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In Wiener Lokalen atmet man im Nichtraucherzimmer, das an ein Raucherzimmer grenzt, doppelt so viel Feinstaub wie an einer verkehrsreichen Straße.
Nordrhein-Westfalen
bekam ein gutes und gerechtes Tabakgesetz, weil seine Regierung
eine saubere Politik macht. Neidvoll sehen das Länder, deren
Politik noch von Schmiergeldern der Tabak- und Waffenindustrie
beeinflusst wird. NRW lässt kaum Ausnahmen zu. Die Beschwerde uneinsichtiger Wirte beim Verfassungsgericht scheiterte. Das Gesetz trat am 1.5.2013 in Kraft.
Nicht nur Osteuropa
ist rückständig: Auch in Zentraleuropa beherrscht die
Tabakindustrie noch die Politik. Österreich wird zum Aschenbecher
Europas und lockt nur mehr rauchende Touristen.
Weltnichtrauchertag 2013: Ban tobacco advertising, promotion and sponsorship! Regulierung von Tabakprodukten nötig.
7. Konferenz Rauchfreier
Gesundheitseinrichtungen im Rahmen der 18. Österreichischen
Konferenz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser: Klagenfurt, 7.-8. Nov. 2013.
Rehab-Zentrum Weyer als einzige österreichische Krankenanstalt mit Gold-Zertifikat
ausgezeichnet. 3-wöchige Raucherentwöhnung (ab Sept. auch in türkisch: Sigara zarar verir!). Anmeldung.
Stellungnahmen zur Tabakproduktrichtlinie der EU von Experten und Regierungen. Grüne fordern Tabakprävention für Kinder und Jugendliche, finanziert aus der Tabaksteuer.
Stellungnahmen der Gesundheitssprecher
zum österreichischen Tabakgesetz im ORF-Interview. Im Wahljahr
2013 raten wir, keine Partei der Rücksichtslosen zu wählen,
sondern eine für saubere Luft.
EU-Preis für Artikel zum Fortschritt der Tabakkontrolle in Deutschland. Zwar ist der Wirtschaftsminister eine Schande für die Ärzteschaft, aber seine Partei schwindet.
Sind die Salzburger Festspiele schon so heruntergekommen, dass sie sich von der Tabakindustrie sponsern lassen müssen?
Mit den Niederlanden (Beschluss des obersten Gerichtshofs vom 26.3.2013, dass auch kleine
Lokale 100% rauchfrei sein müssen, entspr. Art. 8 FCTC) wird jetzt ganz Westeuropa rauchfrei.
Aarhus, die zweitgrößte Stadt Dänemarks, erließ
ein Gesetz, das rauchenden Angestellten den Ausstieg erleichtern,
Nichtraucher vor Tabakrauch und Kinder vor schlechtem Beispiel
schützen wird.
Parlamentarische Anfrage der Grünen zum Schutz von Kindern vor der Tabakindustrie. Die Antwort des Gesundheitsministers ist ein Skandal!
Laut Trafikantenzeitung lobt der Leiter der Ombudsstelle
Nichtraucherschutz die Tabakdealer, verteidigt das
reaktionäre Tabakgesetz und glaubt, der EU weiter Sand in die
Augen streuen zu können. Obwohl Dr. Pietsch über die Umgehung
der Alterskontrolle informiert ist, soll er sich für Beibehaltung
der Zigarettenautomaten ausgesprochen und gegen die EU polemisiert haben.
Welt-Krebs-Tag: Risikofaktoren. In der EU wird Lungenkrebs zum häufigsten Krebs bei Frauen. Weltweit entwickelt sich die Nikotinsucht zur größten Gesundheitskatastrophe.
Kommissar Tonio Borg präsentierte neue Direktive für Tabakprodukte und ihre Auswirkungen. Ärzteinitiative hofft auf Verbesserungen durch das EU-Parlament (S&D, EVP,
Grüne). Aber Tabaklobbyist Michel Petite führte für P.
Morris Gespräche mit seiner ehemaligen Dienststelle bei der EU und
blieb ihr Ethikberater. Die Antibetrugsbehörde der EU OLAF pflegte gute Kontakte zur Tabakindustrie, ebenso die Gen.sekretärin von Barroso. Haben sie deshalb Kommissar Dalli abgeschossen? OLAF-Direktor Kessler zum Rücktritt aufgefordert.
Missverhältnis zwischen Tabaksteuereinnahmen von Kindern & Jugendlichen und den Ausgaben für die Tabakprävention in Deutschland. In Österreich ist dieses Missverhältnis noch größer.
Innenministerin Mikl-Leitner sorgt sich um Drogen, vergisst aber die häufigste Einstiegsdroge.
4 Jahre Haft für Ernst Strasser:
gottlob funktioniert die österreichische Justiz. Die
Tabaklobbyisten unter unseren Politikern sollten sich in Zukunft
vorsehen.
Deutschlands Politiker von Lobbyisten der Tabakindustrie umzingelt. U.S. Tabakfirmen bestechen Deutsche Jugendorganisationen von CDU und FDP. Aber Zigarettenverkauf nimmt trotzdem ab.
Fortunata Italia!
Auch E-Zigaretten dürfen erst ab einem Alter von 18 Jahren gekauft
werden. Strafe bei Verstößen: 250-2000 €.
New York Lokale boomen seit sie rauchfrei sind. Jetzt wird (wie in England) die Zur-Schau-Stellung von Zigaretten verboten und Händlern die Lizenz entzogen, wenn sie illegal Tabak verkaufen.
Russland bekommt am 1.6.2013 ein Tabakgesetz. Die Ukraine ist schon fortschrittlicher. Aber insgesamt wird in Europa noch mehr geraucht als anderswo.
In Prag versucht die Tabaklobby Aktivisten zu neutralisieren. Aber Gesundheitsminister möchte endlich die Kneipen rauchfrei machen.
"Feinstaub tötet" lässt Österreichs Regierung kalt. ÖVP-Klub mauert. SPÖ schweigt. Im Gesundheitsministerium überwiegen die Raucher. Manche Politiker scheinen Marionetten zu sein.
"JA! zu
rauchfreier Atemluft": Diese Initiative wollte Leben retten,
wurde aber im österreichischen Parlament von VP, SP und FP gleich
abgewürgt. Der Antrag der Ausschussvorsitzenden Haubner (BZ)
und der Grünen, die Petition im Gesundheitsausschuss zu beraten,
wurde niedergestimmt. Österreichs Statistik und die Kommentare der "Kampfraucher" zum Kurier-Artikel sind eine Blamage!
Tabakprävention
wichtiger als Behandlung. Damit würden aber die Tabakindustrie und
die Pharma-Industrie ihre "Melkkühe" verlieren: die Raucher.
Rauchende Mädchen werden häufiger dick! Madonna singt nicht vor rauchendem Publikum. Niedersachsens SPD kooperiert mit Tabakkonzern?
27.-29. März 2014 Konferenz 'Tabak oder Gesundheit' in Istanbul.
Tabakmafia in Brüssel: Die Tabakfirma Swedish
Match erreichte den Rücktritt von Kommissar Dalli (Interview auf Video). Dzt. ist noch unklar, welche Rolle Kommissionspräsident Barroso spielte: Falls die Novelle von 2001/37/EG dadurch verwässert oder verzögert wird, gerät Barroso selbst
ins Zwielicht! Die Tabakindustrie kämpft in Brüssel mit 97 Lobbyisten und einem Millionenbudget um ihre Interessen. Zu ihren Geheimtreffen mit Spitzen der EU-Kommission gibt es keine Protokolle, was Art. 5.3 des Vertrages widerspricht, den die EU mit der WHO geschlossen hat. Reicht der lange Arm des Tabakkartells bis ins Herz der
EU?
