Abhängigkeit und Entzug
In der 1992 von der WHO veröffentlichten zehnten Revision der
internationalen
statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter
Gesundheitsprobleme
wurde erstmals das durch Tabakrauchen verursachte
Abhängigkeitssyndrom
festgehalten. Spätestens damit wurde die häufige Meinung,
Tabakrauchen
sei lediglich eine schlechte Angewohnheit, die der Betroffene ohne
Hilfe
ablegen könne, widerlegt.
Die für die durch Tabakkonsum entstehende Abhängigkeit
verantwortliche
Droge ist Nikotin. Nikotin wird aus dem brennenden Tabak destilliert
und
auf Teertröpfchen in die Alveolen inhaliert, von wo es innerhalb
von
sieben Sekunden ins Gehirn gelangt und zur Freisetzung von
Neurotransmittern
führt. Diese verursachen eine gesteigerte Wachsamkeit und
Wahrnehmungsfähigkeit,
eine Verbesserung der Stimmungslage und wirken angstbefreiend und
appetitzügelnd.
Von den nikotinabhängigen Rauchern ist ein Drittel leicht, ein
Drittel mittel und ein Drittel stark abhängig. Diese
Abhängigkeit
und die damit verbundene Entzugssymptomatik machen es so schwer, mit
dem
Rauchen aufzuhören. Die spontane Entwöhnungsrate ohne Hilfe
beträgt
nur zwei bis drei Prozent pro Jahr. Nur einer Minderheit gelingt es,
nach
dem ersten Entwöhnungsversuch zu bleibenden Nichtrauchern zu
werden.
Die Mehrheit der Raucher benötigt mehrere Versuche auf dem Weg zum
Nichtraucher, der durch den Wechsel von Rückfall und Abstinenz
gekennzeichnet
ist. Somit zeigt die Tabakabhängigkeit viele Kriterien einer
chronischen
Erkrankung.
Maximal der Hälfte der Raucher gelingt es je, das Rauchen
aufzugeben.
Daher bedürfen insbesondere stark abhängige Raucher neben
einer Verhaltenstherapie auch einer medikamentöse Therapie.
In Österreich gibt es derzeit 1,3 Millionen Raucher, davon sind
45% konsonante Raucher, die an ihrem derzeitigen Rauchverhalten nichts
ändern wollen. Die restlichen 55% sind dissonante Raucher, die zu
37% den Tabakkonsum reduzieren und zu 18% mit dem Rauchen aufhören
wollen.
Mindestens 50% aller Raucher haben beim Versuch, abstinent zu
werden,
Entzugssymptome. Typische Nikotinentzugssymptome sind Unruhe,
Gereiztheit,
Ungeduld, Schläfrigkeit, Durchschlafstörungen, Verwirrtheit,
Konzentrationsminderung und Appetitsteigerung (Bennowitz 1988). Am
stärksten
ausgeprägt sind diese Symptome 24–48 Stunden nach Konsum der
letzten
Zigarette. Im Laufe von zwei bis drei Wochen verschwinden die Symptome
meist. Das Craving – die Lust auf eine Zigarette – kann
besonders in
Stresssituationen
noch über Monate bis Jahre bestehen.
Prochaskas Phasenmodell
Nach Prochaska und Di Clementi gibt es fünf Phasen der
Veränderung, innerhalb derer ein konsonanter
Raucher zu
einem
dissonanten, entwöhnungswilligen Raucher bzw. Exraucher
wird.
Präkontemplation –
Uneinsichtigkeit: In diesem Stadium ist der
Raucher
nicht bereit, sein Verhalten in näherer Zukunft zu ändern
beziehungsweise
mit dem Rauchen aufzuhören.
Kontemplation – Ambivalenz: Der Raucher ist sich des Risikos durch das Rauchen bewusst. Er ist aber noch nicht
willens,
in absehbarer Zeit mit der Entwöhnung zu beginnen.
Vorbereitung: In diesem Stadium
beabsichtigen die Betroffenen, in
der
unmittelbaren Zukunft aktiv zu werden. Üblicherweise haben die
Patienten
im vergangenen Jahr bereits wesentliche Handlungen gesetzt und ziehen
in
Erwägung, eine Beratung bei einem Arzt beziehungsweise
Entwöhnungsberater
in Anspruch zu nehmen, einer Gruppe beizutreten oder einfach nur ein
Buch
zum Thema Raucherentwöhnung zu erwerben.
Aktion – Umsetzung,
Handlung: In dieser Phase haben die
Betroffenen
bereits ihre Verhaltensweisen in den letzten sechs Monaten
geändert.
Patienten in diesem Stadium sind Botschaften bezüglich Abstinenz
gegenüber
sehr offen und befolgen üblicherweise Behandlungsempfehlungen. Das
trifft besonders zu, wenn vom Arzt und Patienten gemeinsam ein
Managementplan entwickelt wurde.
