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Ärzte sind über das hohe Gesundheitsrisiko in der Gastronomie besorgt und möchten allen Gastronomen Österreichs und ihren Gästen helfen, gesund zu bleiben. Workshop in Linz wird am 6.3. den Schutz vor Tabakrauch am Arbeitsplatz behandeln. Bis 2012 erwarten wir eine EU-Direktive auch für die Gastronomie. Regierungsspitze bereitet unseren Kindern zuliebe endlich die Trendwende vor, damit Österreich nicht länger das Schlusslicht in Europa bleibt, wo sich das Gesundheitsministerium auf die Wirtschaft ausredet statt dem Parlament ein Tabakgesetz vorzulegen, das dem Stand der Wissenschaft entspricht. Falschmeldung: Die EU könnte sehr wohl rauchfreie Arbeitsplätze vorschreiben, auch in der Gastronomie. Schaden würde das nur der Tabakindustrie. Österrauch: der Aschenbecher Europas - Pressekonferenz am 21.1.2010 über Nichtraucherschutz, Tabakpolitik und Feinstaub. Studie zu Kosten des Rauchens. Neue Umfrage zeigt: Österreicher sind im Schnitt klüger als ihre Politiker, die noch immer kein brauchbares Tabakgesetz zustandebrachten. Die Tabakindustrie wird schon nervös und scheint dzt. große Summen in manipulative Umfragen zu investieren: Klären Sie Ihren Wirt auf, dass die Tabakindustrie auch in anderen Ländern für Falschinformationen zahlte: nicht dem Wirt, sondern seiner "Standesvertretung". Leserbrief zur ORF-Sendung "Konkret" über das "Wiener Kaffeehaussterben". Weltnichtrauchertag 2010. Rauchverbote kommen: ein Grund zum Ausstieg. Designierter Gesundheitskommissar John Dalli wird die Tabakpolitik von Byrne, Kyprianou und Vassiliou fortsetzen. Der Rat der EU beschloss eine Empfehlung für rauchfreie Räume. Nur von Tschechen, Slowaken und Österreichern wurde die Entscheidung nicht unterstützt. Schon im Sozialausschuss hatte sich die Österreicherin Christa Schweng mit der tschechischen Kollegin verbündet, die Positionen der Tabakindustrie vertrat. Mit Politikern wie Vaclav Klaus werden wir aber in der EU kaum Freunde finden und unseren Ruf als einstiges Umwelt-Musterland ruinieren. Der Abgeordnete Franz Obermayr von den Freiheitlichen wird uns auch keine Sympathien einbringen: er stimmte im EU-Parlament gegen die Empfehlung für rauchfreie Räume. Rasante Zunahme der Unterstützer eines Volksbegehrens für rauchfreie Lokale in Österreich. Novellierung des Tabakgesetzes gefordert, wie Bayern und Schweizer. Nirgends rauchen so viele Kinder wie in Österreich. Dringend nötig wären Rauchverbote in Lokalen, Jugendschutzgesetze, Werbeverbote und höhere Zigarettenpreise, wobei ein Teil der Tabaksteuer in die Tabakprävention und die Behandlung von Rauchern investiert werden müsste. Aber die Politiker evaluieren statt zu handeln. Umfrage der Presse zeigte: fast alle unzufrieden. Pressekonferenz der Krebspatienten mit Experten und Politikern in Villach verlangte besseren Schutz. Eva Glawischnig plädiert für saubere Luft, auch in Lokalen; bravo! Gesetze helfen, die Schadstoffbelastung von Kindern zu reduzieren. Die in der Regierung für den Schutz der Gesundheit und der Jugend zuständigen Minister konnten keine befriedigende Antwort geben und auch nicht Kanzler und Vizekanzler (als Finanzminister auch für Tabaksteuern verantwortlich). Tabakwerbung noch immer skrupellos. Strafen beginnen zu wirken. Endlich ein gesetzliches Rauchverbot im Taxi für Lenker und Fahrgast, aber leider nur in NÖ. Werbeverbot umgangen, indem Bücher u.a. Waren wie Zigaretten verpackt werden: Ein weiterer Grund, eine generische Zigarettenpackung zu fordern. Erfolg der Grünen im Saarland. Nordrhein-Westfalen könnte folgen. Auch im deutschsprachigen Europa findet die Empfehlung der EU immer mehr Zustimmung. Volksbegehren für rauchfreie Räume in Bayern schaffte über eine Million Unterschriften. Erforderliche Stimmen um 39% übertroffen. CSU überrascht. FDP uneinsichtig. Diesem Erfolg in Bayern waren Umfragen in Südtirol