Dr. Elisabeth Vogel,
die beliebte
TV-Moderatorin von "Wien heute", die auch in "Österreich
heute" zu sehen war und an "Modern Times Gesundheit" mitwirkte,
auf
die Frage, wie sie Berufsstress bewältigt
und dabei so fabelhaft aussieht:
Ich habe vor mehr als 2 Jahren meine letzte Zigarette geraucht, was auf
mehreren
Ebenen zu meinem Wohlbefinden beigetragen hat.
Ich versuche auch, viel
Wasser zu trinken, einmal am Tag eine warme Mahlzeit zu genießen
und sooft es
die
Zeit erlaubt, Bewegung in der frischen Luft
oder meinem Fitnessstudio zu
machen. Glücklicherweise esse ich auch gern gesunde Nahrungsmittel
wie Salate,
Gemüse, Obst, Geflügel, Joghurt,
Käse, usw., lasse mir aber auch gelegentlich
Spaghetti oder Pommes frites schmecken. Auf die Mischung kommt es an und
darauf, dass das "Gesunde" dominiert. Man kann
auch als Genießer/in gesund
leben und dadurch auch die beruflichen Anforderungen leichter
bewältigen. Die
Zigaretten waren kein wirklicher Genuss, und
ich bin heute sehr froh, dass ich auch
ohne sie leben kann.
Ewald
Tröbinger,
geb. 2.2.1960 in Linz, verheiratet, Vater von 3 Töchtern,
Organisator des Linz-Marathons. Der Sport half ihm, aufzuhören!
10 Jahre lang rauchte ich
40 Zigaretten am Tag. Nachdem ich erste gesundheitliche und
konditionelle Probleme bemerkte und mich zunehmend unwohl
fühlte, spürte
ich den Drang nach Befreiung vom Rauchzwang. Das war die Wende in
meinem Leben, nicht nur zum sportlichen Erfolg, sondern auch zu mehr
Lebensqualität.
Endlich hatte ich wieder ein neues,
glückliches Lebensgefühl. Heute bin ich schon 19 Jahre
glücklicher Nichtraucher, 23-facher Marathon-
Finisher von Berlin bis Florenz, IRONMAN
Triathlon Finisher und
organisiere den OMV Linz Donaumarathon mit über 10.000 Teilnehmern
aus fast 30
Ländern.
Raimund
Margreiter,
Weltberühmter Transplantationschirurg, Professor an der
Universitätsklinik Innsbruck:
Rauchfrei werden lohnt sich immer
und ist auch bei
Berufsstress möglich und nötig: Genuss
ohne Reue. Meine Raucheranamnese beginnt bereits mit dem 14. Lebensjahr
in einer nahegelegenen Schusterwerkstatt
und endete zunächst am 30. Geburtstag, um dann
7 Jahre später während der Abschlußfeier eines
Kongresses in einem wunderschönen Park hoch über dem
Vatikan eine Fortsetzung zu erfahren. Endgültig
aufgegeben habe ich das Rauchen dann am 20. Juni 1980 beim gleichen
Kongress 2 Jahre später in Boston.
Neben den zu erwartenden Gesundheitsschäden war
es vor allem das hohe Maß an Abhängigkeit von der Zigarette,
die mich letztendlich bewogen haben, dem
Rauchen abzuschwören. Heute weiß ich,
daß viele Tätigkeiten und Erlebnisse, die man als Raucher
mit dem unvermeidlichen Genuß einer Zigarette verbindet,
ohne Nikotin noch viel schöner und
genußvoller sind. Trotz oftmals nicht geringer beruflicher
Belastung habe ich nie wieder mit dem Rauchen begonnen und
konnte sogar meine Frau zum Aufhören bewegen.
Meine Kinder haben Gott sei Dank nie angefangen.
Frank
Elstner,
TV-Moderator:
Sicherlich habe ich zehn Jahre zu lange geraucht, aber ich kann mich
noch sehr gut an das Gefühl erinnern, als frischer Nichtraucher
morgens ohne schwere Beine aufgewacht zu sein.
Heute esse ich kein Fleisch mehr, den Kaffee habe ich durch grünen
Tee ersetzt. Das ist kein Verzicht,
sondern ein Gewinn an Lebensqualität und
Wohlbefinden. Fitness und Gesundheit sind Teil meines Lebens.
