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Österr. Akademie der Wissenschaften: 2 Jahre Tabakgesetz - Auswirkungen auf Feinstaubbelastung und Gästezufriedenheit. Kardiologische Folgen.
Tabaksteuern und Rauchverbote wirken. Tabakprävention
erreichte 67% der Bevölkerung. Die Tabakepidemie ist durch die kurative Medizin allein nicht
zu stoppen. Gegen die Taktik der Tabakindustrie helfen auch werbefreie Zigarettenpackungen mit großen Warnungen und das Verbot der Zur-Schau-Stellung. Australien zeigte vor, wie man die Raucherquote halbieren kann. Eurobarometer 2012 zeigt Österreich als Aschenbecher Europas. Dazu trugen Politiker wie Ernst Strasser
bei (der die Delegation der ÖVP in Brüssel leitete, obwohl
Othmar Karas mehr Stimmen bekam und viele gegen Strasser protestierten).
Zigarettenkonsum pro Kopf und Raucherquote in Europa, korreliert mit Korruption. Weltweit
sterben dzt. pro Jahr fast 6 Millionen Menschen durch Tabakrauch, davon
über 600.000 durch Passivrauchen. 1990-2010 wurden Erfolge gegen
Mangelernährung, Infektionskrankheiten und Luftverunreinigung
erzielt, sodass global jetzt Lebenszeitverluste durch Hochdruck, Aktiv- und Passivrauchen dominieren. 2020 werden bereits 7,5 Millionen Tabakopfer zu beklagen
sein (10% aller Todesfälle). Dzt. erleiden durch Tabakrauch jährlich rund 6
Millionen Vorschul-Kinder eine Lungenentzündung oder andere Infekte der
tiefen Atemwege, 650.000 Kinder bekommen Asthma durch rücksichtslose Raucher
und 170.000 Kinder sterben an Folgen des Passivrauchens. WHO-Bericht 2011 & 2012 zur Tabakepidemie. Während die Raucherquote in den
USA von 37% in den 1970er Jahren auf 20% Jahr 2007 abnahm (und damit auch die
zu erwartenden Todesfälle durch Tabakrauch), stieg die Raucherquote in
Österreich im selben Zeitraum von 28% auf 31% an. Im letzten Jahrzehnt ging
das Passivrauchen in der U.S. Bevölkerung von 53% auf 40% zurück. In Österreich sterben jährlich ca. 10.000 Menschen am Rauchen, in der Schweiz über 7.000. Deutschland: Raucher im internationalen Vergleich. (Tabakgesetz
rettet Leben, auch dort, wo die Tabakindustrie versucht, die WHO-Rahmenkonvention zu unterminieren. Dabei wurde der Lungenkrebs durch Tabakrauch in Deutschland entdeckt!). Noch rückständiger: Zentral-
und Ost-Europa.
Armenviertel haben mehr Trafiken und einen höheren Tabakkonsum. Um
den Tabakkonsum zu senken, muss der Bildungsgrad erhöht und das Tabakanbot reduziert werden.
Passivrauchen lebensgefährlich. Schlechte Noten
für Österreich im EU-Vergleich laut ENSP,
ERS, OECD und WHO. Europakarte und weltweiter Vergleich. Größtes Risiko für
Herz-Kreislauerkrankungen in Österreich
durch Rauchen, Bewegungsmangel und Überernährung: Hochdruck und Cholesterin
nahmen ab, aber Rauchen, Blutzucker und Bewegungsmangel steigen. Österreich
rangiert nach Griechenland, Papua und Russland auf Platz 4 der Raucherparadiese, die gleichzeitig die Hölle für
Nichtraucher sind. Dabei muss die Frage gestellt werden, ob "Raucherparadies"
nicht irreführend ist, wenn Raucher, die aufhören
möchten, immer wieder zum Rauchen verführt werden, so lange
bis sie eine Raucherkrankheit bekommen oder daran sterben.
2004 waren von allen Sterbefällen an Lungenkrebs
bei Männern in Europa 92% und bei Frauen in USA 79% auf das
Rauchen zurückzuführen. 16 Länder erhoben die
Rauchgewohnheiten 2008-2010 ab dem Alter von 15 Jahren (GATS), Österreich fehlte.
Vergleichbarkeit nationaler Statistiken mit Eurobarometer
schlecht. Tabakkonsum in der Schweiz 2001-2010.
Tabakkonzerne
werden durch Marktversagen reicher; sie klagen Norwegen und Uruguay, was zeigt, dass diese Staaten auf
dem richtigen Weg in eine rauchfreie Zukunft sind, ebenso wie Island, Irland,
U.K., Finnland, Canada, Neuseeland und Australien, die
sich gleichfalls von Artikel 5.3 der WHO-FCTC
leiten lassen.
Die Tabakindustrie heuchelt, ihre Werbung nicht an Kinder zu
richten. Tatsächlich ersetzt sie jeden Kunden, den sie tötet, durch ein Kind
oder einen Jugendlichen. Die Tabakindustrie manipuliert
die öffentliche Meinung nach Plan. Der Neffe von Sigmund Freud
begann mit der Manipulation der Öffentlichen Meinung von Frauen in
den USA (Video 1 und 2) und wurde später von Göbbels kopiert.
88.000 Zigaretten verkauft die Tabakindustrie einem durchschnittlichen
Konsumenten und bringt damit jeden zweiten um (jeden vierten schon im
mittleren Alter). Trotz EU-Verbot weiterhin Tabakwerbung in Deutschland und Österreich. Ministerpräsident von
Niedersachsen
von der Tabakindustrie gekauft.
Geheimdokumente der Tabakindustrie: im Internet
zugänglich! Suchen Sie selbst nach Fällen von Bestechung
und Machenschaften der
Tabakindustrie. "Forschungsergebnisse" gekauft oder mittels PR-Agenturen verfälscht.
Britischer Gesundheitsminister suchte die Hilfe der
Tabakindustrie, um Pläne zu sabotieren, das Rauchen bei Jugendlichen zu reduzieren. Auch in Skandinavien wurde die Tabakindustrie vom Tabakkartell dirigiert und versuchte die Bemühungen der Gesundheitsressorts zu vereiteln.
WHO-Bericht zur Tabakindustrie. Wie internationale Tabakkonzerne die nationale Tabakgesetzgebung behinderte
(Berichte 2008, 2009) und Gesetze beeinflusste (Bericht 2012). Die Drahtzieher sitzen in Lausanne (P.Morris, BAT), Genf (JT), Prag und Wien.
Wie British American Tobacco (BAT) die EU (auf Kosten von Public Health) kommerzialisierte und
wer dabei half. Strategien zur Verführung
von Jugendlichen.
Deutsche Toxikologen
und Kardiologen von der Tabakindustrie gekauft. Elmar Richter säte auftragsgemäß Zweifel. Holländischer Minister unterminierte im Auftrag von BAT das strenge
Rauchverbot in den Niederlanden, gemeinsam mit Rechtsradikalen. Die Waffen- und Tabakindustrie finanzieren einen autoritären Neoliberalismus. In den USA finanzierte die Tabakindustrie die "Tea Party".
Wie es der Tabakindustrie gelang, das Interesse der Medien vom
Passivrauchen abzulenken: z.B. mit gefälschten Studien zu E-Smog. Vertuschung
von Herz-Risken.
Geheuchelte Umweltpolitik: Wie sich Wählerstimmen umweltbesorgter Bürger gewinnen lassen,
ohne Wahlspenden der Tabakindustrie zu verlieren: Durch Unterscheidung
von "bösem Rauch" vom Tabakrauch (den der edle Spender ja zum
Genussmittel erklärt hat) und Warnung vor dem Überwachungsstaat. Aber die EU fordert Nichtraucherschutz auch von Österreich.