und mehreren Schweizer Kantonen vorausgegangen, die zeigen, dass sich auch im deutschsprachigen Raum die Aufklärung gegenüber der Meinungsmanipulation durchsetzt. Wenn die verantwortlichen Politiker trotzdem ihre Geschäfte mit der Tabakindustrie fortsetzen, müssen sie abgewählt oder durch ein EU-weites Referendum gezwungen werden, das Recht auf saubere Atemluft anzuerkennen. Rauchverbote in Westeuropa und Nordamerika beseitigten das Passivrauchen und die Herzinfarkte nahmen dadurch ab. Auch im Piemont und in Graubünden nahmen die Infarkte infolge des Rauchverbotes ab. Tirol besorgt: Gesundheitsbewusste Gäste weichen nach Südtirol aus. Sterbefälle durch Passivrauchen erfordern heuer Gesetzesreform in Spanien. Dann gibt es in ganz Westeuropa kein schlechtes Beispiel mehr. Raucher entwickeln mehr Bauchfett und werden häufiger zuckerkrank. Tabak: vom Anbau bis zur Entsorgung ein enormer Schaden für die Umwelt und die Volkswirtschaft. Wie die Tabakwerbung Jugendliche beeinflusst. Drogenbeauftragte bei Tabakkontrolle inkompetent. Bei uns jeder fünfte Todesfall vor dem 70. Lebensjahr durch das Tabakrauchen verursacht, weltweit jeder achte ab 30 Jahren. Kontrollbehörde für Parteienfinanzierung fehlt in Österreich. FPÖ verteidigt "Raucherinteressen" ohne Rücksicht auf die Gesundheitsinteressen der Raucher und Passivraucher. Klagenfurt: Verpfuschtes Tabakgesetz muss rasch novelliert werden, auch zum Schutz der Kinder. Sie können auch anonym melden, dass eine Gaststätte in Österreich keinen Nichtraucherschutz (abgetrennter Raucherraum) hat. Das Verfassungsgericht hat die Notwendigkeit eines durch eine Tür abgetrennten Raucherraums bestätigt. Die Lüge vom Geschäftsrückgang wurde ebenso entlarvt wie die Lüftungslüge, wegen der auch schon §30 ASchG geändert wurde. Endlich werden Geschmacksstoffe in Zigaretten zur Verführung von Kindern verboten - aber nicht im rückständigen Österreich. EU bis 2012 rauchfrei: Die Kommission ist entschlossen, auch die Nachzügler am Fortschritt teilhaben zu lassen. Der Tabakanbau wird nicht mehr gefördert. Allerdings sind die Mindest-Steuern für Tabakprodukte noch zu niedrig. Österreich und seine nordöstlichen Nachbarn brauchen von der EU noch Entwicklungshilfe. Norwegen trennt sich aus ethischen Gründen von Tabakaktien: Bravo! Türkei fortschrittlicher als Österreich: seit 2009 ist das Rauchen in und vor Restaurants, Cafés, Teegärten, auf überdachten Terrassen, Spielplätzen - und im Fernsehen verboten. Wer raucht, ist "Spielverderber, unmodern und antieuropäisch". Wirtschaftskammer 'Zufriedenheit' mit Tabakgesetz in der Gastronomie widerspricht täglicher Erfahrung und tausenden Anzeigen. Warum Gastwirte (Kaffeehaus- und Barbesitzer) von der Tabakindustrie Geld bekamen. Nichtraucherschutz bleibt auf der Strecke. Forderungen von Patienten-Selbsthilfegruppen werden von Ärzten und der EU unterstützt. In wenigen Wochen gelang Patienten (Krebskranken, Asthmakranken), ihren Angehörigen und Studenten, was die Behörde noch nicht einmal begonnen hatte: Eine systematische Kontrolle der Lokale auf Einhaltung der seit heuer geltenden Bestimmungen des Tabakgesetzes. Ein Endergebnis liegt bereits von fast allen Lokalen der Wiener Innenstadt sowie von großen Einkaufszentren in Wien, NÖ, B, St, K, T vor. Tausende Anzeigen wurden bereits an die Behörde übergeben, die aber bisher großteils untätig blieb. Internisten, Pädiater und Juristen fordern von Minister Stöger eine sofortige Reparatur des missglückten Gesetzes mit Rauchverbot in allen Lokalen. Eurobarometer: 26% Raucher und 8% Gelegenheitsraucher in Österreich. Help-Aktion 2009. Nichtraucherschutz fördert Umsatz. Passivrauchen: Opfer Baby. Kinderarbeit: Tabakplantagen statt Brot für die Dritte Welt. Hoffnung: WHO-Rahmenkonvention. WHO warnt vor E-Zigaretten: Wirksamkeit als Ausstiegshilfe zweifelhaft, Schädlichkeit wahrscheinlich. Jeder EU Bürger hat ein Recht