Andreas
Berger,
Weltklassesprinter (Hallen-Sprint-Europameister; jetzt
Intersport-Event-Manager) bekennt freimütig:
Zuerst spielte weder
das Thema Gesundheit
noch das
Thema Geld eine wirkliche Rolle, sondern meine Kinder, die mich
täglich und ehrlich darauf hingewiesen haben, dass ich ganz
einfach stinke!
Nachdem ich nach einiger Zeit des
Leidens nicht mehr stinken wollte, habe ich mir bewusst gemacht, dass
ich mich einer anderen Gewohnheit zuzuwenden
muss, nämlich dem
Nichtrauchen. Diese neue
"Gewohnheit" hat mich inerhalb sehr kurzer Zeit von einem 40 Stück
Marlboro Mann zu einem überzeugten
Nichtraucher gemacht.
Fazit: Ich rauche nicht mehr, ich huste nicht mehr, ich stinke nicht
mehr - und ich habe nebenbei 3.000,-- Euro im Jahr mehr für
Dinge,
die wirklich Freude machen. Herzliche Grüße aus
Gmunden!
Eva
Lichtenberger,
EU-Abgeordnete:
Ich bin seit 2002 Nichtraucherin, nach 25
Jahren ständig steigenden Zigarettenkonsums. Aufgehört habe
ich von einem Tag
auf den anderen im Feber 02 aus
gesundheitlichen Gründen. Eigentlich war es gar
nicht so schwierig wie befrürchtet. Ich habe zwar etliche Kilos
zugenommen, die
ich bis heute herumschleppe, aber zugenommen hat auch das Wohlbefinden.
Vor
allem, dass Kleidung und Wohnung nicht mehr nach altem Rauch stinken,
ist ein
Genuss!
In Brüssel erlebe ich das Rauchverbot
mittlerweile als Wohltat - keine brennenden Augen mehr nach einem
Abendtermin!
Dass es in Österreich so endlose Diskussionen gibt, irritiert mich
sehr, weil
ich ja jetzt auch anderes erlebe!
Zu spät zu rauchen aufgehört haben u.a. der Regisseur Christoph
Schlingensief, der Autor Allen
Carr,
Georg
Danzer,
Liedermacher:
Dass ich in den letzten Monaten so viele Menschen kennen
gelernt habe, die sich das Leben und die Seele aus dem Leib husten,
weil sie an
Lungenkrebs
erkrankt
sind, und dass ich mich in den Arsch beißen könnte, weil ich
erst vor 3 Jahren damit aufgehört habe, ist meine persönliche Angelegenheit. Dass ich mir bei
jedem Menschen,
den ich dabei beobachte, wie er sich eine Zigarette
anzündet, denke: "Du arme Sau, du weißt gar nicht, was
du dir da
antust und was auf dich
möglicherweise noch alles zukommt...
An öffentlichen Orten, wo
auch Nichtraucher anwesend sind, dürfte nicht geraucht
werden. Wenn
das in Ländern wie Irland und Italien geht, wo man sicher den
zivilen Gehorsam nicht
so diszipliniert als Primärtugend
verinnerlicht hat wie in Österreich, warum sollte das
bei uns dann nicht
möglich sein?
In einer Demokratie müssen stets auch die Rechte der Schwächeren gewahrt bleiben...Dass es zwar ein
Jugendschutzgesetz gibt, manche Eltern aber ihre Kinder verbrecherisch sogar im
Auto
vollqualmen, dass an Schulen jüngere Schülerinnen von rauchenden älteren sozusagen
durch deren
negatives Beispiel "angefixt" werden, das steht auf einem anderen
Blatt.
(News 42/06, S.12.) Verstorben 2007.
Christoph
Schlingensief, Regisseur, verstarb mit 49 Jahren an den Folgen das passiven und aktiven Rauchens (
Video), aber rasch wurde das Gerücht gestreut, er wäre Nichtraucher gewesen!
Unterstützer des
Nichtraucher-Volksbegehrens in
Bayern
Andere
Berichte von Rauchern nach dem Aufhören,
Video.
John
Polito: Do we need snus to quit?