Das EU-Parlament möchte rauchfreie Arbeitsplätze (inklusive
Gastgewerbe) für alle Mitgliedsstaaten erreichen und fand breite Unterstützung,
u.a. durch die Erklärungen von Edinburgh und Basel sowie die der World Medical Association.
Kommissar Dalli forderte europaweite Fortschritte nach dem Vorbild
einiger EU-Staaten.
Nur ein EU-Mitglied hat die FCTC
nicht unterzeichnet und lässt sich dafür von der Tabakindustrie bezahlen. Die Tschechen hätten eine andere Regierung
verdient!
Lobbyisten im EU
Transparenzregister. Kaperung der Deutschen Piratenpartei. Die Philip Morris Story (Video, NDR, 22.10.2012, 45 Minuten).
Die Tabakindustrie beliefert den Schwarzmarkt und kooperiert mit der Mafia und anderen
kriminellen Organisationen.
Kollaborateure
der Tabakmafia
in Wissenschaft,
Medien,
Presse,
Politik,
etc.
In den USA existiert wenigstens ein Pflichtregister für Lobbyisten, in
dem sie sich mit Interessen, Kunden und Finanzen ausweisen müssen. In England
müssen Parteispenden offengelegt werden, in Deutschland wenigstens
Großspender.
Wie sich die Tabakindustrie über "Sozialprojekte" bei Politikern einschleimt, um
danach beinharte Geschäfte mit der Sucht zu machen. Wie die Tabakindustrie
Forscher und Journalisten kauft, um Zweifel an der Gefährlichkeit ihrer Produkte zu säen und
das Vertrauen in ehrliche Wissenschaft zu untergraben. Lieferung an Schmuggler.
Stellungnahme der Ärzteinitiative
zum Österreichischen Tabakgesetz.
Als das Gesetz 2008 beschlossen wurde, betrugen die
Tabaksteuereinnahmen 1,42 Milliarden € und sind bis 2011 auf 1,57
Milliarden gestiegen, was auf eine Zunahme des Tabakkonsums
schließen lässt, da die Tabaksteuer leider nicht in diesem
Ausmaß stieg. Die Wirtschaftskammer hält an Kdolsky's Gesetz fest: ohne wirsame Kontrollen (z.B.
mittels Exekutive, Arbeitsinspektion und Marktamt wie in anderen Ländern).
Das Gesetz voller Ausnahmen ist schwer überwachbar, die Behörden sind völlig überfordert und Gesetzesbrecher bleiben meist straffrei. Wirtschaftliche Argumente der Kammer (Fachgruppe Gastronomie) sind die
gleichen wie in anderen Ländern und werden vom Tabakkartell vorgegeben.
Die Steiermark stimmte für ein Rauchverbot in Lokalen: gerecht und für alle gleich.
Video: Präsident Obama
unterzeichnete Gesetz, das Tabakwerbung rund um Schulen verbietet
und den Zigarettenzusatz von Geschmacksstoffen für Kinder.
Tabakprävention und Rauchertherapie beim Zahnarzt.
COPD
steigt und fällt in der Bevölkerung mit dem Tabakkonsum (nach
einer Latenz von 15 Jahren bei Männern und 20 Jahren bei Frauen).
Herzlichen Glückwunsch unseren Freunden in Bayern zum Sieg der Gesundheits-
gegen die Tabaklobby. Idealismus und Engagement waren stärker als
Schmiergelder und Werbemaschinerie: 61% der Wähler und 95 der 96 Wahlkreise
stimmten für eine rauchfreie Gastronomie (wie in Nord- und Westeuropa ohne
Raucherclubs). Rauchverbote fördern den Umsatz der Lokale. Auch Shisha-Lokale müssen rauchfrei bleiben. Hoffentlich folgt
jetzt bald ganz Deutschland dem Beispiel von Italien,
Frankreich,
skandinavischen und angloamerikanischen Ländern. Bayern kann man jedenfalls
schon für einen Urlaub in gesunder Luft empfehlen, ebenso unsere Nachbarn
Südtirol und Slowenien, das Tessin und alle Länder mit Gesetzen zum Schutz
vor Rauch, von Norwegen bis Malta und von Kalifornien bis Neuseeland. Sogar Griechenland hat -trotz seines hohen Raucheranteils- ein
besseres Gesetz
als Österreich.
Die Tabakindustrie und von ihr gekaufte Wissenschaftler verbreiteten das Gerücht, Rauchen würde vor Alzheimer schützen. Tatsächlich wird Alzheimer durch Rauchen gefördert.
Die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie ernannte zu "Botschafterinnen der Lungengesundheit": 2009 die
Landeshauptfrau von Salzburg, Mag. Gabi Burgstaller, 2010 die
Grünen-Chefin Dr. Eva Glawischnig (für ihr mutiges Eintreten für den
Nichtraucherschutz).
Help-Aktion
im Parlament: Die Teilnahme
war hoch (angegebene Prozentzahlen beziehen sich am ersten Tag auf Personen
und insgesamt auf Messungen, da einige Parlamentarier am 2. Tag eine
Wiederholungsmessung wünschten).
Am ersten Tag nahmen 240 Nationalräte, Angestellte und
Journalisten teil und am zweiten Tag wurden 119 Messungen gemacht: Überraschende Testergebnisse
bei Parlamentariern.
Kohlenmonoxid-Belastung der Bevölkerung hat in Europa abgenommen und in
Österreich zugenommen. Eurobarometer "2010" zeigte Fortschritte von 2006 bis 2008 und 2009 in
der EU, aber Österreicher nach wie vor in den Klauen der Tabakindustrie. Nach dem Eurobarometer "2009" Tabak: EU/Österreich:
Raucher 29% (fallend) / 34% (steigend), Zigaretten 14,4 / 17,7 pro Tag, Aufhörversuch (12 Mo) 28 / 21%, mit Hilfe 67 / 31%
Erfolg mit Hilfe 80 / 57%, rauchfreies
Heim 61 / 54%, bei Rauchern 30 / 18%, verrauchte Bars 45 / 86%, Esslokale 30 / 70%,
Vertrauen in Leichtzigaretten 25 / 39%; Tabakwerbung (6 Mo) 50 / 69%, für
Werbeverbot in Trafiken 63 / 46%, für
Verbot der Zigarettenautomaten 52 / 35%.
Die Tabakindustrie hat Österreich im Griff.
Podiumsdiskussion im Parlament mit Min. Stöger über eine rauchfreie Gastronomie.
Stöger's Jugendkampagne traf zwar den richtigen Ton, konnte aber
isoliert nicht zum Erfolg führen (ohne besseres Tabakgesetz
und Tabaksteuererhöhung), sodass die hohen Kosten weitgehend wirkungslos verpufften. Das BZÖ argumentiert ähnlich
rückständig wie einige Abgeordnete der FPÖ, obwohl bereits 68% der Wähler für rauchfreie Lokale
sind. Nur die Grünen engagieren sich ehrlich für den Jugendschutz. Andere argumentieren wie die FDP, oder noch aggressiver. Gefahr durch Feinstaub wird ignoriert.
Zigarettenfilter: scheinbare Sicherheit, z.T. sogar gefährlich, keinerlei Kontrolle durch Behörden.
Die größte Betrugskampagne der Geschichte wird bis heute
fortgesetzt! Raucherkrebs geleugnet.
Exportierte Schande: Der Österreicher Stefan Fitz ist seit 2010 bei Japan
Tobacco International für den gesamten Markt Asien/Pazifik zuständig.
Europäischer Zeitungs-Kongress in Wien wurde von Japan Tobacco
gesponsert.