auf saubere Luft und kann Maßnahmen auch gerichtlich einfordern. Warum nicht für Innenräume? Die EU will die Tabaksteuern anheben, um den Konsum zu senken. Der größte Erfolg ist dadurch bei Jugendlichen zu erwarten. Volkswirtschaftlicher Schaden durch Rauchen in Österreich, das in der EU mit seinen laxen Tabakgesetzen bald allein dasteht. Steiermark als Trendsetter zum Nichtrauchen. Landesrat Hirt zahlte Wirten je 1000 € Gesundheitsprämie. Andere Politiker reden von Freiheit und meinen in Wahrheit ihre Geschäftsinteressen am Tabakkonsum. Rauchen schadet Ihrem Betrieb und der Wirtschaft. Patienten helfen in Tirol bei der Aufklärung der Jugend. Endlich setzen sich Spitalsdirektoren gegen die Wirte im Spital durch. Krebsforscher und Krebspatienten fordern Rauchverbot. Deutsche Krebshilfe verlangt Schutz der Kinder. Österreichische Krebshilfe schweigt, vielleicht wegen ihres Anwaltes und Vorstandsmitglieds Dr. Ainedter, der sich für "Rauchfreiheit" engagiert? Das EU-Parlament möchte rauchfreie Arbeitsplätze (inklusive Gastgewerbe) für alle Mitgliedsstaaten erreichen und findet Unterstützung durch die Erklärungen von Edinburgh und Basel sowie die der World Medical Association. Mythen und Lügen über Umsatz-Rückgänge durch Rauchverbote im Gastgewerbe in Deutschland und Österreich. Alle Ursachen für schlechte Geschäfte werden dem Rauchverbot angelastet. Seriöse Studien zeigen ein anderes Bild! Die IARC (Handbook 13 Working Group) stellt eindeutig fest, dass Rauchverbote zu keinen Geschäftverlusten im Gastgewerbe führen. Protestieren Sie gegen die Zwangsmitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die nicht ihre sondern nur Interessen der Tabak/Nikotin-Drogenindustrie vertritt! In einem Teil der Lokale gesundheitsschädigende Luft zuzulassen ist ebenso unverantwortlich wie dort die Lebensmittelhygiene oder die Trinkwasserverordnung außer Kraft zu setzen. Die Strafen für Einkaufszentren sind jetzt rechtskräftig. Süchtige ignorieren Schäden, die sie sich selbst und ihren Mitmenschen infolge ihrer Suchtbefriedigung zufügen. Hirnforscher glauben jetzt, bei Rauchern allgemein Verdrängungsmechanismen gefunden zu haben. Gleichzeitig wird klar, warum Nikotinersatz nur über die ersten Entzugserscheinungen hinweghilft. Manchen hilft eine Gehaltserhöhung für das Nichtrauchen. Zur "Rauchkultur": Sie verbreitete sich mit dem kulturellen Niedergang während der Weltkriege. Kostenlos für Lehrer (Unterricht zu Tabak). Folien & Filme. Bücher über die Methoden der Tabakindustrie. Rauchertelefon erfolgreich, von NÖ, W, Stm schon angenommen, von anderen Bundesländern noch zu wenig genützt. Von den Jugendlichen in 10 europäischen Städten waren die befragten Wiener die ärgsten Raucher. Eine bis auf ihr Asthma gesunde Studentin starb bei Ihrem Teilzeitjob in einer Bar am Passivrauchen. Da nach ihrem Anfall zuerst der Barbesitzer und dann erst die Rettung verständigt wurde, kamen Wiederbelebungsversuche zu spät. Raucher: nur ein Viertel der Österreicher ab 15 Jahren. Laut Statistik Austria hat ein Fünftel hat das Rauchen aufgegeben und mehr als die Hälfte hat noch nie geraucht. Die Tabakindustrie möchte ein anderes Bild vermitteln und zahlt für das öffentlich sichtbare Rauchen in Film, TV, Video, Theater, Gasthäusern, Jugendlokalen, etc. Nikotin gefährdet Kinder schon im Mutterleib. Strategie der Nikotin-Industrie: Verbreitung der Sucht. "Risikoarme" oder "gesündere" Zigaretten sind ein Betrug am Konsumenten. Pille gegen Rauchen: Varenicline (Champix®) vorsichtig optimistisch beurteilt. Nebenwirkungen meist harmlos (Übelkeit), bei Depression aber ein Risiko: Beim Auftreten von depressiven oder Erregungszuständen (stärker als die üblichen Begleitsymptome des Nikotinentzugs) muss die Einnahme von Champix® oder Zyban® gestoppt und sofort ein Arzt konsultiert werden. |
| Stellungnahme
der Ärzteinitiative zum Österreichischen Tabakgesetz.