Am 16.10.2012 um 16 Uhr zwang Barroso Dalli zurückzutreten. Wer
erfuhr das zuerst? Die Tabakfirma Swedish Match um 17:10, und zwar
von EU-Generalsekretärin Catherine Day persönlich! Swedish
Match hatte ihr Zigarettengeschäft
an Austria Tabak verkauft und wollte mit Snusauf
den EU-Markt. Dalli wollte das Snus-Verbot aufrecht erhalten und die
Ausnahme für Schweden durch ein Verbot von Geschmackszusätzen
einschränken, um Kinder vom Einstieg in die Nikotinsucht
abzuhalten. Österreichische Trafikanten hatten gegen
die Tabakprodukte-Direktive in Brüssel lobbyiert. Ihre
Funktionäre haben Verbindungen
ins Finanzministerium, über das die Tabakindustrie Einfluss auf die Tabakgesetzgebung in Österreich nimmt. Vorarlberger
haben erkannt, dass nicht nur die Umsetzung des Tabakgesetzes schlecht
ist, sondern dass dieses Gesetz überhaupt misslungen ist. Gäste aus Deutschland beschweren sich über die verrauchten Lokale in Österreich und Europa wundert sich über den fehlenden Jugendschutz.
Luxemburg's Lokale werden 2014 rauchfrei.
Was die Schweiz und Österreich von Spanien lernen könnten.
Rotes Kreuz in Genf nahm Geld von Japanischem Tabakkonzern.
Sollen Spitäler nur Nichtraucher einstellen?
In der Rauchpause erlischt die Unfallversicherung.
Rauchstopp lindert Schmerzen. Mit einem Päckchen
Zigaretten verbraucht man täglich 29 (statt 24) Stunden seiner Lebenszeit.
EU-Parlament befragte Tonio Borg, den neuen Gesundheitskommissar. Borg versprach, den Entwurf Dallis nicht zu verwässern und gibt seine (geringen) Fondsanteile bei Imperial Tobacco ab.
Passivrauch-Schäden sogar in den fortschrittlichen U.S.A. noch größer als erwartet. Richterin verurteilt Tabakfirmen, ihre Lügen öffentlich zu gestehen. Passivrauchen fördert Demenz.
Wie Kinder Zigarettenpackungen sehen (Video). Die Industrie heuchelt, sie ziele nicht auf Kinder und investiert dafür Millionen.
Richter in Lausanne
lassen keine Umgehung des Rauchverbotes in der Gastronomie durch
"Raucherklubs" zu. Das verdient umso größere Anerkennung,
als Lausanne die Konzernzentralen von P. Morris und BAT beherbergt. NDR-Mediathek (45 Minuten): Die Philip Morris Story.
15 der 28 Schweizer Kantone haben schon strengere Tabakgesetze als der
Bund,
aber diese 79% der Bevölkerung waren mehrheitlich mit der kantonalen
Lösung zufrieden und die übrigen Kantone wollten keine
Veränderung. Befürwortet wurde nur die gleichzeitig abgestimmte Musikförderung. Die Schweiz vergab die Chance,
durch eine bundesweite Lösung für die Gastronomie Rechtssicherheit und
Frieden zu schaffen. Manche dürften auf die Lügen der
Tabakindustrie hereingefallen sein, die in der Schweiz ihren Hauptsitz
haben. Bei einer Wahlbeteiligung von 41% mobilisierten diese knapp vor der Wahl die Nein-Sager erfolgreicher. Die Kampagne war ein Flop. Wer bezahlte Romano Grieshaber für sein Pamphlet zum Passivrauchen? Er besudelt den Ruf der Universität Jena, so wie zuvor Rylander den Ruf der Universität Genf schändete. Universität Lüneburg gekauft? Ärzte warnen vor den Lügen der Tabakindustrie zum Passivrauchen.
Kommentar des österr. Gesundheitsministeriums kläglich. Fiasko bei der Kontrolle des Tabakgesetzes in Österreich.
Nachdem das Höchstgericht die Klage der Tabakindustrie abwies, ist in Schottland, England und Wales der Weg frei für ein Verbot der Zur-Schau-Stellung von Zigaretten und von Zigarettenautomaten.
Großdemonstration in Dortmund gegen den Nichtraucherschutz. In Österreich mobilisiert das Tabakkartell seine Dealer, die Trafikanten, gegen EU-Vorschriften zum Schutz der Jugend. In Deutschland wurden jetzt wenigstens Mentholkapseln in Zigaretten verboten; in Österreich wird für diesen Giftverstärker geworben! Die österreichische Tabakpolitik ist ein Sumpf:
Das Profil berichtete z.B. von 200.000 €, die Herr Trinkl
jährlich für seinen Trafikantenverein von Philip Morris
kassiert, damit diese Tabakfirma über die Trafikantenvertretung
Einfluss auf die Tabakgesetzgebung bekommt. Die Antwort der Finanzministerin auf eine Anfrage lässt darauf schließen, dass die Tabakindustrie Einfluss auf österreichische Gesetzgebung nimmt (Punkt 8 und 17-25, Verbindung Rosam-Ecker). Fortschrittliche
Länder haben die Tabaksteuern erhöht und 5% der
Tabakprävention, Rauchertherapie und Schmuggelbekämpfung
gewidmet. Raucher waren dort gern bereit, 5% mehr zu zahlen, wenn diese
Zweckwidmung garantiert wird. Dass in Österreich die
Zigarettenpreiserhöhung, um deren Ausmaß wochenlang gestritten wurde,
jetzt wieder abgesagt wurde, spricht jedenfalls wieder für ein schmutziges Geschäft
mit der Tabakindustrie, zu der manche unserer Politiker und WKO-Funktionäre gute Beziehungen unterhalten.
Marianne Tritz
muss die Geschäftsführung des Deutschen Zigarettenverbandes
abgeben, weil sie in Brüssel zu wenig erfolgreich lobbyiert
hat.
China: Interessenskonflikt der Führung zwischen Öffentlicher Gesundheit und Geschäft mit Tabak.
Australische Regierung siegt über Tabakkonzerne. Tasmanien
möchte sogar das Mindestalter für Zigaretten von dzt. 18
Jahren jährlich um ein weiteres Jahr anheben. In der EU besteht
Hoffnung auf bessere Tabakgesetze der Mitgliedsstaaten durch eine neue Direktive.
Die Tabakindustrie ist ein aggressiver, skrupelloser und
hinterhältiger Feind Deiner Gesundheit. Wehr Dich! Aktuelle Fakten. Gegenmaßnahmen.
Initiative gegen das brutale Vorgehen des Tabakkartells:
Staaten werden wegen "Handelshemmnissen" geklagt, weil sie die Gesundheit
ihrer Bürger schützen.
Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes durch Aktiv- und Passivrauchen werden durch Rauchverbote
in öffentlich zugänglichen Räumen reduziert. In Europa
haben aus diesen Forschungsergebnissen Österreich, Tschechien und
einige Balkanländer noch nichts gelernt.
Bericht des Gesundheitsministeriums deckt zu statt auf: Österreichs 15jährige
Schüler beim Rauchen noch immer führend in Europa. Grüne möchten das ändern. Das Gesundheitsministerium hat zwar erkannt, dass E-Zigaretten
echte Zigaretten imitieren, um in Schulen und an anderen Orten mit
Rauchverbot Zigaretten weiterhin präsent zu halten und dass
E-Zigaretten für Konsumenten und Passiv-Konsumenten gesundheitsschädlich
sind. Trotzdem ist der Minister zu feig, wie NRW ein Verbot zu erlassen und
schiebt er die Verantwortung auf den einzelnen Lokalbesitzer,
Krankenhaus- oder Schuldirektor (unter Verweis auf mögliche
Verbote in der Hausordnung) ab. Andere warnen vor E-Zigaretten: im Mund explodiert. Laut WHO ist ihre Wirksamkeit als Ausstiegshilfe nicht bewiesen, aber ihre Schädlichkeit wahrscheinlich. Zu fordern ist ihr Verbot am Arbeitsplatz, in
der Gastronomie und bis 18 Jahre. E-Zigaretten imitieren
echte Zigaretten und sind daher (auch ohne Nikotin) wie Zigaretten zu versteuern.