Konferenz in Wien: von der Tabakindustrie mit dem Gesundheitsministerium
geplant, um die "Leichtzigarette"
zu propagieren und alle Gesundheitsfolgen des Passivrauchens
in Frage zu stellen: Käufliche Referenten aus Deutschland, Österreich und
USA. Nur in den U.S.A. wurde die Tabakindustrie bisher von einem Gericht verurteilt (2006) und ihre Lügen zum Passivrauchen ebenso entlarvt wie die Lüftungslüge. Allerdings zensurierte die Regierung Bush den
obersten Arzt und unterstützte die Tabakkonzerne. Beschränkungen im eigenen
Land galten anderswo nicht: Europäer und Asiaten waren "Freiwild".
Erst Obama änderte diese Politik. Jetzt wird Tabak von der FDA
reguliert. Die US-Tabakindustrie soll für Raucherentwöhnung zahlen. Trotz Rückgang der Raucher in
den USA wird noch eine Zunahme der relativen Sterberisken durch Rauchen beobachtet. Diese Risken
dürften früher unterschätzt worden sein, vor allem bei Frauen.
Deutsche Werbebranche und Tabakindustrie planen Gehirnwäsche
gemeinsam: Verharmlosung und skrupellose Schleichwerbung bis weit ins
Kinderprogramm.
Die Parteienfinanzierung ist in Deutschland ein Problem und
in Österreich eine Katastrophe.
Ranking der Maßnahmen zur Tabakkontrolle
in 30 EU-Ländern. WHO-Rahmenübereinkommen
zur Eindämmung des Tabakgebrauchs: Österreich hat sich nach einstimmigem
Beschluss im Parlament zur
Einhaltung dieses globalen Vertrages verpflichtet. Jetzt dürften wir
eigentlich nicht mehr auf Kosten der Gesundheit unserer Bevölkerung Geschäfte
mit ausländischen Tabakkonzernen machen und müssten unser Tabakgesetz
entsprechend anpassen. Nur so würden wir auch in der EU wieder glaubhaft machen können, dass uns
Kindergesundheit und Luftreinhaltung (wie z.B. beim Transitverkehr) ehrliche
Anliegen sind. Wie ineffizient die bisherige Tabakpolitik
Österreichs war, zeigte eine europäische Studie: Nur wenige Länder
haben bis vor kurzem eine noch schlechtere Tabakpolitik gemacht als Österreich.
Da sich 2006 auch Luxemburg
zu einer Gesetzesänderung entschlossen und damit Erfolg gehabt hat, wurde Österreich 2007 zum
Schlusslicht. 2007 gab es Fortschritte nur bei unseren Nachbarn. Österreich ignorierte bisher
die meisten WHO-Empfehlungen von 2009, auch
zur Verwendung Bild-Warnungen.
Passivrauchen in Lokalen in Russland am häufigsten, zu Hause und am Arbeitsplatz in
der Türkei, aber gesetzliche Maßnahmen brachten Verbesserung, z.B. Abnahme von Schadstoffbelastung und Atemwegsbeschwerden beim Gaststättenpersonal in Ankara und Abnahme des Tabakkonsums. Dagegen steckt Österreich den Kopf in den
Sand und mit der Tabakindustrie unter einer Decke? Jedenfalls gibt es nur etwa
alle 10 Jahre eine verlässliche Statistik.
Wie die späteren Publikationen zur Framingham-Studie von Geschäftsinteressen verfälscht
wurden. Rauchen ist ein größerer Risikofaktor als Übergewicht.
Appell einer Kinder-Krankenschwester an die EU.
"Das Geschäft mit dem Tod" Buch von Prof. Adams über die
Verurteilung der Zigarettenindustrie als "weltumspannende kriminelle
Vereinigung", Zweitausendeins-Verlag
2008 investierte British American Tobacco (BAT) über 700.000 € für Lobbying, um EU-Gesetze zu beeinflussen. BAT kooperiert mit PM (Altria) gegen die WHO.
Tabaklobby in Deutschland und ihr Einfluss auf Politiker. Seehofer und die
Tabaklobby schoben die
Stimmenverluste dem Rauchverbot in die Schuhe, während sie die Erfolge der
Parteien in anderen EU-Ländern, die strengere Rauchverbote einführten,
anderen Faktoren zuschrieben. Das Bayerische Landesamt für Statistik
registrierte ein Umsatzplus von 6,4% in der Gastronomie im ersten Halbjahr
2008, also unmittelbar nach Inkrafttreten des Rauchverbotes; in der "getränkegeprägten
Gastronomie" sogar 12%Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr. Wettbewerbsnachteile
entstanden erst durch Ausnahmen für "Raucherclubs". Aber
Rauchen war bis 1.8.2010 nur mehr in kleinen Einraumlokalen oder Nebenräumen
erlaubt, zu denen unter 18-Jährige keinen Zutritt hatten und in denen sich
keine Tanzfläche befand und ist seither auch dort verboten. Dagegen hat
Österreich keinen Schutz für Kinder und Jugendliche, auch nicht für die
Kellnerlehrlinge.
Warum die International Tobacco Growers Association sich nicht für humane Arbeitsbedingungen der Tabakbauern einsetzt? Sie wurde gegründet, um genau das zu verhindern. In den USA ist Tabak reguliert, aber außerhalb dürfen US-Tabakfirmen machen, was sie wollen.
Die Tabakprävention wurde in Österreich bisher nur in der
Steiermark finanziert.
Steiermark fordert generelles Rauchverbot in
Speiselokalen. Groteske Lösungen des "Nichtraucherschutzes" durch Salzburger Wirte. Cafes in Wien zufrieden. Weltnichtrauchertag 2010: Die Marketing-Strategien
der Tabakindustrie. Zielgruppe Mächen und Frauen. Offener Brief an Bundespräsident Dr. Fischer.
Unfassbar: Statt der Tabakindustrie Geld für Tabakprävention in Form
zweckgebundener Steuern abzuknöpfen, unterstützte Ex- Finanzminister Molterer
den Tabakhandel: Trafikanten bekamen nicht nur mehr Geld aus dem Zigarettenverkauf, sondern dürfen jetzt ihre
Produktpalette (zur Ausweitung der Nikotinsucht in der Bevölkerung)
verbreitern und gleichzeitig Kinder und Jugendliche mit Energy Drinks, Süßwaren, etc.in die Trafiken locken, wo für Zigaretten
und andere Nikotinprodukte geworben werden darf, um Trafikanten zusätzliche
Werbeeinnahmen zu bescheren. Den Finanzminister kümmerte es nicht, dass dabei
noch mehr Kinder zum Rauchen verführt werden als durch die Automaten. Trafikantenvertreter Peter Trinkl ließ
die Maske fallen: „Im übrigen will ich, dass sich schon das Kind an den Gang
in die Trafik gewöhnt und sich dort seine Micky-Maus oder ein andere Heft
kauft. Das trägt zur Bewusstseinsbildung von klein auf bei: Ich bin der
nette, freundliche Kaufmann. Etwas Besseres kann mir doch gar nicht
passieren.“ (Trafikantenzeitung 08/1, Seite 11). Andere Länder haben
dagegen schon vorgezeigt, wie man den Tabakkonsum bei Kindern und Jugendlichen
reduzieren kann. Keinesfalls mit Programmen der Tabakindustrie.
Schon am 20.12.06 wurde im Koalitionsabkommen versprochen, das Gastgewerbe
in Österreich rauchfrei zu machen, nachdem bereits 63% für strengere
Rauchverbote (Market-Umfrage für die Merkur-Versicherung) und 61%
(Help-Umfrage) für ein totales Rauchverbot in allen Lokalen sind. Im Regierungsprogramm stand: "Verankerung eines
gesetzlich ausgeweiteten NichtraucherInnenschutzes, insbesondere durch
strenge Regelungen auch in Lokalen durch räumlich abgetrennte Raucherzonen".