Aufrechterhaltung der Abstinenz: In diesem
Stadium
arbeiten
die Betroffenen daran, einem Rückfall vorzubeugen. Die Versuchung,
rückfällig zu werden ist geringer, und die Betroffenen
vertrauen
mehr darauf, dass sie ihre Veränderung aufrechterhalten
können.
Die emotionale Unterstützung sollte weiterhin fortbestehen.
Empfehlungen der WHO
In einer Empfehlung für Gesundheitsberufe geht die WHO
besonders
auf die Problematik des Rauchens im Gesundheitswesen ein: „In
Gesundheitsberufen
tätige Menschen haben nicht nur die Verpflichtung, Patienten
hinsichtlich
einer gesunden Lebensweise zu beraten, sondern auch die Pflicht, durch
den eigenen Lebensstil zu motivieren.“
Die wichtigste ärztliche Maßnahme zur erfolgreichen
Bekämpfung
des Tabakmissbrauchs ist, jeden Patienten nach seinem Rauchverhalten
und
seiner Bereitschaft, mit dem Rauchen aufzuhören, zu befragen.
In der täglichen Praxis sollen bei jedem Raucher im Rahmen eines
kurzen Gespräches die „Five
A’s“ erhoben werden.
Ask: Erfragen und
systematisches Erfassen des Rauchverhaltens bei jedem
Arztbesuch
Advise: Empfehlung zum
Aufhören für jeden Raucher
Assess: Evaluierung der
Bereitschaft, mit dem Rauchen aufzuhören
Assist: Unterstützung und
Entwicklung eines Managementplanes,
wenn der Patient bereit ist aufzuhören
Arrange: Follow-up zur
Rückfallprävention arrangieren
Für jene Raucher, die nicht bereit sind, mit dem Rauchen
aufzuhören,
sollte ein Versuch der Motivation mit den: „Five R’s“
erfolgen. Diese
sind:
Relevance: Erarbeiten von
spezifischen, ganz persönlichen
Gründen
für das Aufhören, wie z.B. die eigene Gesundheit, die Umwelt
der Kinder etc.
Risks: Besprechen von akuten
Risikofaktoren (CO-Gehalt der
Ausatmungsluft,
Impotenz, Infertilität), Langzeitfaktoren (Krebserkrankungen,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
chronische Lungenerkrankungen) und Umweltfaktoren (höheres
Krebsrisiko
der Lebenspartner)
Rewards: Besprechen von
Vorteilen, die der Rauchstopp bringt.
Roadblocks: Hinterfragen von
Barrieren, die daran hindern, mit dem
Rauchen aufzuhören
Repetition: Wiederholung des
Motivationsversuchs bei jedem Arztbesuch
Empfehlungen für den Entwöhnungsspezialisten
Dieser soll all jenen, die intensiverer Maßnahmen als eines
kurzen
Rats bedürfen, eine Verhaltenstherapie mit Coping-Strategien sowie
eine medikamentöse Unterstützung mit exakten
Anwendungsinformationen
anbieten. Das praktische Vorgehen beinhaltet:
1. Raucheranamnese: Anamnestisch sollen Packyears,
Entwöhnungsversuche
und das Rauchverhalten (Spiegelraucher/ Spitzenraucher,
dissonant/konsonant)
erhoben werden.
Spiegelraucher sind Raucher, die über den ganzen Tag verteilt
gleich viel rauchen. Spitzenraucher können oft über mehrere
Stunden
abstinent bleiben und greifen – dann aber oft sehr intensiv
– in
bestimmten
Situationen zur Zigarette.
Raucher des Mischtyps rauchen in gleich bleibenden Intervallen
regelmäßig
und zu bestimmten Anlässen wesentlich mehr.
Nocturnal Sleep Disturbing Nicotine Craving: Manche Raucher werden
nachts von ihrem Verlangen nach einer Zigarette geweckt und müssen
ein oder mehrere Zigaretten rauchen, um weiterschlafen zu können.
Das kommt nicht jede Nacht vor, aber mehrmals pro Monat. Die bisherige
Forschung hat gezeigt, dass es sich durchwegs um hoch abhängige,
in
ihrer Lebensqualität eingeschränkte Raucher handelt.
2. Diagnostik: Dazu gehört das Erheben des
Ausmaßes der
Abhängigkeit
(z.B. nach dem
Fagerström-Test) und die Kohlenmonoxidmessung in der Ausatemluft (z.B. mittels Smokerlyzers).
Um vergleichbare Werte zu erzielen, sollte
die
Messung immer zur annähernd gleichen Tageszeit durchgeführt
werden.
Dann gibt sie eine gute Aussage über die Reduktion des
Tabakkonsums
oder die Abstinenz am Messtag.