Wirtschaftskammer
hält an Kdolsky's Gesetz fest: ohne wirsame Kontrollen
(z.B. via Marktamt). Proteste von Wirten. Medizinische Universität Innsbruck und Medizinische Universität Wien verzichteten auf Gelder der Tabakindustrie (freiwillige Erweiterung der Antikorruptions- Richtlinien) und wollen die unabhängige Forschung zu Wirkungen des Aktiv- und Passivrauchens und seine Prävention fördern. Universität Linz 2009 rauchfrei. Seminar an der Universität Innsbruck: Drogenpolitik und Ethik (mit besonderer Berücksichtigung der Nikotinsucht). Zigarettenstummel verschmutzen Wien: Problematische Kooperation mit der Tabakindustrie. Im Gegensatz zu windigen Politikern haben die Hoteliers eine klare Haltung. Auch der Fremdenverkehr weiß, dass man Touristen keine saubere Alpenluft versprechen darf, um ihnen dann verrauchte Quartiere und Gaststätten zu bieten. Unser (noch immer guter) internationaler Ruf wird bald ruiniert sein, sobald sich herumspricht, dass wir Arbeitnehmerschutz heucheln und KellnerInnen krebsfördernden Stoffen aussetzen, dass wir beim Transitverkehr mit Kindergesundheit und Luftreinhaltung argumentieren, aber selbst dazu nichts beitragen wollen, und dass wir uns zum Schmutzfink der EU entwickeln, der klimawirksame Gase in die Atmosphäre und Tabakrauch in die Aufenthaltsräume bläst. Das Tabakpräventionsprogramm für Deutschland wurde von der Tabakindustrie verwässert. Trotzdem ist die Situation in Österreich noch schlechter, wie wir von Deutschen Gästen erfahren. In Frankreich ist die rauchfreie Gastronomie erfolgreich. Tabakindustrie lud zu einer Konferenz ins EU-Parlament. Die Industrie sabottiert die Fluchtversuche aus der Nikotinsucht, u.a. mit neuen Tabak- und Nikotinprodukten, die als Entwöhnungshilfen getarnt sind. So wurde z.B. die schwedische Firma Niconovum von Karl Fagerström gegründet, um Oraltabak zur "Raucherentwöhnung" herzustellen und jetzt an die U.S. Tabakfirma Reynolds um 30 Millionen Euro verkauft. Durch eine Spirale von Sucht und erfolgloser Entwöhnung kann der Hersteller beider Produkte seine Gewinne maximieren und behält die Kontrolle über seine Melkkuh, den Raucher. Schon heute mehr Opfer durch Tabak und die Tabakindustrie als durch Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen. Kohlenmonoxid-Belastung der Bevölkerung hat in Österreich zugenommen. Überraschende Testergebnisse bei Parlamentariern. Krebspatienten fordern Rauchverbot. Minister Stöger ist uninformiert. Die Rüge der Gesundheitskommissarin sollte ihn wecken. John Dally wird die Tabakpolitik von Byrne, Kyprianou und Vassiliou fortsetzen. 160 Regierungen lehnen eine Zusammenarbeit mit der Tabakindustrie ab. WHO-Rahmenkonvention: Richtlinien zum Nichtraucherschutz beschlossen. Umsetzung durch Österreich fehlt. Grünbuch der EC verlangt von den Mitgliedern strengere Tabakgesetze. Feige Politiker schieben in Österreich und Deutschland eine Entscheidung so lange hinaus, bis sie von der EU getroffen wird, weil sie um die Stimmen uneinsichtiger Raucher buhlen statt sie aufzuklären. Nur ein japanischer Konzern profitiert in Österreich davon. Manifest der europäischen Jugend forderte ausnahmslos rauchfreie Räume. Raucher in Österreich noch uneinsichtig. Ärztekammerpräsident Dorner: "Rauchfreie" Krankenhäuser dürfen keine Mogelpackung sein! Kdolsky: Ein dunkles Kapitel österreichischer Gesundheitspolitik hinterließ ein reaktionäres