Die sog. Gesundheitsministerin
ignorierte das, aber der Bundeskanzler bekräftigte (schon am 13.1.07 im
Mittagsjournal): Raucherlaubnis soll es in der Gastronomie nur in separaten
Räumen geben und das muss gesetzlich geregelt werden. LdsHptfrau
Burgstaller war Vorkämpferin für rauchfreie Lokale bei den
Regierungsverhandlungen. Nach ausländischen Erfahrungen könnten dadurch
Nichtraucher inklusive Kinder wirksam geschützt (sowohl vor dem Passivrauchen
wie vor der Verführung zum Rauchen) und Rauchern der Ausstieg aus der
Sucht erleichtert werden. Diese Hilfe
zum Ausstieg erwies sich in Kalifornien und anderen Ländern wirksamer als
medikamentöse Hilfen. In Kalifornien ist diie Raucherrate schon unter 10%
gesunken, sodass über die nächsten Jahrzehnte mit einem weiteren Rückgang von
Lungenkrebs und anderen
Raucherkrankheiten zu rechnen ist. Dagegen nimmt Lungenkrebs in Österreich
bei Frauen zu
und wird insgesamt noch dramatische Ausmaße erreichen, wenn sich
das Rauchen bei Mädchen weiter verbreitet. Dabei macht sich
Tabakkontrolle bezahlt: Sie kostete in Kalifornien in 20 Jahren 2,4
Milliarden Dollar und hat 134 Milliarden eingespart.
Wie Staatschefs in Europa von der Tabakindustrie bestochen
wurden. Die zweite Abhängigkeit: Manipulierte Finanzminister.
Tabakschmuggel finanziert internationalen Terror.
Hamburger Tabakfirma Reemtsma, wegen Zigarettenschmuggels
angeklagt, konnte sich freikaufen. Rechtsextreme für Tabak- und Waffenindustrie.
Hitler und die Folgen: Killermaschinen
und Marionetten in Deutschland und Österreich. Wie man das Gesundheitsministerium
kauft.
Globales Netzwerk der Tabakkonzerne unterminiert systematisch die
Gesundheitsfürsorge. Wissenschaftsbetrug und Täuschung der Öffentlichkeit
unter generalstabsmäßiger Leitung von Anwälten der Tabakindustrie. Wie kauft
man einen Soziologen?
Wie man versuchte, unbestechliche Ärzte und Wissenschaftler zum Schweigen zu bringen. In Österreich verfolgte die
Tabakindustrie ihre Ziele noch erfolgreicher als in Deutschland: ein umfassendes Tabakwerbeverbot, den
Nichtraucherschutz, die Abschaffung der Zigarettenautomaten,
Tabaksteuererhöhungen sowie wirksame Produktregulationen zu verhindern. Die Tabaksteuern sind in Österreich noch geringer
und in den Raucherlokalen sind nicht einmal Kinder vor dem Passivrauchen und
Jugendliche vor der Verführung zum Rauchen geschützt. Die Verfassungsrichter
in Karlsruhe
stellten dagegen vielleicht schon die Weichen für ein bundesweites
Handlanger der Tabakindustrie in
Deutschland: Jürgen Hahn, Heidi Foth. Toxikologen käuflich?
Rauchverbot in der Gastronomie trotz des Netzwerks der Deutschen Tabakindustrie.
Wie die Tabakindustrie Kontrolle über die Framingham-Studie bekam und deren spätere Ergebnisse
verfälschte.
China: Die Tabakindustrie sucht Einfluss auf akademische
Institutionen zu gewinnen.
Rauchende Ärzte beraten ihre Patienten schlechter. Statistische Erhebungen fehlen in Österreich!
Beeinflussst die Tabakindustrie als 'Spender' die Politik der Kirche? Warum Politiker in Niedersachsen
Rauchverbote verhinderten.
Plakate und Flyer wurden an Schulen und Universitäten verschickt: Eine Help Aktion
für rauchfreie Studienplätze.
Missbrauch der Freiheit. Tabakindustrie ködert Journalisten. Rauchverbot mit Pressefreiheit
vereinbar.
Schmucklose Zigarettenpackungen sollen Tabakwerbung weiter
einschränken. Aber die Tabakindustrie findet immer neue Arten der Werbung,
z.B. auf YouTube.
Aktives oder passives Rauchen der Schwangeren schadet dem Kind. Nicht alle Folgen werden
gleich sichtbar.
Erst mit den Zigarettenfabriken
verbreitete sich die Nikotinsucht in Europa. Türkei hat dazugelernt,
Österreich nicht.
Krebspatienten
fordern Rauchverbot. Erfolge der Grünen im Saarland und Nordrhein-Westfalen. Auch im deutschsprachigen Europa
findet die Empfehlung der EU immer mehr Zustimmung. In Bayern
hatte die Tabakindustrie samt Verbündeten ihre Kriegskasse mit dem
6-fachen Betrag gefüllt, den das Nichtraucherbündnis zur Verfügung hatte.
Neben dieser Werbemaschinerie zur Manipulation drohten Anwälte den
Verteidigern sauberer Atemluft mit Klagen. Trotzdem war die Volksabstimmung in Bayern erfolgreich. CSU überrascht. FDP
blieb uneinsichtig. Morddrohung gegen Initiator. Am 1.8.2010 hat in Bayern
die Demokratie über die Anarchie gesiegt, wie zuvor in Südtirol und mehreren
Schweizer Kantonen. Das zeigt, dass sich auch im deutschsprachigen Raum die
Aufklärung gegenüber der Meinungsmanipulation durchsetzt. Wenn die
verantwortlichen Politiker trotzdem ihre Geschäfte mit der Tabakindustrie fortsetzen,
müssen sie abgewählt oder durch ein EU-weites Referendum gezwungen werden, das Recht auf saubere
Atemluft anzuerkennen. Münchner Gaststättenstudie 2010.
Rauchverbote in Westeuropa und Nordamerika beseitigten
das Passivrauchen und die Herzinfarkte nahmen dadurch ab.
Auch im Piemont
und in Graubünden nahmen die Infarkte infolge des Rauchverbotes
ab.
Minister Stöger ist uninformiert.
Die Rüge der Gesundheitskommissarin weckte ihn nicht. John Dally wird die Tabakpolitik von Byrne, Kyprianou und Vassiliou fortsetzen. 160 Regierungen lehnen eine Zusammenarbeit mit der
Tabakindustrie ab. WHO-Rahmenkonvention:
Richtlinien zum Nichtraucherschutz
beschlossen. Umsetzung durch
Österreich fehlt. Weil die Politik versagt, sind Raucher
in Österreich noch uneinsichtig.
Buchbesprechung: Wippersberg's
Raucherkrieg. Stilblüten eines suchtkranken Gehirns. In Analogie müsste man
auf einen Anstieg der Verkehrsunfälle mit dem Bau noch größerer
Unfallspitäler reagieren, aber nicht mit Geschwindigkeitsbeschränkungen und
Radarkontrollen die Verkehrsunfälle wieder zu senken versuchen.
Aktiv- und Passivrauchen in Oberösterreich,
Einstellung der Bevölkerung.
Rauchfreie Lokale in der Wiener
Innenstadt sind Mangelware. TV-Diskussion: Dr. Glawischnig entlarvt die Polemik von Josef Bucher, Dr.
Hartl bietet Frau Weger Hilfe bei der Befreiung von ihrer Abhängigkeit an und
der Fachgruppenobmann der Cafetiers Querfeld erklärt dem Disko-Betreiber
Preiser, warum es auch wirtschaftlich besser ist, wenn das Rauchverbot früher
kommt.