3. Therapieplan: Der
Raucherentwöhnungsspezialist und der
Patient
sollen gemeinsam einen Therapieplan erstellen.
Grundlagen der Therapie der Tabakabhängigkeit sind
Verständnis
der chemischen Abhängigkeit, die Verhaltenstherapie, die
pharmakologische
Therapie sowie die Nachsorge und Rückfallprophylaxe.
Nichtmedikamentöse Therapie
Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche
Nikotinentwöhnungstherapie
ist der Wille, mit dem Rauchen aufzuhören. Zu einer effektiven
Raucherentwöhnung
gehört aber auch eine individuelle Beratung mit Motivation, eine
Verhaltenstherapie
und eventuell eine medikamentöse Therapie.
Die Beratung kann in Gruppen oder Einzelgesprächen
durchgeführt
werden und sollte in regelmäßigen Abständen über
mehrere
Wochen mittels persönlichem Kontakt oder telefonisch
durchgeführt
werden. Der Erfolg steigt mit der Zahl der Sitzungen.
Der Raucher muss sein Rauchverhalten analysieren und lernen,
Gewohnheiten
abzulegen und Versuchungen zu erkennen.
In der Verhaltenstherapie sollen Strategien zur Bewältigung von
Stress und Versuchung, das Management der Entzugssymptomatik und
Maßnahmen
zur Rückfallsprophylaxe entwickelt werden. Auch der Umgang mit
möglichen
oder wahrscheinlichen Risikosituationen soll besprochen und trainiert
werden.
Ebenso gilt es, die Gewohnheit des Rauchens zu beherrschen. Es soll
eine
Entkoppelung bestimmter Situationen vom Rauchen stattfinden. Dazu
dienen
Raucherprotokolle mit der Analyse von Rauchsituationen und die
Selbstkontrolle.
Medikamentöse Nikotinersatztherapie
(NET)
Die Nikotinersatztherapie ist eine alternative Methode zur Aufnahme
von Nikotin, ohne Tabak zu rauchen. Obwohl die Pharmakokinetik der
erhältlichen
Produkte variiert, setzt kein Präparat so rasch Nikotin in die
Zirkulation
frei wie das Inhalieren beim Zigarettenrauchen. Im Vergleich zum
Rauchen
werden durch die Nikotinersatztherapie niedrigere Nikotinspiegel
aufgebaut.
Die Einnahme von Nikotin vermindert in den ersten Monaten der
Raucherentwöhnung
die Entzugserscheinungen. Dadurch wird dem Betroffenen die
Bewältigung
der psychologischen und verhaltenstherapeutischen Aspekte des Rauchens
erleichtert. Die Dosis des Nikotinersatzpräperates wird parallel
mit dem
Rückgang
der Entzugssymptome stufenweise reduziert (über zwei bis sechs
Wochen). Die Anfangsdosis des Nikotinersatzpräparates sollte
jener Nikotindosis entsprechen, die zuletzt beim Zigarettenrauchen pro
Tag aufgenommen wurde. Eine Metaanalyse aus 53 Studien (Silagy 1994)
mit insgesamt 17.703
Studienteilnehmern
hat die Verdoppelung des Langzeiterfolges durch die
Nikotinersatztherapie
gezeigt. In einer von Hajek P. et al. (Arch. Intern. Med. 1999; 159:
203-8)
durchgeführten
randomisierten, kontrollierten Studie wurden die vier Formen der
Nikotinersatztherapie
direkt miteinander verglichen. Das Ergebnis in der zwölften Woche
des Follow-up war für alle Produkte gleich. Hinsichtlich der
Compliance
zeigten sich jedoch Unterschiede. Sie war beim Pflaster am
höchsten,
am zweithöchsten beim Kaugummi und am niedrigsten beim Inhaler und
beim Nasenspray.
Nikotinersatzpräparate können miteinander kombiniert werden.
Einige Studien zeigen höhere Erfolgsraten bei Kombinationstherapie
als bei Nikotinersatz-Monotherapie.
Obwohl Nikotin Auswirkungen auf den kardialen Output hat, gibt es
für
die NET keine Kontraindikation bei Patienten mit kardiovaskulären
Erkrankungen und stabiler Angina pectoris.
Pflaster: Die Wirkung tritt
nach zwei bis vier Stunden ein.
Über
16–24 Stunden wird eine fixe Nikotindosis abgegeben. Das Pflaster
soll
nach 16–24 Stunden gewechselt werden. Das neue Pflaster soll an
anderer
Stelle aufgebracht werden. Kontraindikation für das
Nikotinpflaster
sind Pflasterunverträglichkeit und eventuelle Hauterkrankungen.
Nichtraucher sollten kein Nikotin erhalten und empfinden die Wirkung meist auch negativ.