Tabakgesetz, während in Europa und weltweit Erfolge und Fortschritte verzeichnet werden. Atlas für Deutschland. Auch die UNO wird rauchfrei. Raucher sind in Österreich noch uneinsichtig, weil die Aufklärung versagte. Kardiologen warnen: Passivrauchen über Jahre kann gesunde Gefäße vorzeitig altern lassen und für vorgeschädigte Patienten ist schon eine halbstündige Einatmung verrauchter Raumluft gefährlich. Koronarpatienten können beim Besuch eines verrauchten Lokales ihr Leben riskieren. Herzinfarkte nahmen nach einem Rauchverbot ab und nach seiner Aufhebung wieder zu. Andere mehrjährige Studien zeigten eine dauerhafte Senkung der Infarktrate nach dem Verbot. Das Risiko für koronare Herzkrankheiten durch Passivrauchen erwies sich bei Studien mit Kotinin messung höher (50-60% Zunahme) als in Studien, die nur einen rauchenden Partner berücksichtigen. Rauch wirkt schon in geringer Konzentration auf Radikalbildung und Entzündung. Nach USA und Italien wurde auch in Schottland, Frankreich, England und Island ein Rückgang der Herzinfarkte mit dem Rauchverbot beobachtet. Der Wegfall des Passivrauchens führt vor allem bei Nichtrauchern und Exrauchern zu einer raschen Abnahme der Herzinfarkte und der nachhaltige Rückgang von Herztodesfällen ist vor allem durch die gleichzeitige Abnahme des Aktivrauchens verursacht. Erstes Gebot der Herzgesundheit ist jedenfalls Nichtrauchen. In Holland bleibt das Rauchverbot auch für kleine Lokale ohne Personal aufrecht. Kranken- und Lebensversicherungen nicht an Gesundheit, sondern nur am Profit interessiert? EU-Konferenz zu Jugend und Tabak. "Pustezigaretten" für Kinder gefährlich! Uri Geller: Es ist kein Opfer, mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist ein persönlicher Sieg! Kinderasthma nimmt zu, auch durch rücksichtslose Eltern. Die Gesundheitsgefährdung können Lüftung und Luftreinigungsgeräte nicht verhindern. Verein hilft Gastronomen gegen die Schmutzkonkurrenz von Wirten, die sich nicht an das -ohnehin schwache- Tabakgesetz halten. Erfogreiches Rauchverbot in Frankreichs Gastronomie. In Spanien 70% dafür, nur manche Politiker sind noch rückständig. Hygiene ist in Gaststätten ebenso unverzichtbar wie im Schwimmbad. Fruchtbarkeit leidet auch durch Passivrauchen. In der Linzer Tabakfabrik sollen (nach dem Beispiel von Krems) bald nur mehr die Köpfe rauchen. Wenn Sie Ihr Baby eine Stunde pro Tag dem Rauch Ihrer Zigarette aussetzen, verdoppelt sich sein Risiko, an einem plötzlichen Tod (SIDS) zu sterben, bei 8 Stunden pro Tag wird es verachtfacht. Raucher sollen keine Pflege- und Adoptivkinder anvertraut bekommen. Bestechung von Ärzten und Wissenschaftlern macht Ehrenkodex nötig. Konflikt unter Apothekern über den Handel mit Zigaretten und Nikotin. Verdacht auf Betrug: Haben Londoner Apotheker kassiert ohne Raucher erfolgreich zu behandeln? Für den Schwarzmarkt wurden u.a. Marlboro und Winston produziert, mit Hilfe der Mafia verteilt; Geldwäsche in der Schweiz, Montenegro als Drehscheibe. Phillip Morris und BAT verlegten ihren Hauptsitz in die Schweiz, um Schmiergelder zu verbergen? Ein Ehrendoktor der Universität Linz stand im Sold der Tabakindustrie und missbrauchte das Europäische Forum Alpbach für seine schmutzigen Geschäfte. Wieviel Geld zahlte Phillip Morris den Parteien? EU-Mitgliedern, die Tabakwerbeverbote nicht in nationales Recht umsetzen, droht eine Klage und Bußgeldgeldzahlungen. Geisteskräfte