Wien war einst führend in Public
Health, lebt aber heute leider nur mehr von seiner Vergangenheit. Bei der
Kooperation der Regierungen mit NGOs sollten wir uns an Slowenien ein
Beispiel nehmen, beim Tabakgesetz an Italien und vielen anderen Staaten, von
Norwegen bis Malta und von Kalifornien bis Neuseeland.
Ärzte sind über das hohe Gesundheitsrisiko in der Gastronomie
besorgt und möchten allen Gastronomen Österreichs und ihren Gästen helfen,
gesund zu bleiben.
Bis 2012 erwarteten wir eine EU-Direktive für alle Arbeitsplätze, auch für die
Gastronomie. ORF-Report zum
"Raucherparadies".
Ministerpräsident der Türkei erhält Preis der WHO. Österreich hat solche
Politiker offenbar nicht verdient. Oder bereitet jetzt auch unsere Regierungsspitze (unseren Kindern zuliebe) endlich die Trendwende vor? Damit
Österreich nicht länger das Schlusslicht
in Europa bleibt, wo sich das Gesundheitsministerium auf die Wirtschaft ausredet statt
dem Parlament ein Tabakgesetz vorzulegen, das dem Stand der Wissenschaft
entspricht.
Falschmeldung: Die EU könnte sehr wohl rauchfreie
Arbeitsplätze vorschreiben, auch in der Gastronomie. Schaden würde das nur
der Tabakindustrie.
Österrauch: der Aschenbecher Europas: Pressekonferenz
über Nichtraucherschutz, Tabakpolitik und Feinstaub. Studie zu Kosten des Rauchens. Umfrage 2010 zeigt: Österreicher sind im Schnitt klüger als ihre Politiker,
die noch immer kein brauchbares Tabakgesetz
zustandebrachten. Die Tabakindustrie wird schon nervös und scheint dzt. große
Summen in manipulative Umfragen zu investieren: Klären Sie Ihren Wirt auf, dass
die Tabakindustrie auch in anderen Ländern für
Falschinformationen zahlte: nicht dem Wirt, sondern seiner
"Standesvertretung". Leserbrief zur ORF-Sendung "Konkret" über das "Wiener
Kaffeehaussterben".
Wie stümperhaft das österreichische Tabakgesetz gemacht wurde, zeigt u.a. ein
Urteil des UVS-Steiermark.
Rückzugsgefecht der Tabakindustrie: Szymanski stilisiert das Problem von Herrn Gergely zum
Verfassungsproblem hoch und missachtet das höhere Rechtsgut.
Klagenfurt: Verpfuschtes Tabakgesetz
muss rasch novelliert werden, auch zum Schutz der Kinder.
Dorner: "Rauchfreie" Krankenhäuser
dürfen keine Mogelpackung sein!
Kostenlos für Lehrer (Unterricht zu Tabak). Folien
& Filme. Bücher über die Methoden der
Tabakindustrie.
Rauchertelefon erfolgreich, von NÖ, W,
Stm schon angenommen, von
anderen Bundesländern noch zu wenig genützt.
Österreicher mit Kohlenmonoxid belastet. Von den Jugendlichen in 10
europäischen Städten waren die befragten Wiener
die ärgsten Raucher.
Kdolsky: Ein dunkles Kapitel
österreichischer Gesundheitspolitik hinterließ ein reaktionäres Tabakgesetz, während in Europa und weltweit
Erfolge und Fortschritte
verzeichnet werden, auch in Deutschland. Die UNO wurde rauchfrei.
Raucher
sind in Österreich noch uneinsichtig,
weil die Aufklärung versagte.
Kranken- und Lebensversicherungen nicht an Gesundheit, sondern nur am
Profit interessiert?
EU-Konferenz zu Jugend und Tabak. "Pustezigaretten" für Kinder gefährlich! Uri Geller: "Es ist kein Opfer, mit dem Rauchen
aufzuhören. Es ist ein persönlicher Sieg!"
Reinhold Messner: "Ich bin Nichtraucher und habe
alle Angebote der Tabak- und Zigarettenindustrie, als Testimonial für sie
aufzutreten, ausgeschlagen."
Kinderasthma nimmt zu, auch durch rücksichtslose Eltern. Die
Gesundheitsgefährdung können Lüftung und Luftreinigungsgeräte nicht verhindern.
Wann ist Rauchen strafbar?
Die Problematik von Stiftungsprofessuren: zahlte BAT für Hardy Bouillon am Hayek Institut der Wiener Wirtschaftsuniversität?
Tennis-Tournier
in der Schweiz von Davidoff und P. Morris gesponsert. Die Tabakindustrie kooperiert mit der Alkoholindustrie. Die Tabakindustrie lud zu einer
Konferenz ins EU-Parlament.
Soziale Netzwerke wie Facebook und YouTube werden von Tabakfirmen infiltriert.
Die Bahn wurde am 1.9.07
rauchfrei, ebenso der Business Park Vienna der ÖBB.
Auch die Deutsche Bahn wurde rauchfrei: Sie können jetzt bald in
ganz Europa Fahrten in gesunder Luft genießen (noch nicht in Polen, Slowakei,
Tschechien und Ungarn sowie in manchen Speisewagen in Belgien und Luxemburg).
Flughafen Frankfurt seit 2007 rauchfrei! In Wien-Schwechat sind die Raucherinseln
weiter ein Grund für Beschwerden.
Von der Österr. Regierung fordert die Ärzteinitiative eine Tabaksteuererhöhung, mit der gleichzeitig
Mindestpreise wie z.B. in Irland erreichbar wären. Mehreinnahmen sollten zur
Bekämpfung der Tabakepidemie zweckgebunden werden (Vorsorgeprogramme für
Kinder, bessere und kostenlose Raucherberatung, auch in Betrieben, verstärkte
Zollfahndung, etc.). Für eine Mindestpreis-Regelung
ohne Tabaksteuererhöhung wurde die Gesundheitsministerin von Tabakhändlern
und -produzenten (vor allem dem Marktführer, der in Österreich 73
Zigarettensorten anbietet) gelobt. Tabakkonzerne und Großhändler freuen sich
über größere Profite, Trafikanten mussten nur ihr "Standesansehen
wahren" und die Nahversorgung mit dem Sortiment sichern und dürfen
weiter Kinder mittels Automaten und
Werbung verführen. Wir Ärzte haben vergeblich darauf hingewiesen, dass
ausländische Tabakkonzerne ihre dadurch größeren Gewinnspannen wieder in
(direkte und indirekte) Tabakwerbung zur Verführung Jugendlicher investieren.
Eine geringe Akzeptanz "amtlicher Mindestpreise" ist verständlich,
solange eine Zweckbindung von Tabaksteuern fehlt, von der auch der
Raucher profitiert. Die letzte Tabakgesetznovelle
brachte zwar ein Rauchverbot in
öffentlich zugänglichen Räumen zum Schutz vor Passivrauchen
und Tabakwerbeverbote zum Schutz der Jugend. Aber die Tabaksteuer wurde nur
um 18 Cent pro Packung angehoben und kein einziger Cent davon der
Tabakprävention gewidmet. Die Tabaklobby erreichte auch einen Aufschub
bestimmter Werbeverbote bis zum letzten Termin, der nach der EU-Direktive
möglich war. Vor allem aber verhinderte sie Sanktionen von Verstößen gegen
den Nichtraucherschutz, was ihn unwirksam machen kann und ein Armutszeugnis
für den Gesetzgeber ist. Dagegen konnte Südtirol schon 2005 aufatmen: Das Rauchverbot umfasst
dort auch Gaststätten. Ein Vorbild für Österreich, so wie viele Länder in der
EU ! Ab 2007 ist
neben Italien auch ganz Nordeuropa und der Großteil von Westeuropa rauchfrei.