Der Tabakindustrie dient die E-Zigarette zur Werbung und um in der
Tabakprävention engagierte Behörden und NGOs abzulenken und
zu beschäftigen.
Die Tabakindustrie versuchte durch bezahlte Studien das Alzheimer-Risiko der Raucher zu verschleiern.
U.S.-FDA zahlt 390 Millionen Dollar für eine Nichtraucherkampagne.
Europa könnte mit einem Bruchteil davon erfolgreich sein, wenn es
zuvor die direkte und indirekte Tabakwerbung und das Sponsoring der
Tabakindustrie verbietet wie Australien.
Philip Morris produziert jetzt auch Kautabak. Nachdem Austria Tabak jetzt den Japanern
gehört, zieht sich P. Morris aus Tobaccoland zurück.
Türkei verbot das öffentliche Rauchen inklusive Wasserpfeife. Auch bei der Aufklärung über Passivrauchen könnte sich Österreich an der Türkei ein Beispiel nehmen.
Schnellerer geistiger Abbau bei Rauchern: Durchblutung und
Sauerstoffversorgung des Gehirns durch Tabakrauch beeinträchtigt. Einstiegsdroge Snus.
Das Passivrauchen im Mutterleib hinterlässt Veränderungen im Gehirn von Jugendlichen, die ihre Impulsivität schlecht kontrollieren können. Rauchen führt zu Paradontose und Zahnausfall.
In NRW hat sich die rot-grüne Regierung auf ein Rauchverbot
in Lokalen und darauf geeinigt, dass verrauchte Kneipen kein Kulturgut sind. Die Tabakindustrie scheint jetzt die Piraten
zu unterstützen, als Ersatz für die untergehende FDP. Aber in
der Regierung schaffen saubere Politiker auch eine saubere Luft.
Nürnberg gegen Tabakwerbung vor Schulen: Forum Rauchfrei erfolgreich.
Endlich steigt auch Baden-Württemberg aus der Tabakforschung aus. Der Anbau von Tabak sollte durch andere landwirtschaftliche Produkte ersetzt werden.
Nach Rauchverboten auch in Deutschland Rückgang der Herzinfarkte. Millionen Raucher verklagen Tabakkonzerne. Canada klagt Tabakindustrie.
Film (28
Minuten) über Tabakplantagen, auf denen ca. 80.000 Kinder zwischen
5 und 14 Jahren arbeiten und über die Methoden des Tabakkartells,
Kinder und Jugendliche zum Rauchen zu verführen.
Bilanz zum österreichischen Tabakgesetz:
Professoren der Medizin und Wirtschaft stellen Scheitern des
Nichtraucherschutzes in der Praxis fest.
Profite der Wirte in Belgien durch Rauchverbot nicht geschmälert.
Nichtraucherschutz förderte den Umsatz der Gaststätten in Deutschland.
Gesundheitskommissar Dalli sagte Krebs den Kampf an. Der Haupfeind war die Tabakindustrie. Hat sie Dalli eine Falle gestellt, um seinen Sturz zu erreichen?
Mehr Auffahrunfälle durch Rauchen im Auto. Rauchverbot beim Mitführen von Kindern wäre dringend nötig.
Linz plant rauchfreie Kinderspielplätze: Sie sollen Bewusstsein
schaffen für die schädliche Vorbildwirkung des
Rauchens auf Kinder und für deren Gefährdung
durch Zigarettenstummel.
Protest gegen Tabakwerbung in Bayern erfolgreich.
Gesundheitsministerium schätzt in Österreich 12.000 bis 14.000 Tote pro Jahr
durch Tabakrauch, aber Exraucher
Stöger zieht keine Konsequenzen.
Wirtschaftskammer präsentiert dubiose Zahlen so oft, bis
sie geglaubt werden. Ähnlich unverschämte Behauptungen kommen von der Tabakindustrie.
Feinstaub an einer verkehrsreichen Straße erhöht
langfristig das Sterberisiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen um ca. 7%.
Weitere 7% kommen dazu, wenn man eine Stunde pro Tag in einem Lokal passiv raucht. Bei einem Kellner,
der dort 8 Stunden verbringen muss, kommen sogar fast 20% zum
Stadtluft-Risiko hinzu. Aber Funktionären der Wirtschaftskammer
sind die gehäuften Herz-, Gefäß- und Krebserkrankungen in der Gastronomie
egal und die Wirte husten aufs Tabakgesetz (http://wien.orf.at/news/stories/2508401/).
Die EU unterstützt einkommensschwache Länder bei der
Umsetzung des WHO-Rahmenübereinkommens mit 5,2 Millionen Euro.
Das Thema des Weltnichtrauchertages 2012 ist die Einmischung der Tabakindustrie, die für das Öffentliche Gesundheitswesen zunehmend zur Belastung wird.
Die Tabakindustrie versucht, FCTC zu
unterminieren und den guten Ruf der WHO in Indien durch Falschmeldungen zu torpedieren.
Rauchverbote in Deutschland zeigen erfreuliche Wirkungen. Auch zu Hause wird jetzt weniger gequalmt.
Rauchen verschlechtert Hirnfunktion am schnellsten.
Das Risiko, eine Vorstufe des Diabetes zu entwickeln, wird durch 5 bis 10 Packungsjahre (5-10 Jahre lang eine Zigarettenpackung pro Tag) verdoppelt.
Die Tabakindustrie beliefert den Schwarzmarkt
und heuchelt, die Tabaksteuern müssten wegen des Schmuggels niedrig gehalten
werden.
Van der Bellen wurde Exraucher (ohne medikamentöse Hilfe, mit einer ähnlichen Methode wie Allen Carr).
Jugendschutz vor Zigarettenwerbung in Filmen ist in Europa schlechter als in U.S.A. Präs. Obama ist selbst rauchfrei (Video) und möchte die Tabaksteuer verdoppeln, um Kindern und Jugendlichen den Einstieg in die Sucht zu erschweren und Rauchern den Ausstieg zu erleichtern.
Rauchverbot bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 war erfolgreich. Neuer
sehenswerter Film über das Geschäft der Tabakindustrie mit der Nikotinsucht.
Rauchverbote in Österreich versagen.
Wir gratulieren unseren Freunden in Ungarn zur Novellierung ihres Tabakgesetzes, die 2012
in Kraft trat.
Ein Verbot von Zigarettenautomaten
(wie in England)
fordern Politiker, die den Jugendschutz ernst nehmen. Denn Gelegenheit macht
Raucher. Umfrage.
Rechtspopulistische Ministerin Schippers vertrat Interessen der Tabakindustrie und
führte in Holland zu einem Rückschritt. "Freiheit" wurde falschverstanden.
Gottlob wurde nach der letzten Wahl die
Tabakprävention in die Kompetenz des
Sozialdemokraten Martin van Rijn übertragen, der das Zugangsalter
für Zigaretten ab 2014 auf 18 Jahre anheben und alle Lokale
rauchfrei machen wird.
Was kosten uns die Raucher in Österreich? Ärztekammer zeichnet rauchfreie Lokale aus. Nichtraucherzimmer durch benachbartes
Raucherzimmer kontaminiert.
Österreichische Akademie der Wissenschaften: Alarmwerte durch Feinstaub aus der Zigarette ständig überschritten.
WHO-Rahmenübereinkommen. 5
Jahre nach Ratifizierung wurde Österreich
vertragsbrüchig. Perspektiven für Deutschland besser.
