Rauchverbot in Gaststätten
Studien bewiesen: Rauchverbot am Arbeitsplatz steigert Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit, senkt Krankenstände, Reinigungs- und Versicherungskosten (Brand, etc.). Umsatz und Beschäftigung leiden nicht unter ausnahmslosen Rauchverboten in der Gastronomie. Nur die von der Tabakindustrie bezahlten Studien fanden einen Geschäftsrückgang. Tatsächlich schadet ein Rauchverbot nicht dem Gastgewerbe, sondern nur der Tabakindustrie. Denn
Rauchen wird dadurch weniger sichtbar, denormalisiert und als Luftverschmutzung bewußt, seine soziale Akzeptanz sinkt und die Verführung Jugendlicher wird erschwert. Bei Rauchern sinkt der Tabakkonsum,  ja für viele ist die Unbequemlichkeit, im Freien rauchen zu müssen, sogar ein Motiv zum Aufhören, wodurch die Tabakindustrie dauerhaft Konsumenten verliert, die wiederum als lebende Werbung für die Verführung Jugendlicher wegfallen.
Von der kostspieligen Einrichtung von Raucherzimmern profitiert nur die Tabak- und Lüftungsindustrie. Rauchräume schmälern die Chancengleichheit der Anbieter auf dem Gastronomiemarkt und schützen das Personal nicht vor unfreiwilliger Einatmung giftiger und krebsfördernder Stoffe während der Kundenbedienung und Reinigung.
Gesundheitliche und wirtschaftliche Vorteile von Rauchverboten in der Gastronomie zeigen sich erst, wenn das Gesetz auch durchgesetzt wird. So wurden z.B.alle italienischen Gastronomen und deren Konzessionsstellvertreter in ihren eigenen Gewerbebetrieben per Gesetz mit Hilfspolizeikompetenz ausgestattet, die sie berechtigt und zugleich persönlich haftend verpflichtet, die Einhaltung des Rauchverbots zu kontrollieren. Eine Nichterfüllung ihrer Pflicht, rauchende Gäste auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen und vom Rauchen abzuhalten, kann bis zu 2200 Euro Geldstrafe nach sich ziehen. Wenn ein Gastronom es mehrfach unterlässt, einen rauchenden Gast anzuzeigen, droht ihm der Entzug seiner Konzession.
In der EU fand sich nach Einführung von Rauchverboten regelmäßig eine Zunahme der Zustimmung, z.B. in U.K., wo vor Einführung des Rauchverbots noch wöchentlich ein Angestellter in der Gastronomie an den Folgen des Passivrauchens starb und wo nach 3 und 10 Jahren eine positive Bilanz gezogen wurde, stieg die Zustimmung auf 83% (bei Rauchern von 40% auf 55%).
Nur manche WKO-Funktionäre des österreichischen Gastgewerbes haben noch nicht begriffen, dass weder AUA noch ÖBB durch das Rauchverbot gelitten haben und die Raucher weiterhin in den Urlaub fahren, ebenso wie sie in Irland weiter Pubs besuchen und in Frankreich und Italien die Bistros und Cafes. So wird noch immer versucht, das Rad der Zeit zurück zu drehen, jede Insolvenz eines Gastronomie-Betriebes dem Rauchverbot in die Schuhe zu schieben, fortschrittliche Politiker mit Lokalverboten zu belegen und in den Medien an den Pranger zu stellen, Gesundheitsschäden für Personal und Gäste zu ignorieren und Ausnahmen für Shisha-Lokale zu fordern.