Sogar in Deutschland beschlossen die Ministerpräsidenten am 22.3.07 ein
Rauchverbot. Am selben Tag verleiht ein Tabakkonzern angeblich freien
Journalisten einen Preis. In Österreich wird der PR-Verband von der Tabakindustrie dirigiert.
Tabakwerbung ist seit 2007 EU-weit verboten, auch im Internet. Gesetzesverletzungen melden
an Antti.Maunu@ec.europa.eu.
Allen Carr starb an Lungenkrebs - eine
Spätfolge seines früheren Tabakkonsums, den er vor 23 Jahren einstellte.
Seine Methode lebt weiter, hilft weltweit vielen Rauchern, von der Zigarette
loszukommen, was auch Spätfolgen verhindert, wenn man sich der Methode früher
bedient als Allen Carr selbst.
Die britische Gallaher machte den Großteil ihres ausländischen Umsatzes in
Österreich, Irland und Schweden. Nachdem Rauchverbote in West- und Nordeuropa
einen weiteren Umsatzrückgang erwarten ließen, hat der (nach Altria/P.Morris
und BAT) drittgrößte Tabakriese Japan Tobacco die Gallaher samt ATW um 14,7
Milliarden Dollar übernommen. Japan Tobacco ist bereits in Spanien,
Frankreich und Italien präsent und wollte auch auf den osteuropäischen
Markt.
Der Internist Fritz Lickint
beschrieb Raucherkrebs und prägte den Begriff des Passivrauchens schon
zu Ende der 1920er Jahre.
Kirchengeschichte
des Tabakrauchens. Rauchverbote
haben mit Nazis so viel zu tun wie vegetarische Ernährung.
Schon Thomas Edison schrieb 1914
an Henry Ford: Ich stelle niemanden ein, der Zigaretten raucht.
Die tödlichste Erfindung aller Zeiten: Robert Proctor: "Golden Holocaust", History
of Tobacco is a history of corruption and fraud. Die Zigarettenmaschine.
Sie können selbst nach
Stichworten in Geheimdokumenten der Tabakindustrie suchen, die durch
Gerichtsprozesse aufgedeckt wurden. Empfehlenswerte Bücher.
Geschäfte mit Ignoranz.
Johanniter Interview deckt auf:
Symposium des Gesundheitsministeriums zum Thema Passivrauchen wurde in dessen
Auftrag von der Austria Tabak organisiert. Zwei Drittel der eingeladenen
Wissenschafter hatten Beziehungen zur Tabakindustrie. Resultat: Passivrauchen
ist nicht gefährlich. Schlüsselrolle von
Politikern aus Deutschland.
Weltweit arbeiten die Tabakkonzerne mit "Parteispenden" und alle gewonnenen Politiker leiden
in der Folge unter Gedächtnisschwund bezüglich des Spenders.
Wie die Tabakindustrie zu verhindern suchte, dass die Wirkungen des Passivrauchens
auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekannt wurden.
Die Tabakindustrie heuchelt, Rauchen wäre harmloser als andere Suchtmittel,
während sie insgeheim daran arbeitet, die Nikotinsucht und andere Süchte
zu verbreiten und ihre soziale Akzeptanz
zu erhöhen. Selbst in so fortschrittlichen Ländern wie Finland hat sie
jahrelang erfolgreich eine entsprechende Gesetzgebung verhindert.
Wie BAT die Gefahren des Rauchens in China verharmloste und auf andere Gesundheitsgefahren
ablenkte. In Canada vernichtete BAT belastende Dokumente.
Die Tabakfirma R.J. Reynolds wusste schon
1973 wie man Jugendliche zum Rauchen verführt. Seither lernten sie dazu und
verführen schon die Kinder.
Geheimdokumente von
British American Tobacco (BAT) werden endlich veröffentlicht: 1998 hatte ein
Gericht BAT zur Offenlegung interner Dokumente verurteilt.
Während das Depot in Minnesota dem Richterspruch nachkam, gelang es erst
2004, die Dokumente des europäischen Depots in Guildford bei London zu
kopieren und danach schrittweise über die Internetadresse der University of
California frei zugänglich zu machen, um die Machenschaften des
Tabakkartells zu enthüllen. Davor hatte BAT
leider schon viele Dokumente vernichtet. Veröffentlicht wurde bereits interne
Korrespondenz von BAT, die Kinder als Zielgruppe der Tabakwerbung nachweist, was der
Konzern nach außen immer geleugnet hatte. Schließlich konnte auch
nachgewiesen werden, dass BAT EU-Gesetze beeinflusste!
Rezept des Tabakkartells: Mache Menschen süchtig, bringe sie in
physische und psychische Abhängigkeit zu deinem Produkt, und verstärke das
ganze noch zusätzlich, indem du ihnen das als "Freiheit" verkaufst.
Resultat: eine ganze Schar "Freiheitskämpfer", die
unentgeltlich deine Produkte verteidigen und denen die "Freiheit"
sich selbst Schaden zuzufügen wichtiger ist als das Leben des Nachbarn.
Brandgefahr ließe sich reduzieren, aber die
Tabakindustrie will keine Zigaretten, die beim Nichtrauchen ausgehen. Nur in
Rauchpausen verglosende (und dabei die Luft verschmutzende) Zigaretten
garantieren dem Tabakkartell, dass sich der Raucher immer wieder eine neue
Zigarette anzünden muss. Brände mit Todesopfern werden meist durch
Zigaretten verursacht. Schon seit 2004 erlaubt der US-Bundesstaat New York nur mehr den Verkauf von Zigaretten, die
ungeraucht verlöschen, seit 2005 Canada und inzwischen die gesamte U.S.A. und
Australien. Das Tabakkartell besitzt diese Technologie schon lange, setzte
sie aber nicht ein. Warum? Wohl eher aus Profitgier als wegen der Sorge um
höhere Schadstoffwerte (z.B. 11% mehr CO) für den Raucher. In der EU könnte
die in U.S.A. verwendete Technologie täglich ein bis zwei Leben retten.
Vorsicht, wenn Tabakkonzerne vorgeben, soziale, christliche
oder grüne Projekte zu unterstützen! Tabakhändler
glauben, ihre Mitschuld durch Almosen an Spitäler tilgen zu können oder
machen sich und anderen etwas vor.
Phillip Morris und BAT verlegten ihren Hauptsitz in die Schweiz: um
Schmiergelder zu verbergen? Ein Ehrendoktor
der Universität Linz stand im Sold der Tabakindustrie und missbrauchte das
Europäische Forum Alpbach für seine schmutzigen Geschäfte.
Wieviel Geld zahlte Phillip Morris den Parteien?
Dringend nötig: mehr Transparenz!
Ein Gerichtsbeschluss in den U.S.A. führte zu hohen Zahlungen der Tabakindustrie: Wie
wurden sie genützt und hat sich die Situation dadurch zumindest in den U.S.A.
verbessert? Bisher verhinderte Lungenkrebsfälle und Prognosen.
Korruption im Gesundheitswesen. Diktiert die Pharma-Industrie die medizinische Berichterstattung
mittels akademischer Mietmäuler?
Laut APA Umfrage sind drei Viertel der Österreicher und sogar
die Mehrheit der Raucher für ein Rauchverbot am Arbeitsplatz. Die
Gesundheitsministerin scheiterte mit der freiwilligen Vereinbarung mit dem
Gastgewerbe. Völlig vergessen hat sie auf Bars, Diskos
und andere Jugendlokale, in denen nicht gegessen wird, wo aber
Tabakrauchbelastungen nachweisbar sind, die sogar akute
Gesundheitsgefährdungen erwarten lassen. Wissenschaftliche Studien in Österreich und USA haben nachgewiesen, dass rauchfreie Zonen die Gesundheitsgefahren für
unfreiwillige Mitraucher nicht beseitigen, sondern nur ein vollständiges
Rauchverbot.