Die anderen Produkte haben einen schnelleren Wirkungseintritt und einen
kürzere Wirkdauer und dienen dazu, den Nikotinspiegel rascher an
den
individuellen Bedarf anzupassen.
Kaugummi: Der Wirkungseintritt erfolgt nach ungefähr 20 Minuten.
Der Kaugummi soll gekaut werden, bis sich ein intensiver Geschmack
entwickelt.
Danach soll er in der Backentasche ruhen, bis der Geschmack
nachlässt,
um dann erneut gekaut zu werden. Mögliche Nebenwirkungen sind
Irritationen
der Mundschleimhaut, Dyspepsie und Singultus. Als Dosierungsrichtlinie
wird etwa ein Stück pro Stunde empfohlen. (Anmerkung der
Redaktion: gleichzeitig sollten Kaffee und saure Getränke
vermieden werden, welche die Aufnahme behindern).
Inhaler: Beginn der Wirkung nach etwa 20 Minuten. Durch das
Ansaugen
der Luft wird Nikotin aus der Kunststoffschicht freigesetzt und gelangt
über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf. Nebenwirkungen sind
Mund- und Rachenirritationen.
Mikrotabs: Dabei handelt es
sich um Sublingualtabletten, die unter
die Zunge gelegt werden, wo sie sich langsam (innerhalb von 30 Minuten)
auflösen und Nikotin freisetzen. Sie dürfen weder geschluckt
noch gekaut werden. Nebenwirkungen: Singultus, Beschwerden des
Magen-Darm-Traktes.
Als Dosierungsrichtlinie gilt etwa ein Tab pro Stunde.
Mint-Lutschtabletten dürfen
ebenfalls nicht gekaut oder geschluckt, sondern nur gelutscht werden.
Sie lassen sich (wie Mikrotabs und Kaugummi) auch mit Nikotinpflaster kombinieren.
Nasalspray: In jedes Nasenloch
wird ein Sprühstoß abgegeben.
Es darf nicht aufgeschnupft werden, da es sonst zu
übermäßigem
Niesreiz und tränenden Augen kommt. Mit einem Gipfel des
Blut-Nikotin-Spiegels
innerhalb von 5–10 Minuten kommt der Nasalspray der
Nikotinaufnahme
durch
Zigarettenrauchen am nächsten.
Bupropionhydrochlorid, Antidepressiva:
Bupropionhydrochlorid (Zyban®) ist ein selektiver Dopamin- und
Noradrenalinwiederaufnahmehemmer.
Es führt einerseits durch Erhöhung des Dopaminspiegels im
mesolimbischen
System (Belohnungseffekt) zu einer Verminderung des Craving und
andererseits
über die Beeinflussung noradrenerger Neurone zu einer Verringerung
der Entzugssymptomatik. Der exakte Wirkungsmechanismus ist allerdings
nicht
bekannt. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie von Jorenby D.
et al. (NEJM 1999; 340: 685–91) zeigte sich unter Bupropion
allein und
in Kombination mit dem Nikotinpflaster eine wesentlich höhere
Entwöhnungsrate
nach einem Jahr (35,5%) als unter Placebo oder unter dem
Nikotinpflaster
allein.
Zyban® 150mg
wird nach einer einwöchigen Phase
einmal
täglich und dann für weitere sieben Wochen zweimal
täglich
eingenommen.
Wechselwirkungen: Zu beachten
ist, dass Bupropionhydrochlorid
über
CYP2B6 metabolisiert wird. Deshalb wird die Substanz bei Einnahme von
Orphenadrin,
Cyclophosphamid, Isophosphamid langsamer abgebaut.
Bupropion und Hydroxybupropion hemmen CYP2D6 und führen zu einem
verlangsamten Metabolismus von einigen Beta-Blockern (Beloc®),
Antiarrhythmika
(Rytmonorma®, Aristocor®), Antidepressiva (Tofranil®,
Pertofran®,
Seroxat®) und Antipsychotika (Melleril®). Gegenmaßnahme
ist
die Dosisreduktion dieser Medikamente.
Kontraindikationen sind
Überempfindlichkeit gegen Bupropion
oder
einen anderen Inhaltsstoff, bestehende oder anamnestisch bekannte
Neigung
zu Krampfanfällen, bestehende oder anamnestisch bekannte Bulimie
oder
Anorexia nervosa, schwere Leberzirrhose und die Verwendung von
MAO-Hemmern
innerhalb der letzten 14 Tage sowie manisch-depressive Psychosen.
Warnhinweise: Vorsicht ist
geboten bei zu Anfällen
prädisponierenden
Faktoren (Schädeltrauma, ZNS-Tumor) beziehungsweise bei klinischen
Situationen, die mit einem erhöhten Anfallsrisiko verbunden sind.
Die Sicherheit für die Schwangerschaft/Stillperiode ist nicht
belegt.