Warum teilweise Rauchverbote scheitern: Beispiel Österreich.
Dagegen hat Spanien aus dem Fehler gelernt.
Passivrauchen: Opfer Baby.
Kinderarbeit: Tabakplantagen
statt Brot für die Dritte Welt. Hoffnung: WHO-Rahmenkonvention.
Eine bis auf ihr Asthma gesunde Studentin starb bei Ihrem Teilzeitjob in
einer Bar am Passivrauchen. Wiederbelebungsversuche kamen zu spät.
Medizinische Universitäten von Innsbruck,
Graz und Wien planten den Verzicht auf Gelder der Tabakindustrie
(freiwillige Spezifizierung zu Antikorruptions-
Richtlinien bzw. Richtlinien zur guten wissenschaftlichen Praxis als
Bestandteil der Satzung) und wollten die unabhängige Forschung zu Wirkungen
des Aktiv- und Passivrauchens und seine Prävention fördern. Auch ihre Mitglieder sollten zum Verzicht auf
jedes Sponsoring der Tabakindustrie verpflichtet werden. Die Med. Univ. Graz ging dabei mit gutem Beispiel
voran, das Grazer
Klinikum wurde rauchfrei und andere Universitäten folgten (Linz, u.a.) Dagegen schwächte der Senat
der Med. Univ. Wien die ursprüngliche Intention des Rektors ab, nennt die
Tabakindustrie jetzt nicht mehr beim Namen und lässt den Mitgliedern der
Universität primär freien Spielraum, indem er nur mehr vage
formuliert: „Aufträge von Industriezweigen mit potentiell
gesundheitsgefährdendem Interesse können untersagt werden.“ Es wäre
interessant, wer diesen Abänderungsvorschlag einbrachte (eigene
Wirtschaftsinteressen?), was aber nicht protokolliert wurde.
Buchempfehlung: Die Tabakindustrie
- Eine Geschichte des Betruges und der Korruption.
Österreichische Sozialversicherung bietet Einstieg zum Ausstieg, aber
dzt. nur 0,2% der Raucher erreicht. Süchtige ignorieren Schäden, die sie sich
selbst und ihren Mitmenschen infolge ihrer Suchtbefriedigung zufügen. Hirnforscher
glauben jetzt, bei Rauchern Verdrängungsmechanismen gefunden zu haben.
Gleichzeitig wird klar, warum Nikotinersatz
nur über die ersten Entzugserscheinungen hinweghilft. Manchen hilft
eher eine Gehaltserhöhung für das Nichtrauchen.
Kärnten bietet Raucherworkshops in Schulen, aber
resigniert beim Nichtraucherschutz. Salzburg (Tel. 0662/887588−0) und Steiermark (Tel.
0316/8035-1919) fördern Raucher-Entwöhnungskurse. In Graz wurde auch eine Fortbildung für
Rauchertherapeuten und ein Kurs in
motivierender Interviewtechnik angeboten.
Aggressive Raucher sollten Sie nich selbst auf das Rauchverbot hinweisen, sondern die Polizei informieren.
Europa-Konferenz Tabak oder Gesundheit:
Neues Ranking der Tabakprävention und
Rauchertherapie in Europa: Österreich Schlusslicht! Schlechte Luft in Lokalen.
Zur "Rauchkultur":
Sie verbreitete sich mit dem kulturellen Niedergang während der Weltkriege. Raucher:
nur ein Viertel der Österreicher ab 15 Jahren. Laut Statistik Austria hat ein Fünftel
das Rauchen aufgegeben und mehr als die Hälfte hat noch nie geraucht. Die Tabakindustrie möchte ein anderes Bild
vermitteln und zahlt für das öffentlich sichtbare Rauchen in Film, TV, Video
& Lokalen.
Neue Schadstoff-Liste für Tabakrauch und Tabakprodukte.
Rauchertelefon jetzt auch in türkisch.
Pille gegen Rauchen: Varenicline (Champix®) vorsichtig optimistisch beurteilt. Nebenwirkungen meist harmlos
(Übelkeit). Beim Auftreten von depressiven
oder Erregungszuständen (stärker als die üblichen
Begleitsymptome des Nikotinentzugs) sollte aber sofort ein Arzt konsultiert werden.
Keine Umsatzrückgänge durch Rauchverbote. Dort wo keine
Ausnahmen gemacht wurden, blieben die Umsätze stabil
oder nahmen sogar zu.
Nach Bayerns Gastronomie (samt Raucherclubs) wurde auch das Saarland
rauchfrei. Österreich
plante rauchfreie Lokale nur am 1. April und Hinterleitner darf weiter
Geschichten erzählen.
Österreich beim Rauchen führend, USA beim Übergewicht. Deutsche bei körperlicher Bewegung und beim
Nichtrauchen fortschrittlicher als Österreicher.
Raucherzimmer verheerend für den Tourismus. Auch
Wirtschaftsminister Mitterlehner (VP) hat diesen Fehler erkannt, davor die
Grünen und in Kärnten FP und SP.
Pressekonferenz der Österr. Akademie der Wissenschaften: 2 Jahre Tabakgesetz: Auswirkungen auf Gästezufriedenheit, Feinstaub- und Herzbelastung.
Schlechtes Tabakgesetz beschäftigt die Gerichte. Abtrennung des Raucherraums muss durch eine Tür erfolgen. Ein offenes
Stiegenhaus reicht nicht.
Sie können auch anonym melden, dass eine Gaststätte in Österreich keinen Nichtraucherschutz
hat. Rauchverbot gilt auch in Gaststätten mit Trafik.
Das Verfassungsgericht hat die Notwendigkeit eines durch eine
Tür abgetrennten Raucherraums bestätigt. Die Lüge vom Geschäftsrückgang
wurde von der IARC entlarvt, ebenso die Lüftungslüge,
wegen der auch schon §30 ASchG geändert wurde. Unlauterer Wettbewerb kommt Wirten viel teurer als
das Bußgeld. Hamburg bekam heuer wieder keinen wirksamen Schutz vor Passivrauchen und das Gesetz scheint wieder nicht verfassungskonform zu sein.
Die Fachgruppe Gastronomie der WKO
versucht, ihre Mitglieder zu manipulieren, aber die haben längst entdeckt,
wer dahinter steckt: die Tabakindustrie! Die hat von Anfang an Prozesse gegen
Rauchverbote finanziert, ist aber in Australien und anderen fortschrittlichen Ländern damit
gescheitert. Fortschritte sind umso schwieriger, je korrupter die Politiker
sind.
Die EU hat alle Bürger mittels Fragebogen eingeladen, sich an der Vorbereitung eines
Gesetzes zu beteiligen, das die Möglichkeiten der Tabakindustrie einschränkt,
Kinder zum Rauchen zu verführen, Jugendliche rascher nikotinsüchtig zu
machen, Rauchern den Ausstieg zu erschwerden und sie mit Additiven zusätzlich zu schädigen. Denn
aus manchen Geschmacksstoffen,
die Zigaretten süß, nach Schokolade, Vanille oder Früchten schmecken lassen,
entwickeln sich beim Rauchen zusätzliche krebsfördernde Stoffe. SFP und DKFZ haben dazu Informationen
bereitgestellt. Außerdem möchte die EU alle Arbeitsplätze
(auch in Gaststätten) rauchfrei machen und die Raucherquote bei Jugendlichen
bis 2025 halbieren. In Österreich wurde die Initiative für eine rauchfreie
Jugend gegründet. "Access"
hilft beim Ausstieg.
Dzt. ist der Jugendschutz in Österreich und
bei seinen nordöstlichen Nachbarn nur ein Lippenbekenntnis der Politiker. Aber Volksbegehren
wie in Bayern sind eine Hoffnung. In der Schweiz und in Deutschland laufen dzt. mehrere Petitionen, z.B. in Berlin, Hamburg, an allen Arbeitsplätzen,...