Diplomarbeit der FHS Krems (Tourismusmanagement und Freizeitwirtschaft) ergab
unter 1000 Befragten (inklusive 427 Raucher) eine Zustimmung von 641 Personen
für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie. Die Österreicher sind
offensichtlich klüger als ihre Gesundheitsministerin. Österr. Ärztekammer: zum Passivrauchen in der Gastronomie.
Tabakindustrie zahlt Wirten alles, was das Rauchen fördert, sogar Raucherzimmer! Dem Tourismusverband Kitzbühel ist
aber die Gesundheit der Mitarbeiter wichtiger. Bravo! WHO-Motto: Rauchfreie Umwelt genießen!
Gasthaus-Kultur
oder Unkultur? Ärztekammer fordert Rauchverbot. Kardiologen, Pneumologen
und Onkologen sind sich einig: Gesetze sind nötig. Nachdem harte Daten zum
steuerpflichtigen Einkommen bisher in keinem Land, das ein Rauchverbot
einführte, einen Geschäftsrückgang im Gastgewerbe nachweisen konnte, versucht
das Tabakkartell jetzt das Gegenteil mit fehlerhaften Studien zu beweisen. Dänische Wirte freuen
sich über den nach dem Rauchverbot gestiegenen Bierkonsum.
Wirte sollten sich auf gesetzliche Rauchverbote vorbereiten. Das würde zu einer Abnahme der
Schadstoffbelastung der Bevölkerung führen (im Blut
nachweisbar).
Rauchverbote
führten rascher als erwartet zu einer Abnahme von Atemwegsbeschwerden und einem Rückgang der Herzinfarkte. Kdolsky negierte diese Fakten oder suchte die
Öffentlichkeit darüber zu täuschen? In wessem Auftrag?
Skandal: Gratiszigaretten für Wiener
Jus-Studenten!
Möchten Sie sich einem Kranken- oder Lebensversicherer anvertrauen, der nicht an Ihrer
Gesundheit, sondern nur an seinem Profit interessiert ist?
Schon Abraham Lincoln definierte eine Zigarette als "stinkendes Kraut
mit einem Feuer an einem Ende und einem Narren am anderen.“
Bei anhaltenden Trends des Tabakkonsums rechnet die WHO mit einer Milliarde
vorzeitiger Todesfälle in diesem Jahrhundert, 10-Mal so viel wie im 20.
Jahrhundert. Tabak verursacht 20% aller Krebstodesfälle. Eindämmung
des Konsums könnte schon bis 2020 zwei Millionen Leben retten und bis 2040
sechseinhalb Millionen.
Im Rahmen der HELP-Kampagne
der EU informierten wir über Gefahren des Tabakrauchs: Beim Marathon in Linz
und Wien
wurden Atem- und Durchblutungsmessungen durchgeführt, um allen Interessierten
eine Vorstellung zu geben, wie sich das Rauchen auf den Organismus auswirkt.
In Graz
beriet die Ärzteinitiative beim Spring Six Festival und in Wien am Weltnichtrauchertag.
Christiane Hörbiger stellte im Burgtheater eine Broschüre
über Passivrauchen vor. Nach der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher in Innsbruck, der
Ärzteinitiative mit ihrer dzt. Zentrale in Linz und der in Wien stationierten
Internetberatung für Raucher (und Passivraucher) kam 2006 ein weiteres
Beratungsservice hinzu: das Rauchertelephon in St. Pölten:
0810 810 013.
Meilenstein für den Fortschritt
der Medizin: Tabakprävention.
Verkaufsstellen frei von Tabakwerbung: seit 2001 in
Island, 2005 Thailand, 2009 Irland, 2010 Norwegen, 2011-2013 Vereinigtes
Königreich.
Ahnungslose Ärzte: Ministerin Kdolsky glaubt, 3 Zigaretten pro
Tag wären kein Gesundheitsrisiko. Ein Schweizer Immunologe meint,
epidemiologische Studien uminterpretieren zu können, um seine Nikotinsucht zu
rechtfertigen. Dr. Michaeler aus Ehenbichl macht sich in der Zeitschrift
"Die Ganze Woche" (23.5.07) über Studien von Kardiologen lustig,
die er nicht verstanden hat und gefährdet Koronarpatienten durch seine
unüberlegte Desavouierung einer Gesundheitsbehörde. Der Orthopäde Dr. Motycka
liefert der Wiener Bezirkszeitung (8/07) die Schlagzeile "Raucher sind
schneller mobil" ohne zu erwähnen, dass sie die Sucht aus dem Bett
treibt.....Hat die Nikotinsucht solche Gewalt über den Menschen, dass sie
seine Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit einschränkt?
Sind Schadstoffangaben auf Zigarettenpackungen ein
Betrug?
Ein Manager der Tabakindustrie sagt: »Unsere
Kunden sind körperlich abhängig. Unser Umsatz ist dadurch exakt berechenbar,
es gibt keine erratischen Einbrüche. Die meisten Kunden sind zudem ihrer
Marke treu bis in den Tod.« Es gebe zwar Zigarettenmarken, die mit ihrem
letzten Raucher sterben, weil sie nicht mehr beworben werden. »Das sind
Melkkühe, weil kein Cent für Marketing aufgewendet wird.« Da spart die Sucht
viel Werbegeld. Etwa 1,5 Cent verdient die Industrie an jeder Zigarette.
»Normalerweise stecken wir bei vitalen´Marken 50 Prozent davon wieder ins
Marketing. Bei aggressiven Strategien kurzfristig 100 Prozent und mehr.« Und
das, trotz der Werbeverbote der EU. »Die Ausnahmeregelungen in
Deutschland sind für uns ein toller Erfolg. »Ich
erwarte eine verstärkte Marketing-Präsenz bei Events, bei denen geraucht
werden darf. Ich gehe davon aus, dass wir Raucherkneipen gezielt
unterstützen. Interessant sind auch Vereinsgaststätten. Selbstverständlich
liefern wir die komplette Ausstattung: Aschenbecher, Feuerzeuge et cetera.Wir
denken aber auch über eine neue Form des Sponsorings nach für Vereine, die
das Rauchen in ihren Festzelten oder Gaststätten erlauben.« Ein totales
Rauchverbot wie in Kalifornien, wo die Zigarette zudem gesellschaftlich
geächtet sei, hätte dagegen den Konsum tatsächlich "belastet". Die
Tabakindustrie weiß viel über die ihr Verfallenen. Derzeit werde verstärkt
mit Kakao, einer süßlichen Geschmacksvariante, gearbeitet. »Was bei der
Verbrennung von Kakao passiert, ist nicht bis ins kleinste Detail erforscht,
diesen Vorwurf kann man uns vielleicht machen.« Andererseits: »Jeder weiß
doch, Rauchen ist ungesund.« Quelle: G. Selch, jetzt.de
Warum ist Österreichs
Tabakpolitik so rückschrittlich? Sind die Verantwortlichen selbst
uneinsichtige Raucher oder gar bestochen? An der Bevölkerung liegt es nicht,
wie (von der Tabakindustrie unabhängige) Meinungsumfragen in Österreich
zeigen (schon 2004 sprach sich die Mehrzahl der Raucher dafür aus, alle
Arbeitsplätze rauchfrei zu machen und das Rauchen auf Raucherzimmer zu
beschränken).
Ablasshandel
mit Tabakfirma um 1,25 Milliarden Dollar wegen Zigarettenschmuggels.