Die Substanz soll in diesen Situationen nicht angewendet werden.
Bupropion
und seine Metaboliten gehen in die Muttermilch über. Bupropion kann wie
andere
ZNS-aktive Arzneimittel die Fähigkeit beeinflussen,
Tätigkeiten
auszuüben, die Urteilsvermögen oder motorische und kognitive
Geschicklichkeit erfordern. Patienten sollen, bevor sie ein Fahrzeug
lenken
oder eine Maschine bedienen, abklären, wie sie auf Zyban®
reagieren.
Addendum der Redaktion:
Die Österr. Ges. f. Pneumologie hat einen Konsensus
veröffentlicht: Wien.
Klin.
Wochenschr. (2005)117[Suppl.2]: 1-18 und Wien.
Klin.
Wochenschr.(2010)
Kritik an systematischen Reviews zur Rauchertherapie.
Nach der Auswertung
von 123 Studien wurden folgende 11 Schlüsse
gezogen (Cochrane Library):
1. Alle derzeit auf dem Markt befindlichen Nikotinersatzprodukte
(Kaugummi, Pflaster, Nasalspray, Inhaler und Sublingualtablette) sind
wirksamer Bestandteil von Strategien zur Nikotinkarenz. Sie
erhöhen die
Chance auf einen Langzeiterfolg um das anderthalb bis zweifache –
unabhängig von der weiteren unterstützenden Therapie. Die NRT
sollte
bevorzugt bei stark süchtigen Rauchern eingesetzt werden, die
für den
Nikotinverzicht ausreichend motiviert sind (was durch ihre Anfrage nach
Hilfe beim Arzt ausreichend belegt ist). Bei Rauchern mit einem Konsum
von weniger als zehn bis 15 Zigaretten pro Tag konnte nur wenig Evidenz
für die Wirksamkeit einer NRT gefunden werden.
2.Die Wahl der geeigneten Darreichungsform sollte sich nach den
Wünschen des Patienten sowie nach der Verträglichkeit richten
und
Kostenüberlegungen mit einschließen.
3. Acht Wochen Therapie mit dem Pflaster sind genauso wirksam wie
längere Anwendung und es gibt keine Evidenz dafür, dass
ausschleichende
Dosierungen besser sind als abruptes Absetzen. Das Pflaster nur
während
des Tages zu tragen, ist ebenso effektiv wie das Tragen über 24
Stunden.
4. Bei der Verwendung eines Kaugummis kann die Dosis vom Patienten
frei gewählt werden. Stark abhängigen Raucher sollte statt
der 2mg- die
4mg-Dosierung empfohlen werden.
5. Es gibt einen kleinen Benefit, wenn das Nikotinpflaster in
Kombination mit einer Form des Nikotinersatzes gegeben wird, die eine
freie (Selbst-)Dosierung ermöglicht. Die Kombinationstherapie
kommt vor
allem für Patienten infrage, die mit nur einer NRT keinen Erfolg
hatten.
6. Die Wirksamkeit der NRT scheint von der Intensität der
begleitenden therapeutischen Maßnahmen unabhängig zu sein.
Obwohl durch
intensivere Betreuung die Wahrscheinlichkeit der Nikotinkarenz steigt,
ist sie nicht essentiell für das Gelingen der NRT.
7. Bei stark abhängigen Rauchern oder solchen, die bei
Nikotinpflastern in der höchsten Standarddosierung von 22mg pro
24h
unter starkem Verlangen und Entzugserscheinungen gelitten haben, kann
die Gabe von noch höheren Dosierungen (mehrere Pflaster) sinnvoll
sein.
8. Auch bei Rauchern, die beim ersten Versuch mit einer NRT gescheitert
sind, lohnt sich ein weiterer Versuch.
9. Nikotinpflaster waren in einer Studie weniger effektiv als
Bupropion. Auch die Kombination beider Medikamente war Bupropion als
Monotherapie nicht überlegen.
10. Die NRT erhöht bei Rauchern mit Herz-Kreislauferkrankungen in
der Anamnese nicht das kardiovaskuläre Risiko.
11. Es solle nicht der Eindruck erweckt werden, dass NRT-Produkte
die Zauberwaffe zum Sieg über die
Nikotinabhängigkeit
darstellen.
Süchtiges Verhalten ist ein komplexes Problem, das
zusätzliche
Hilfestellungen benötigt, um es zu überwinden.
Vareniclin
(Champix®,
ein partieller
Nikotinagonist) ist spezifischer (Alpha4, Beta2-Rezeptor: a4b2) und
besser wirksam als NRT, aber teurer.