Raucher in Deutschland auf dem Rückzug. Jetzt wirbt die
Tabakindustrie um Einwanderer, weil sie bei Migranten
und ihren Kindern einen Absatzmarkt sieht.
Junge Deutsche rauchen weniger nach Rauchverboten.
Zigarettenautomaten lassen sich für gute Zwecke umbauen, z.B. zum Literaturautomat.
In Deutschland tötet Tabakrauch jährlich über 100.000
Menschen, davon allein in Bayern 10.000 Mäner und 3450 Frauen.
Wie die Tabakwerbung Jugendliche beeinflusst. Drogenbeauftragte bei
Tabakkontrolle inkompetent.
Tödlichste Erfindung aller Zeiten. Plötzlicher Herztod auch bei Wenigrauchern.
Ukraine klagt
Australien bei der WTO: Für den Handel spielt es keine Rolle, dass in der
Ukraine die Lebenserwartung um 20
Jahre geringer ist.
Schweden fällt bei der Tabakkontrolle zurück: Die
Wahrheit über den Einfluss der Tabakindustrie in Schweden erfährt man nicht
von der Regierung, sondern von einer NGO.
EU überarbeitet die Richtlinie zu Tabakprodukten. Tabaklobby droht der EU. Schweiz: Initiative gegen Passivrauchen.
Lobbyisten der Tabakindustrie im Parlament Russlands
und Österreichs verhindern nationale Fortschritte und unterminieren
internationale Abkommen.
Zum Welt-Krebstag rief die UICC die Politik auf, Tabakrauch zu bekämpfen und gegen
Gebärmutterhalskrebs zu impfen. Beides hat Ministerin Kdolsky in Österreich
verhindert und Minister Stöger beharrt auf diesen Fehlern. Wurde die
Krebshilfe durch Spenden der Tabakindustrie ruhiggestellt? Der Volksanwalt möchte helfen.
Unzufriedenheit mit dem Nichtraucherschutz in Lokalen, aber WKO-Funktionäre und ihre Sponsoren zahlen
Beschwichtigungs-Studie (genannt "Umfrage").
Das Rauchverbot im Hauptraum von Lokalen über 50 m² gilt in
Österreich seit Juli 2010. Aber Übertretungen melden müssen die Gäste! Raten Sie: Wer hat
das größte finanzielle Interesse, dass in den Lokalen weitergeraucht
wird? dass weiter "tolerante" Nichtraucher bei den Rauchern sitzen,
dass weiter Kinder und Jugendliche in Lokalen zum Rauchen verführt werden und
dass die Gesundheitsschäden durch Passivrauchen bei Wirten, ihren
Angestellten und Gästen verharmlost werden? Die glühende Zigarettenspitze der
Tabakwirtschaft ist in Österreich die Wirtschaftskammer (Fachgruppe Gastronomie), unterstützt
von der Kronen-Zeitung.
Wiederholte Gesetzesübertretungen werden als Einzeldelikte
behandelt und bleiben ungestraft, bis über die erste Anzeige entschieden wurde,
so als würde ein alkoholisierter Autolenker bis zur Zustellung des
endgültigen Strafbescheides weiter betrunken fahren dürfen!
Neues Internetanbot für Jugendliche, die von
der Zigarette loskommen möchten oder sich darüber erste Gedanken machen.
Suchtprävention in der Steiermark.
Das Universitätsklinikum Graz
und das AKH Linz erhielten 2010 als gesundheitsförderndes, rauchfreies
Krankenhausdie
Auszeichnung in Silber. Die Silber-Zertifizierung des Grazer
Klinikums wurde im September für die Periode 2012-2014
verlängert. Das Gold-Zertifikat erhielt 2013 das
Rehabilitationszentrum Weyer. In Wien gibt es bisher nur 2
Krankenhäuser, die
wenigstens Bronce erhielten: Die Rudolfstiftung und das Kaiserin
Elisabeth Spital.
Finanzministerium
und Tabakindustrie machten eine gemeinsame Werbekampagne: eklig! Verhandlung
der Ärzteinitiative mit dem Gesundheitsminister
erfolglos.
Feinstaub-Grenzwert der Außenluft 50 µg/m³, aber in Lokalen in Oberösterreich
10x so hoch und in Wien >20x so hoch, trotz Tabakgesetz!
Tabakindustrie attackiert WHO und missbraucht dafür Funktionäre der Tabakbauern ebenso wie Funktionäre der Gastwirte.
Wunsch für die Zukunft.
Weltweit sterben 165.000 Kinder pro Jahr durch Passivrauchen.
Wen das Tabakkartell nicht kaufen kann, versucht es einzuschüchtern: Klagen gegen Norwegen,
Australien und Uruguay, die nicht länger Absatzmarkt sein möchten.
Tabakopfer
in Deutschland: Traueranzeige. Passivrauch-Opfer wurden dabei unterschätzt.
Verrauchte Lokale
in Wien sind eine internationale Schande. Kein Wunder, dass Lehrlinge nicht mehr in den verrauchten Lokalen arbeiten
möchten.
Auf ihre Anfragen
antwortete Min. Stöger ebenso ausweichend wie in der Debatte im Parlament. Ohne Bürgerinitiativen
hätte die Tabakmafia schon gesiegt. Mit dem Tabakgesetz
ist nur die Tabakindustrie zufrieden und Stöger. Seine Vorgängerin Kdolsky
konnte sich noch auf das Spanische Gesetz von 2006 ausreden. Aber Spanien hat sein Gesetz an
westeuropäischen Standard angepasst und nur ewig gestrige
Politiker beharren noch auf einem Gesetz, das die Tabakindustrie statt
der Gesundheit schützt. Kontrollbehörde für Parteienfinanzierung
fehlt in Österreich. FPÖ verteidigt "Raucherinteressen" ohne
Rücksicht auf die Gesundheitsinteressen aller. Die meisten Tabakopfer in Österreich gehen auf das Konto von Japan
Tobacco (Austria Tabak), P. Morris (U.S.A.), Imperial Tobacco (U.K.) und BAT
(US/UK).
Lungenschäden durch Aktiv- und Passivrauchen sichtbar in
der Magnetresonanztomographie.
Mäßiger Alkoholgenuss schützt vor Schlaganfall, aber nur die Nichtraucher! Raucher erleiden
eine Hirnblutung 4x häufiger und eine Hirnerweichung 2x häufiger.
Endlich werden Geschmacksstoffe in Zigaretten zur Verführung von Kindern
verboten - aber nicht im rückständigen Österreich.
EU bis 2012 rauchfrei: Die Kommission ist entschlossen, auch die
Nachzügler am Fortschritt teilhaben zu lassen. Der Tabakanbau wird nicht mehr
gefördert. Allerdings sind die Mindest-Steuern für Tabakprodukte noch zu niedrig. Österreich und
seine nordöstlichen Nachbarn brauchen von der EU noch Entwicklungshilfe.
Norwegen trennte sich aus ethischen
Gründen von Tabakaktien: Bravo!
Peru fortschrittlicher als Österreich. Brasilien schaffte eine Reduktion seiner Raucherquote von
35% auf 17%.
Die Türkei verbot 2009 das Rauchen in und vor Restaurants,
Cafés, Teegärten, auf überdachten Terrassen, Spielplätzen - und im Fernsehen.
Wer raucht, ist "Spielverderber, unmodern und antieuropäisch". Der Tabakkonsum ging daraufhin um 13% zurück.
Die Ukraine hat im Dezember 2012 rauchfreie Innenräume beschlossen. Russland plant Maßnahmen gegen die Tabakkonzerne und die Verführung von Kindern zum Rauchen.
