Stärke seiner
Abhängigkeit erkennt."
"Unsere Facebook Applikation konnte dank der Unterstützung der
Help-EU Kampagne finanziert werden", betont Clemens Fruhwirth weiter.
"Bemerkenswert war für uns in der Entwicklung, wieviel man mit einem
doch kleinen Budget bewegen kann. Stellt man unser Budget neben das
der Nichtraucherkampagne von BM Stöger, so befinden wir uns mit unseren
Mitteln im 1-2% Bereich. Mit den Kosten der verpufften
Nichtraucherkampagne von BM Stöger hätten wir eine komplette und
nachhaltige Entzugs-(Therapie-)plattform aus I-Quit gemacht. Ich hoffe,
dass das Gesundheitsministerium seine Strategie bald ändert und nicht
nur mit teuren Presseagenturen, sondern auch mit kleinen, innovativen
Vereinen spricht."
Testen Sie Ihr Wissen selbst http://www.i-quit.at. Ein Facebook Account ist dafür Voraussetzung. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Mag. Clemens Fruhwirth
c.fruhwirth@i-quit.at
+43-664-111-11-44
Vorstandsvorsitzender des Vereins "I-Quit -- Smoking Cessation and Prevention - Rauchentwöhnung und Aufklärung"