In klinischen Studien schafften 44
Prozent der Teilnehmer bei zwölfwöchiger Therapie mit
gleichzeitiger
psychologischer Betreuung den Absprung von der Zigarette. Nach einem
Jahr waren noch 22 Prozent abstinent. Über ein Drittel war nach einem halben Jahr noch rauchfrei, wenn Varenicline mit Telefon- oder Internetberatung kombiniert wurde. Vareniclin wurde auch Patienten mit stabilen Herzkreislauferkrankungen mit Erfolg gegeben. Als Nebenwirkungen
wurden
unter anderem Übelkeit,
Schlafstörungen, Depressionen,
Schwindel oder
Rückenbeschwerden beschrieben. Nicht auszuschließen sind
dzt. noch Nebenwirkungen auf Bluthochdruck,
Durchblutungs- und Herzrhythmusstörungen und bei manchen Patienten
eine erhöhte Suizidgefahr.
Deshalb ist eine genaue Anamnese
(Depression, Angst, Suicidgedanken) vor der Verschreibung erforderlich.
Aber auch bei psychiatrischen Patienten kann Vareniclin angewendet werden. Siehe dazu Berichte der Arzneimittelbehörden in USA
und Europa.
Auch vor Verschreibung von Bupropion (Zyban®) ist eine
sorgfältige
Anamnese erforderlich. Sowohl Varenicline wie Bupropion soll bei
bestimmten Symptomen
abgesetzt werden, aber nicht bei jeder Depression. Auch bei Depressiven
lassen sich durch eine Kombination von Psychotherapie und Varenicline (oder einer
Kombination von Medikamenten) Erfolgsraten über 70% erzielen. Für Frauen mit Gewichtsproblemen bzw. -besorgnis ist Varenicline empfehlenswert, wenn es mit Ernährungsberatung kombiniert wird. Bei Patienten mit Schizophrenie hat sich Bupropion bewährt.
NRT und
Bupropion
sollen nach Industrieangaben die Erfolgsraten
"verdoppeln", Varenicline
"verdreifachen", aber tatsächlich ist für NRT nur eine 1,6-fach
bessere Wirkung als Placebo nachgewiesen. Vor allem aber haben die Studien
nur 2 Gruppen verglichen: Raucher, die ein Medikament wollten und es
bekamen mit Rauchern, die ein Medikament wollten und es nicht bekamen.
Das ist auf die Allgemeinbevölkerung
nicht übertragbar. Außerdem zeigte sich, dass ca. 90% der
"erfolgreichen" Studienteilnehmer ohne besondere Motivation wieder
rückfällig werden. Nikotinersatz
hat gegenüber Placebo nur Langzeit-Erfolgsraten von 7% (4-11%),
ist bei einem Teil der Raucher völlig unwirksam
und scheint auch in der Allgemeinbevölkerung unwirksam zu sein,
wenn es auf dem freien
Markt abgegeben wird und hat auch eine Reihe unerwünschter Nebenwirkungen. Die wenigsten
sogenannten "Doppelblindstudien"
überprüften die Einhaltung der Blindbedingungen
bzw. versäumten entsprechende Korrekturen,
sodass NRT-Wirkungen meist nicht sicher von Placebowirkungen
unterscheidbar sind. Ähnliches gilt für Bupropion
(Zyban®),
das allerdings gegenüber NRT den Vorteil hat, die Nikotinsucht
nicht aufrechtzuerhalten. Dafür beträgt das Risiko eines
Grand Mal Anfalles - auch bei Beachtung der Kontraindikationen-
immerhin ein Promille. Im Bereich des Nucleus accumbens scheint die synaptische Dopaminkonzentration nach 8-wöchiger Therapie mit Bupropion, Placebo, Psycho- oder Gruppentherapie gleich stark abzunehmen.
Krebsfördernde
Wirkungen des Nikotins
und die endogene Bildung karzinogener
Nitrosamine
aus "Nikotinersatzpräparaten" sind in ihrer Bedeutung
für die Praxis umstritten,
aber jedenfalls ist Nikotin ein
Suchtgift
und der Ausdruck NRT ist nur dann gerechtfertigt, wenn
Nikotin nur begrenzte Zeit während des Tabakentzugs eingenommen
wird. Dagegen ist die Einnahme von Nikotinpräparaten ohne
Einstellung des Rauchens gefährlich. Auch bei Intensivpatienten
sollte lieber auf Nikotinpräparate verzichtet werden.
Kontraindiziert ist Nikotin auch bei instabiler oder sich
verschlechtender Angina pectoris, starken Herzrhythmusstörungen
sowie unmittelbar nach einem Myokardinfarkt oder Insult. In der Schwangerschaft
ist Nikotin
wegen seiner Wirkung auf Lunge und Gehirn
des Ungeborenen kontraindiziert. Bei
längerer Einnahme
als 3 Monate ist das Risiko einer Abhängigkeit gegeben.