Die EU-Kommission bekräftigte ihre Entschlossenheit, die
Tabakepidemie in Europa einzudämmen, schaffte aber den bis 2012 geplanten Nichtraucherschutz nicht.
Jeder EU Bürger hat ein Recht
auf saubere Luft und kann Maßnahmen auch gerichtlich einfordern. Warum nicht
für Innenräume?
Die EU will die Tabaksteuern anheben, um den Konsum zu senken. Der größte
Erfolg ist dadurch bei Jugendlichen zu erwarten.
Volkswirtschaftlicher Schaden
durch Rauchen nach oben korrigiert. Österreich steht in der EU mit seinen laxen Tabakgesetzen bald allein.
"Endlich Nichtraucher" (Allen Carr) auf Platz 3 der Bestseller
aufgestiegen, aber Österreichs Regierungspolitiker glauben, alles bliebe beim
Alten!
Minister Stöger: eine Marionette der
Wirtschaftskammer wie seine Vorgängerin? Der Bau teurer und weitgehend
sinnloser "Stöger-Kammerln" wird nur von Tabakhändlern und sonstigen Geldempfängern
der Tabakindustrie gelobt. Wahlfreiheit in der Gastronomie - eine Illusion. Meinungsbefragung oder -manipulation,
aber sicher keine Evaluation. Leserbrief und
Aufforderung zum Rücktritt vom Gesundheitsressort. Rüge auch aus Brüssel und der SPÖ. Der
Balkan beginnt in Wien: Eine "Korruptions-Oase" nannte Österreich ein prominenter
OECD-Mann (News 32, S.32) und Die Presse schrieb, dass das letzte
Jahrzehnt das korrupteste war.
Krebsforschung fordert Maßnahmen gegen Tabak, weltweit.
Wann wird die Österreichische Krebshilfe diese Notwendigkeit erkennen?
Schon jedes zweite Kind leidet in Kärnten unter Passivrauch und es wird noch eine weitere
Zunahme erwartet, wenn die früh nikotinsüchtig gemachten Mädchen selbst
Mütter werden und wie die Väter rücksichtslos vor ihren Kindern rauchen.
Deshalb startet LR Kaiser jetzt eine Kampagne: nachahmenswert auch für andere Länder! Auch hat
die Behörde in Kärnten zugesagt, auch anonymen
Hinweisen aus der Bevölkerung über Verletzungen des Nichtraucherschutzes
nachzugehen. Nichtraucherinitiative in der Steiermark.
Krebs durch Tabakrauch aus der Nachbarwohnung?
Tabakkartell glaubt, alles kaufen zu können, auch die Wissenschaft.
Ärztekammerpräsident von Berlin
unterstützte die Tabakindustrie, zeigte vor der Wahl Reue, verleumded aber jetzt Kollegen, um von seiner
eigenen Schande abzulenken.
Tabakpflanzen ließen sich sinnvoller verwenden als für
die Produktion von Suchtmitteln. Kinderarbeit für die Tabakkonzerne.
Tabak: vom Anbau
bis zur Entsorgung ein enormer Schaden für die Umwelt und die Volkswirtschaft.
In 15 Jahren investierte Kalifornien 1,4 Milliarden $ in die Tabakkontrolle und
ersparte dadurch 86 Milliarden $ an Gesundheitskosten.
Lungenkrebs nimmt in USA ab, in Kalifornien und den bei
der Tabakkontrolle fortschrittlichen Staaten auch bei Frauen. In Österreich
nimmt er bei Frauen zu.
Lungenfachärzte fragen: Ist Gesundheitsminister Stöger ein Lobbyist der Wirtschaftskammer und der
Tabakindustrie? Desinformierte Jugendliche sind die Opfer.
Was tun nach der Diagnose Lungenkrebs?
Zigarettenstummel verschmutzen Wien: Problematische
Kooperation mit der Tabakindustrie.
Im Gegensatz zu windigen Politikern haben die Hoteliers
eine klare Haltung. Auch der Tourismusverband
sollte wissen, dass man Urlaubern keine saubere Alpenluft versprechen darf, um
ihnen dann verrauchte Quartiere und Gaststätten zu bieten. Unser (noch immer
guter) internationaler Ruf wird bald ruiniert sein, sobald sich herumspricht,
dass wir Arbeitnehmerschutz heucheln und KellnerInnen krebsfördernden Stoffen
aussetzen, dass wir beim Transitverkehr mit Kindergesundheit und
Luftreinhaltung argumentieren, aber selbst dazu nichts beitragen wollen, und
dass wir uns zum Schmutzfink der EU
entwickeln, der klimawirksame Gase in die Atmosphäre und Tabakrauch in die
Aufenthaltsräume bläst.
Das Tabakpräventionsprogramm für Deutschland wurde von der Tabakindustrie verwässert. Trotzdem ist die Situation in Österreich noch schlechter, wie wir von
Deutschen Gästen erfahren. In Frankreich war die rauchfreie Gastronomie erfolgreich,
erlitt aber unter Sarkozy einen
Rückfall.
Die Industrie sabottiert die Fluchtversuche aus der Nikotinsucht, u.a. mit
neuen Tabak- und Nikotinprodukten, die als Entwöhnungshilfen getarnt sind. So
wurde z.B. die schwedische Firma Niconovum von Karl Fagerström gegründet, um Oraltabak zur "Raucherentwöhnung" herzustellen
und dann an die U.S. Tabakfirma Reynolds um 30 Millionen Euro verkauft. Durch
eine Spirale von Sucht und erfolgloser Entwöhnung kann der Hersteller beider
Produkte seine Gewinne maximieren und behält die Kontrolle über seine
Melkkuh, den Raucher.
Schon heute mehr Opfer durch Tabak und die Tabakindustrie
als durch Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen.
Grünbuch der EC verlangt von den Mitgliedern strengere Tabakgesetze. Feige Politiker schieben in Österreich und Deutschland eine Entscheidung so lange hinaus, bis sie
von der EU
getroffen wird, weil sie um die Stimmen uneinsichtiger Raucher buhlen statt
sie aufzuklären. Nur ein japanischer Konzern profitiert in Österreich davon. Manifest der europäischen Jugend forderte rauchfreie Räume.
Kardiologen warnen: Passivrauchen über
Jahre kann gesunde Gefäße
vorzeitig altern lassen und für vorgeschädigte Patienten ist schon eine
halbstündige Einatmung verrauchter Raumluft gefährlich. Koronarpatienten
können beim Besuch eines verrauchten Lokales ihr Leben riskieren. Herzinfarkte nahmen nach einem Rauchverbot ab
und nach seiner Aufhebung wieder zu. Andere mehrjährige Studien zeigten eine dauerhafte
Senkung der Infarktrate nach dem Verbot. Das Risiko für koronare
Herzkrankheiten durch Passivrauchen erwies sich bei Studien mit Kotinin messung höher (50-60% Zunahme) als in Studien,
die nur einen rauchenden Partner berücksichtigen. Nach USA und Italien wurde auch in Schottland, Frankreich,
England und Island ein Rückgang der Herzinfarkte mit dem Rauchverbot
beobachtet. Der Wegfall des Passivrauchens führt vor allem bei Nichtrauchern
und Exrauchern zu einer raschen Abnahme der
Herzinfarkte und der nachhaltige
Rückgang von Herztodesfällen ist vor allem durch die
gleichzeitige Abnahme des Aktivrauchens verursacht. Erstes Gebot
der Herzgesundheit ist jedenfalls Nichtrauchen.
Rauchverbote in Deutschland und der Schweiz noch lückenhaft, in Österreich bestehen
überwiegend Lücken. Erfogreiches Rauchverbot in Frankreichs Gastronomie.
Hygiene ist in Gaststätten ebenso
unverzichtbar wie im Schwimmbad. Fruchtbarkeit
leidet auch durch Passivrauchen.