nehmen bei Rauchern im Alter rascher ab. Das bewies eine Prospektivstudie an 9209 Personen aus 4 EU-Ländern. Gedächtnisleistungen nehmen im höheren Alter umso rascher ab, je mehr lebenslang geraucht wird. Aber auch schon im Alter von 64 Jahren fanden sich bei Rauchern schlechtere kognitive Leistungen als bei Nichtrauchern, deren IQ im Alter von 11 Jahren noch vergleichbar gewesen war. Rauchende Schwangere bekommen häufiger Kinder mit Konzentrationsstörungen (ADHS). Umweltsurvey in Deutschland zeigt, dass nicht der KFZ-Verkehr, sondern das Rauchen die Belastung mit Polyaromaten bestimmt. Diese Verbrennungsprodukte sind z.T. karzinogen. Ihre Abbauprodukte waren nicht nur im Harn von Rauchern, sondern auch von Passivrauchern in erhöhter Konzentration nachweisbar. Die Konzentration des karzinogenen Benzo(a)pyren in Nichtraucherwohnungen betrug das 0,9-fache der Außenkonzentration, in Raucherhaushalten aber das 5,4-fache (und das, obwohl während der Luftprobennahme nicht geraucht wurde). Dazu kommt die Belastung mit Feinstaub aus der Zigarette. Beschleunigte Alterung durch Rauchen und Übergewicht wird durch Verkürzung der Telomere angezeigt (Studie an 1122 Frauen). Tabakprodukte müssten wie andere gefährliche Produkte vom Freihandelsabkommen ausgenommen werden! Der ungehinderte Fluss von Tabakprodukten nach Gesetzen der Marktwirtschaft ist für die Volksgesundheit katastrophal. (Siehe dazu auch: WHO: Europäische Strategie für 2006. Regierung Bush zensurierte den obersten Arzt und unterstützte Tabakkonzerne. Beschränkungen im eigenen Land galten anderswo nicht: Europäer und Asiaten waren "Freiwild"). Obama änderte diese Politik. FDA reguliert Tabak. US-Tabakindustrie soll für Raucherentwöhnung zahlen. In den USA verweigern Visa International, MasterCard International, American Express, u.a. Kreditkartenfirmen seit März 2005 die Online-Bezahlung von Tabakwaren, um keine illegalen Geschäfte zu unterstützen. Auch die Auslieferung von Zigaretten an Einzelpersonen wird eingestellt. Dagegen ist Tabaksteuerhinterziehung in Österreich offenbar ebenso straffrei wie der illegale Verkauf von Zigaretten an Kinder! Gottlob ist laut EuGh-Urteil wenigstens der grenzüberschreitende Internethandel mit Zigaretten als Steuervergehen strafbar. Kein Rauchen mehr auf der Bühne: Wie ein Gesetz die öffentliche Meinung und diese das Verhalten der Zuschauer beeinflusste. Filmsatire: Thank you for smoking. Nichtraucherinitiative in der Steiermark. Tabakgesetz in Slowenien erfolgreich. Kroatien führt strenge Rauchverbote ein. Slowakei verbietet Zigarettenautomaten zum Schutz der Jugend. Wer wird in Europa als rückständigstes Land zum "Schmutzfink" gekürt? Österreich, Albanien, Serbien, Tschechien? Ungarn besorgt über hohe Raucherquote bei Ärzten; U.S. Krebsforscher möchten helfen. Ungarische Tabakfirma für verbotene Promotion mit 1 Million € bestraft. Schweizer möchten Rauchverbot in allen Gaststätten, Tabakkonsum rückläufig. In Genf stimmten 81,7% für rauchfreie öffentliche Räume. Rauchverbote in England, Schottland und Wales ein voller Erfolg. In Australien konnte der Anteil der Raucher schon auf 15% gesenkt werden. Tabakbauern werden vom Tabakkartell schamlos ausgebeutet. Eine dringend nötige Entwicklungshilfe wäre die Umstellung der Landwirtschaft auf Lebensmittel. Aber auch in China ließen sich Lehrer und Beamte nicht zum Rauchen zwingen. |