Gelegentlich kann aber auch ein langsames Ausschleichen (Dosisreduktion)
nötig sein. Völlig abzulehnen ist Oraltabak
(z.B. Snus), weil er Karzinogene enthält. Während der
Lungenkrebsbehandlung kann NRT die Wirkung der Chemotherapie
blockieren.
Andere
Pharmaka
wie Rimonabant
(Acomplia®, Cannabinoid-1-Rezeptor-Antagonist,
appetithemmend, verschlechternd auf Depressionen, Angststörungen),
Naltrexon,
das Antiparkinsonmittel L-Deprenyl
(Selegin, ein MAO-B-Inhibitor und -wie Bromocriptin- ein
Dopaminagonist), Cytisin
(Tabex®) und Varenidin (Modulatoren des
nACh-Rezeptors), Mecamylamin (Antagonist des nACh-Rezeptors), Clonidin (für Hypertoniker),
Nortriptylin
und Reboxetin (blockieren Wiederaufnahme von
Noradrenalin), Meclobemid und Selegilin (Mao-Blocker), Methoxsalen
(Psoriasismittel, das Nikotinabbau hemmt), verschiedene Tabakderivate
(z.B. Solanosol) oder
Vaccine
(die das
Eindringen von
Nikotin ins Gehirn verhindern) sind erst in klinischer Erprobung. Von
einigen potentiellen Hilfsmitteln wie Orexin
(Hypocretin) liegen bislang nur Tierversuche
vor. Von anderen ist wegen ernster Nebenwirkungen
abzuraten. Die Rezeptorwirkung
ist erst unvollständig erforscht. Auch ist das Wechselspiel von
Nikotin und anderer
(zum Teil von der Zigarettenindustrie manipulierter) Inhaltsstoffe des
Tabakrauches nur zum Teil geklärt. Gegen
Entzugssymptome wurden auch schon Atropin, Scopolamin und Chlorpromacin
eingesetzt, allerdings mit zweifelhaftem Erfolg. QuiTIP gibt
eine umfassende Liste aktueller Hilfsmittel
einschließlich Homöopathie, Ohrakupunktur,
Nahrungsergänzung, Yoga, etc.
Spezielle Tipps für Alkoholiker.
Die Ärzteinitiative empfiehlt keine Mittel, die ohne das Ziel
einer Abstinenz von Zigaretten und anderen Rauchwaren beworben werden.
Elektronische
Zigaretten wurden nicht als Entwöhnungshilfe entwickelt, wurden
aber als Arzneimittel
eingestuft, sodass der Handel mit ihnen illegal ist, solange ihre
Wirksamkeit und die unerwünschten Nebenwirkungen
nicht getestet wurden. Gifte und Karzinogene wurden nachgewiesen. Ein pharmakologisches Gutachten empfahl
voreilig Ruyan
als Entwöhnungshilfe, allerdings nur
für erwachsene Raucher. Daraufhin wurde dieser Nikotinverdampfer
gleich als
Zigarettenersatz beworben als wäre Nikotin harmlos oder gar
gesund. Dabei ist die Nikotinmenge in Ruyan höher als in
Zigaretten zulässig und das Nikotin ist mittels e-Zigarette schlecht dosierbar und wird auch von Umstehenden eingeatmet, ebenso Diaethylenglycol und bei manchen Marken Nitrosamine. Durch rauchfreien
Tabak wie Snus
werden die Mitmenschen zwar vor dem
Passivrauchen von Pyrolyseprodukten geschützt (so wie durch Rauchverbote), aber die
Nikotinsucht
des Rauchers wird aufrechterhalten. Mit
Mehrfachabhängigkeiten und zusätzlichen Schäden (z.B. durch
die
in Oraltabak enthaltenen Karzinogene) und
insgesamt höhere,
kreislaufwirksame Nikotindosen
ist zu rechnen. Oraltabak wird häufiger als Zigaretten illegal
über das Internet bezogen. Auch von anderen Tabakderivaten, die
als
unschädlich beworben werden ohne entsprechend getestet zu sein,
wird abgeraten (z.B. oral oder perkutan
aufgenommene Extrakte), ebenso Nikotindrinks. Rauchfreier Tabak ist ähnlich gefäßwirksam wie Rauchtabak. Auch getestete Nikotin- und Tabakprodukte haben den Nachteil, vom Raucher als Entschuldigung für die Fortsetzung
des Rauchens bzw. Nikotinkonsums verwendet zu werden. Da sie den
Ausstieg aus der Nikotinsucht erschweren, werden sie von der
Tabakindustrie kaum als Konkurrenzprodukte angesehen, sondern
gefördert und weiterentwickelt. Leider gibt es Scheinheilige unter sogenannten "Entwöhnungsexperten", die gute Geschäfte mit der Tabakindustrie machen und rauchfreien Tabak propagieren, von dem man gleichfalls abhängig wird. Zur Entwöhnung von rauchfreiem Tabak kann Varenicline verwendet werden.