Wenn Sie Ihr Baby eine Stunde pro Tag dem Rauch Ihrer Zigarette aussetzen,
verdoppelt sich sein Risiko, an einem plötzlichen Tod (SIDS) zu sterben, bei 8 Stunden pro Tag wird es
verachtfacht. Raucher sollen keine Pflege- und Adoptivkinder anvertraut bekommen.
Tabakbauern
werden vom Tabakkartell schamlos ausgebeutet. Eine dringend nötige
Entwicklungshilfe wäre die Umstellung der Landwirtschaft auf Lebensmittel.
Sogar kurzes Passivrauchen schädigt Blutgefäße dauerhaft.
Wo in Trafiken geraucht und für Tabakwaren geworben wird,
dürften Minderjährige keinen Zutritt haben. Trafikanten sollten sich
entscheiden müssen, ob sie Tabakwaren oder Waren für Kinder vertreiben
wollen. Beides ist nur möglich, wenn für Rauchwaren nicht geworben wird und
diese unsichtbar aufbewahrt werden. Große Bildwarnungen haben sich bewährt. Zusätzlich wurde in Australien das Branding
verboten, sodass nur mehr einheitliche, schmucklose Zigarettenpackungen
ohne Firmenlogos vertrieben werden. Ein Strichcode oder Hologramm zeigt die Herkunft und verhindert Schmuggel.
Mit dem Tabak ist auch wieder die Tuberkulose
auf dem Vormarsch.
Auch der Computer leidet durch Tabakrauch.
Warum die Tabakkontrolle eine Basis braucht, die von der
Pharma-Industrie unabhängig ist.
Bestechung
von Ärzten und Wissenschaftlern macht Ehrenkodex
nötig.
Für den Schwarzmarkt wurden u.a. Marlboro und Winston produziert, mit Hilfe
der Mafia verteilt; Geldwäsche in der
Schweiz, Montenegro als Drehscheibe.
Geisteskräfte nehmen bei Rauchern im Alter rascher ab:
Nach einer Prospektivstudie an 9209 Personen aus 4 EU-Ländern nehmen
Gedächtnisleistungen im Alter umso rascher ab, je mehr lebenslang geraucht
wird. Aber auch schon im Alter von 64 Jahren fanden sich bei Rauchern
schlechtere kognitive Leistungen als bei Nichtrauchern, deren IQ im
Alter von 11 Jahren noch vergleichbar war. Rauchen im mittleren Alter kann
das Risiko für Alzheimer und Demenz 20 Jahre später verdoppeln.
Umweltsurvey in Deutschland zeigt, dass nicht der
KFZ-Verkehr, sondern das Rauchen die Belastung mit Polyaromaten bestimmt.
Diese Verbrennungsprodukte sind z.T. karzinogen. Ihre Abbauprodukte waren
nicht nur im Harn von Rauchern, sondern auch von Passivrauchern in erhöhter
Konzentration nachweisbar. Die Konzentration des karzinogenen Benzo(a)pyren
in Nichtraucherwohnungen betrug das 0,9-fache der Außenkonzentration, in
Raucherhaushalten aber das 5,4-fache (und das, obwohl während der
Luftprobennahme nicht geraucht wurde). Dazu kommt die Belastung mit Feinstaubaus der Zigarette. Bis zu Ministerpräsident Beck von Rheinland-Pfalz
sind die Erkenntnisse über Folgen des Rauchens und Passivrauchens noch nicht
vorgedrungen.
Beschleunigte Alterung durch Rauchen und Übergewicht wird durch
Verkürzung der Telomere angezeigt (Studie an 1122 Frauen).
Tabakprodukte müssten wie andere gefährliche Produkte vom
Freihandelsabkommen ausgenommen werden!
Der ungehinderte Fluss von Tabakprodukten nach Gesetzen der Marktwirtschaft
ist für die Volksgesundheit katastrophal. (Siehe dazu auch: WHO: Europäische Strategie).
Anwälte von Reynolds kämpfen gegen Bildwarnungen auf Zigarettenschachteln mit dem
fadenscheinigen Argument der Redefreiheit.
In den USA verweigern Visa International, MasterCard International,
American Express, u.a. Kreditkartenfirmen die Online-Bezahlung von
Tabakwaren, um keine illegalen Geschäfte zu unterstützen. Dagegen bleibt
Tabaksteuerhinterziehung in Österreich offenbar ebenso straffrei wie der
illegale Verkauf von Zigaretten an Kinder! Gottlob ist laut EuGh-Urteil
wenigstens der grenzüberschreitende Internethandel mit Zigaretten als Steuervergehen
strafbar.
Laut OECD
rauchen irgends so viele Kinder wie in Österreich. Dringend nötig
wären Jugendschutzgesetze,
Werbeverbote, höhere Zigarettenpreise (wobei ein Teil der Tabaksteuer
in die Tabakprävention und die Behandlung von Rauchern investiert werden müsste) und Rauchverbote in
Lokalen. Umfrage zeigt: fast alle unzufrieden.
Gesetze helfen, die Schadstoffbelastung von Kindern zu reduzieren. Die in der Regierung für den
Schutz der Gesundheit und der Jugend zuständigen Minister konnten keine befriedigende
Antwort geben und auch nicht Kanzler und Vizekanzler (als Finanzminister für Tabaksteuern
verantwortlich). Strafen beginnen zu wirken. Laut Kurier vom 9.4.2010 liegen folgende
Anzeigen gegen Lokalbesitzer vor: Wien 1665, Sbg 762, OÖ 569, Tirol 494, Ktn
356, NÖ 204, Bgld 80, Stmk 77, Vbg 46. In Wien und Salzburg sind die Behörden besonders säumig. Dazu kommen
in Wien absurde Begründungen der Baupolizei,
um Lokalen das Rauchen zu erlauben; Behördenwillkür sieht das Gesetz
vor. Gastro-Chef Turecek drohte beim Photographieren einer
Gesetzesverletzung mit Brachialgewalt: Werden brutale Wirte das Faustrecht der Raucher durchsetzen?
Mythen und Lügen über Umsatz-Rückgänge durch
Rauchverbote im Gastgewerbe in Deutschland und Österreich. Alle
Ursachen für schlechte Geschäfte werden dem Rauchverbot angelastet. Seriöse Studien zeigen ein anderes Bild! Die IARC
(Handbook 13 Working Group) stellt eindeutig fest, dass Rauchverbote zu
keinen Geschäftverlusten im Gastgewerbe führen. Protestieren Sie gegen die Zwangsmitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer, die nicht
ihre sondern nur Interessen der Tabak/Nikotin-Drogenindustrie vertritt! In
einem Teil der Lokale gesundheitsschädigende Luft zuzulassen ist ebenso
unverantwortlich wie dort die Lebensmittelhygiene oder die
Trinkwasserverordnung außer Kraft zu setzen. Die Strafen für Einkaufszentren sind bereits rechtskräftig
Wirtschaftskammer
'Zufriedenheit' mit Tabakgesetz in der Gastronomie widerspricht täglicher
Erfahrung und tausenden Anzeigen.
Warum Gastwirte (Kaffeehaus- und Barbesitzer) von der
Tabakindustrie Geld bekamen. Nichtraucherschutz bleibt auf der Strecke.
Forderungen von Patienten-Selbsthilfegruppen werden von Ärzten
und der EU unterstützt. In wenigen Wochen gelang Patienten
(Krebskranken, Asthmakranken), ihren Angehörigen und Studenten, was die
Behörde noch nicht einmal begonnen hatte: Eine systematische Kontrolle der Lokale auf Einhaltung der geltenden
Bestimmungen des Tabakgesetzes. Ein Endergebnis liegt bereits von fast allen
Lokalen der Wiener Innenstadt sowie
von großen Einkaufszentren in Wien,
NÖ, B, St, K, T vor. Tausende Anzeigen wurden bereits an die Behörde übergeben, die aber bisher
großteils untätig blieb. Internisten, Pädiater
und Juristen fordern von Minister
Stöger eine sofortige Reparatur des missglückten Gesetzes mit Rauchverbot in
allen Lokalen, Kinos und sonstigen öffentlich zugänglichen Räumen.