Akupunktur
oder Hypnose
können die Entwöhnung erleichtern, sind aber noch zu wenig
systematisch untersucht, um sie allgemein empfehlen zu können.
Vielleicht helfen neue Techniken der Gehirnuntersuchung,
den Ursachen des Rauchverlangens und seiner Bekämpfung auf die
Spur zu kommen. Doch darauf sollten Sie nicht warten, denn schon die
verfügbaren Methoden reichen aus und alles, was Ihnen
persönlich beim Aufhören und Vermeiden von
Rückfällen hilft, ist gut, auch wenn es noch nicht in den
Lehrbüchern steht! Der Einfluss der Pharmaindustrie auf
manche Therapieempfehlungen
darf jedenfalls auch nicht übersehen werden.
Fast jeder Spitalsaufenthalt kann
für eine Raucherentwöhnung genutzt werden, aber selbst nach
so einschneidenden Erlebnissen wie einem Herzinfarkt
ist mit Rückfällen in die alte Rauchgewohnheit zu rechnen,
wenn keine Nachbetreuung
erfolgt. Deshalb sollte jeder frische Exraucher im Entlassungsbrief
wenigstens die Telefonnummer des Rauchertelefons finden. ______________________________________________________________________________________________________________________
Wer zahlt die Rauchertherapie?
In Österreich jeder selbst, dzt. leider zu 100%, außer der
Betrieb oder die Krankenkasse zahlt freiwillig etwas dazu. Die
Ärzteinitiative fordert eine Kostenübernahme von einem
Drittel durch die Krankenkasse (weil Nikotinabhängigkeit eine nach
ICD anerkannte Krankheit ist) und von mindestens einem Drittel aus den
Tabaksteuereinnahmen (die zur Finanzierung von Tabakprävention und
-therapie auch erhöht werden sollten). Bei Ihrer privaten
Krankenversicherung können Sie einen Kostenersatz
beantragen. In anderen
Ländern (z.B. Tschechien)
wird die Rauchertherapie (60 min Erstgespräch und -untersuchung
und bis zu 8 Folgeuntersuchungen a 30 min) von der Krankenkasse
bezahlt!
Bei einer
Analyse der Kosteneffektivität
durch die Weltbank
stellte sich heraus, dass die jährlich
durch Raucherentwöhnung gesparten Kosten wesentlich höher
waren
als durch andere etablierteVorsorgemaßnahmen (Hochdruck- und
Cholesterinsenkung, Früherkennung von Brustkrebs). Für die
Schweiz wurden folgende Kosten (in Euro) einer Rauchertherapie im 45.
Lebensjahr pro
gerettetem Lebensjahr berechnet (Männer / Frauen): nur
Beratung: 393,- / 573,- ; Bupropion: 1507,- / 2277,- ; Nikotinpflaster:
2933,- / 4431,- ; Nikotinkaugummi: 3648,- / 5512,-. Die
Amortisationszeit für betriebliche
Rauchertherapie wurde in den U.S.A. mit 4 Jahren angegeben.
Der jüngste Rückgang der Raucherprävalenz in New York
ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf die gleichzeitige Erhöhung
der Tabaksteuer, das kostenlose Anbot von Rauchertherapie und die
Rauchverbote in Innenräumen wie Arbeitsplätzen und
Gaststätten zurückzuführen, die dem Raucher den
Entschluss aufzuhören leichter machen. Im Staat Louisiana wurde
die Tabakindustrie dazu verurteilt,
die Rauchertherapie mit mehr als einer
halben Milliarde Dollar zu finanzieren. In Österreich wurde bisher
kein Cent aus der Tabaksteuer für Tabakprävention und
-therapie zweckgewidmet. Die Tabakindustrie intrigiert dagegen, weil
sie dadurch Kunden verlieren würde und der Finanzminister
möchte die Tabaksteuereinnahmen nur zum Löcherstopfen
verwenden.
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Welche
gesundheitlichen Vorteile hat die Aufgabe des Rauchens? Je
früher Sie zum Nichtraucher werden, desto größer Ihr
gesundheitlicher Gewinn. Aber es ist nie zu spät (außer bei
unheilbarem Raucherkrebs). Historische Langzeitstudien beweisen den
Gewinn an Lebenserwartung
und -qualität. Allerdings unterschätzen sie das
zukünftige Gesundheitsrisiko, weil der Rauchbeginn heutiger
Generationen früher ist.
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Praktische Hilfen für Raucher im Internet:
Raucherberatung: Wien, NÖ , OÖ , Stmk GKK, Ärzte, Vbg ; Rauchertherapie im Spital: OÖ, Stmk
Leitfaden der Österreichischen Sozialversicherung für Raucherberatung in Gruppen (Erwachsene)
Krebsvorsorge mittels Internet: http://www.jmir.org/2005/3/e26/