Nichtraucherschutz fördert Umsatz.
Kein Rauch bei gutem Essen: Wirt macht seine eigene Umfrage unter seinen Gästen und findet
überraschend eindeutige Ergebnisse.
Rauchverbot im Taxi für Lenker und Fahrgast, aber leider noch nicht im
Burgenland.
Tirol besorgt: Gesundheitsbewusste
Gäste weichen nach Südtirol aus. Patienten helfen in Tirol bei der Aufklärung der Jugend. Endlich setzen sich Spitalsdirektoren gegen Wirte im Spital durch.
Gesundheitsprämie fürs Nichtrauchen
in der Steiermark. Andere Politiker
reden von Freiheit und meinen ihr
Geschäft am Tabakkonsum. Rauchen schadet aber auch der Wirtschaft.
Krebsforscher und Krebspatienten
fordern Rauchverbot. Deutsche Krebshilfe verlangt Schutz der Kinder. Österreichische Krebshilfe schweigt!
Zigarettenpreis
wurde in Österreich erhöht, aber leider nicht zur Finanzierung der
Rauchertherapie und Tabakprävention, sondern nur zur Profitmaximierung der Tabakindustrie. Statt der
Tabaksteuern wurden die Handelsspannen erhöht. Derzeit bekommen die
Trafikanten 53% vom steuerbereinigten Preis, den Rest teilen sich Industrie
und Großhandel. Unter dem Vorwand der Preiserhöhung für Billigzigaretten
wurden Trafikanten mindestens 45 Cent pro Packung garantiert.
Rauchverbote kommen: ein Grund zum
Ausstieg. Gesundheitskommissar John Dalli setzt die Tabakpolitik
von Byrne, Kyprianou und Vassiliou konsequent fort. Der Rat der EU beschloss eine Empfehlung für rauchfreie Räume. Nur von Tschechen, Slowaken und
Österreichern wurde die Entscheidung nicht unterstützt. Schon im
Sozialausschuss hatten sich die Österreicherinnen Christa Schweng und Waltraud
Klasnic mit der tschechischen Kollegin verbündet, die Positionen der Tabakindustrievertrat. Mit Politikern wie Vaclav Klaus
werden wir aber in der EU kaum Freunde finden und unseren Ruf als einstiges
Umwelt-Musterland ruinieren. Der Abgeordnete Franz Obermayr von den
Freiheitlichen wird uns auch keine Sympathien einbringen: er stimmte im
EU-Parlament gegen die Empfehlung für rauchfreie Räume. Am 30.11.2009 stimmten
24 Gesundheitsminister für die Umsetzung der WHO-Leitlinien in der EU bis
2012. Nur 3 enthielten sich der Stimme und vertraten Positionen der
Tabakindustrie: Alois Stöger
(Österreich), Dana Jurásková (Tschechien) und Richard Raši (Slowakei).
Während Österreichs schmierige Minister noch immer
Geheimverhandlungen mit der Tabakindustrie führen und Ärzte
und Wissenschaftler bei der Entscheidungsfindung ausgrenzen, hat der Kosovo ein strenges Gesetz
verabschiedet, um eine Einflussnahme der Tabakindustrie auf die Politik
zu verhindern, sowie 45 Minuten/ Monat verpflichtendes Info-Programm in
Radio und Fernsehen!
Kroatien plant eine rauchfreie Gastronomie, Ungarn hat sie schon eingeführt und macht
seither auch Fortschritte bei rauchfreien Wohnungen, in Bulgarien sind Lokale und Spielplätze seit Juni 2012
rauchfrei. Slowakei, Ungarn und Rumänien verboten Zigarettenautomaten zum
Schutz der Jugend. Polen
verschärfte Tabakgesetz trotz vieler Raucher, hob das Bezugsalter für Zigaretten auf 18 Jahre an und verbot Zigarettenautomaten. Wer wird in Europa als
rückständigstes Land zum "Schmutzfink" gekürt? Österreich,
Albanien, Serbien? Slowenien und der Kosovo sind schon fortschrittlicher. Tschechen
formieren sich im Internet gegen korrupte Politiker.
und Gesundheitsstaatssekretär Plisek kündigte eine
Novellierung des Tabakgesetzes an, der auch der rauchende Präs.
Miloš Zeman zustimmen sollte. In Westeuropa stieß die
reaktionäre Tabakpolitik im "Balkanstaat" Österreich auf
Verwunderung: vom fortschrittlichen Schottland
bis nach Portugal und
auch bei unseren Nachbarn Italien, Ungarn, Slowenien und
Bayern. Die Passivrauch-Belastung in der Schweiz nimmt ab. Damit gingen im Kanton Genf die
Spitalseinweisungen wegen COPD um 19% zurück und die Herzinfarkte
in Graubünden
wurden reduziert. Koronarographien nahmen in Graubünden um 21% ab. Der Umsatz
der Wirte im Tessin blieb gleich. Werbung mit unschädlicher Zigarette. Wettbewerb Rauchstopp: Die Schweiz macht
eine vorbildliche Raucherberatung. Zigarettenpackungen tragen
Bildwarnungen. Aber von der Schweiz aus klagt P. Morris Uruguay wegen seiner Gesetze zu
Warnhinweisen. Niemalsraucher nahmen in der Schweiz durch fiskalische und
präventive Maßnahmen von 2001 (48%) bis 2008 (53%) zu und tägliche Raucher
nahmen von 24% auf 19% ab; seit 2008 ist leider kein weiterer Fortschritt
zu verzeichnen, weil ein entsprechendes Bundesgesetz noch immer fehlt.
Andere Länder haben erkannt, dass eine tödliche Droge in
ihrer Gesellschaft keinen Platz mehr haben sollte: Norwegen entfernte wie Island und Irland die Zigaretten
aus den Auslagen, wurde deshalb geklagt, ließ sich aber nicht einschüchtern und bekam auch von der EFTA
Recht. Rauchverbote in Italien senkten die Raucherquote auf 22%. Auch in England, Schottland und Wales waren sie ein voller Erfolg gegen Passivrauchen:
Raucherquote bei 21%, in Norwegen bei 17%. In Australien, Schweden und Island konnte der Anteil der Raucher schon auf 15%
gesenkt werden. In Kalifornien und Utah rauchen nur mehr 12%, in New York 14%, in Brasilien <15%. Neuseeland
möchte Tabak bis 2025 völlig verbieten. Finnland verschärfte sein Tabakgesetz und hat wie U.K., Island und Neuseeland den Weg in eine rauchfreie Zukunft eingeschlagen. Die Tabakindustrie musste ihre Klage gegen die englische Regierung zurückziehen. Das Tabakkartell versuchte, die WTO
für sich zu instrumentalisieren, um den Fortschritt in Australien und anderen Staaten zu verhindern. Aber Australien hat trotzdem durchgesetzt, dass sowohl die Zigarettenpackungen (bis
auf die Bildwarnung) als auch die Zigaretten selbst weiß bleiben müssen (Standardisierung), verbot Sponsoring der Tabakindustrie (zur politischen
Einflussnahme), gewann den Prozess beim Höchstgericht und spendete der WHO 700.000 $ für den Kampf gegen Tabak. Sogar das kleine Uruguay
hat trotz Klagen des mächtigen Tabakkartells WHO-Empfehlungen
umgesetzt und seine Raucherrate dadurch reduziert. Bravo!!!