Die EU-Kommissare für Gesundheit und Verbraucherschutz Kyprianou und
Vassiliou waren/sind bemüht, die hervorragende Tabakpolitik ihres Vorgängers David Byrne weiterzuentwickeln,
mit dem Ziel während einer 5-jährigen Amtszeit in allen EU-Mitgliedsländer
nach dem Beispiel von Irland, Malta, Italien und Schweden Rauchverbote an
öffentlichen Orten einzuführen, entsprechend Artikel 8/2 der
WHO-Rahmenkonvention. Als wirksamste Maßnahme erwies sich eine Kombination
von (plötzlicher) Tabaksteuererhöhung (Anstieg der Mindestpreise für
Rauchwaren), Werbeverbote und die Durchsetzung rauchfreier
Arbeitsplätze (ohne Ausnahmen), verbunden mit vermehrten und erschwinglichen
Entwöhnungsanboten. EU-Kampagne "HELP" wurde ausgezeichnet.
Nord- und westeuropäische Länder haben weit fortschrittlichere Tabakgesetze.
Zusätzlich lief z.B. in England eine Jugendkampagne.
Wirtschaftlich ist Rauchfreiheit von Vorteil. Die
volkswirtschaftlichen Kosten des Passivrauchens wurden bisher unterschätzt.
Entlastung der Spitäler durch Raucherbehandlung wäre
enorm.
Ein Schweizer Immunologe, der von sich sagt, er stünde nicht im Sold
der Tabakindustrie, hat sich auffallend zeitgleich in der Schweiz und Österreich zum Passivrauchen zu Wort
gemeldet. Nach einer wissenschaftlichen Arbeit von ihm sucht man zu diesem
Thema vergeblich. Sein Pamphlet zeigt u.a., dass er noch nichts davon gehört
hat, dass das Vermeiden von Tabakrauch die Folge einer mit Parkinson
vergesellschafteten Persönlichkeitsstruktur sein dürfte. Vor allem aber lässt
es erkennen, dass seine Kenntnis der Epidemiologie sehr beschränkt ist. Da er
auch die toxikologische Literatur nicht zu kennen scheint, die schon die
Nikotinwirkung auf das Ungeborene mit einer späteren Depression in
Zusammenhang bringt, versteigt er sich gar zu der Hypothese, dass erst die
Warnungen auf den Zigarettenpackungen den Raucher depressiv machen, würde
also offenbar am liebsten die alten Argumente der Tabakindustrie wieder
aufgreifen, die sich lange erfolgreich gegen diese Warnungen gewehrt hatte.
Die Jugend erinnerte ihn in einem offenen Brief an sein
ärztliches Ethos. Offenbar hat er keines, denn an 18.4.08 meldete er sich
wieder mit einem noch ärgeren Pamphlet, das keine Antwort verdient.
Wer festigte die Macht der Konzerne in den USA? Der Supreme Court unter Einfluss der
Tabakindustrie.
Am Weltnichtrauchertag 2006 warnte die WHO: Tabak ist
tödlich in jeder Form oder Verkleidung. Unter dem Deckmantel der
Risikoreduktion wurden Geschäfte mit "Leichtzigaretten" gemacht.
Heute sind es Snus und andere Tabakwaren.
Gibt es ein Abkommen zwischen der Pharma-Industrie
und der Tabakindustrie?
Tabakrauch wirkt auf Rezeptoren in der Zelle wie Dioxin.
Wenn Kinder rauchen, sind meist die Eltern schuld.
In USA müssen Tabakfirmen für die Entwöhnungs-Behandlung der Raucher zahlen, die vor 1988 zu rauchen
begannen.
Raucher und Zigarettenkonsum in Österreich
und anderen Ländern (bis 2003).
Die WHO hatte für den Weltnichtrauchertag 2005 das Motto
gewählt: "Health Professionals and Tobacco Control":
Gesundheitsberufe spielen bei allen Nichtraucheraktionen eine Schlüsselrolle,
weil sie einen großen Teil der Zielpopulation erreichen, selbst als
Nichtraucher Vorbild sein sollten, Rauchern helfen können, sich von der
Nikotinsucht zu befreien und als Experten die Medien und Politiker über
gesundheitliche Folgen des Aktiv- und Passivrauchens informieren.
Anleitung für Gesundheitsberufe zum Umgang mit den Medien.
Ärzte, Schwestern,
Hebammen wurden aktiv. Eine Wiener Krankenpflegeschule
schloss die Raucherzimmer und richtete stattdessen einen Fitnessraum ein. Der Erfolg war so
groß, dass die Schülerinnen jetzt auch im Freien turnen statt rauchen.
Apotheken
sollen rauchfrei werden.
Grundlagen der Tabakprävention sollten in die Ausbildungspläne der
Gesundheits- und Lehrberufe aufgenommen werden. Rauchende StudentInnen
der Medizin und der Pflegewissenschaften, LehramtskandidatInnen und
Schwesternschülerinnen müsste möglichst frühzeitig gesagt werden, dass sie
für den Beruf ungeeignet sind, wenn sie nicht selbst erfolgreich an einer
Raucherentwöhnung teilnehmen. Raucherseminare für
"Vorbildberufe" sollten gefördert oder kostenlos angeboten werden.
Rauchverbot am Steuer wegen Selbst-
und Fremdgefährdung?
Dass sich eine Gesundheitsministerin von Trafikanten beeindrucken ließ, stieß im Ausland auf
Verständnislosigkeit. Dagegen folgte in Italien ein Gesundheitsminister
seinem ärztlichen Gewissen. Österreichs Regierung verschläft die internationale
Entwicklung bei der Tabakgesetzgebung und hat bisher keine unserer
wichtigsten Forderungen erfüllt.
Rauchverbot im Flugzeug: eine Erfolgsgeschichte der Gesundheitslobby gegen
die Tabaklobby.
Der politische Einfluss des Tabakkartells auf Deutschland.
Rückständigkeit der Tabakpolitik im deutschsprachigen Raum wird auf Bestechlichkeit
von Politikern und Forschern zurückgeführt:
Gesundheitswissenschaftler von der Tabakindustrie gekauft! In Deutschland
ein Präsident des Bundesgesundheitsamtes, ein Ehrenpräsident
der Ges. f. Sozialmedizin und Prävention, Professoren aus Düsseldorf,
Freiburg. Der Psychologe Silbereisen soll 60.000 € und der Pneumologe Magnussen 260.000 € erhalten
haben. Auch Arbeitsmediziner standen im
Sold der Tabakindustrie. Spät wurden Konsequenzen gezogen. "Gutgläubigkeit" kann
heute nicht mehr als Entschuldigung gelten, auch nicht bei Parteispenden
der Tabakindustrie. Gesundheitssprecher Lauterbach will damit Schluss machen. Ein Lungenarzt klagt die Bosse der
Tabakindustrie, wil sie auf dem Kindermarkt
wie die Dealer vorgehen.
Eine kleine Gruppe hochbezahlter Leute stellt den wissenschaftlichen Konsens
über Passivrauchen genauso in Frage wie den über die Klimafolgen der Treibhausgase.
Einem Tabakkonzern war es >2 Millionen $ wert, dass Passivrauchen nicht als Krankheitsursache in die
Internationale Liste aufgenommen wurde. Derselbe Konzern verhinderte Tabakgesetze durch "Investition" in Schlüsselpersonen.
Geld stinkt nicht.
Auch internationale Verlage nahmen Geld der Tabakindustrie und gaben ihr
dafür Einfluss auf Inhalte "wissenschaftlicher" Bücher.
Wissenschaftsbetrug:
Tabakkartell zahlte, um Politiker durch unsaubere Studie zum Passivrauchen zu
verunsichern.
Lebensgefahr durch Passivrauchen für Kinder wurde durch
Tabakfirma verschleiert.
Deutsches Labor verheimlichte die Gefährlichkeit des Nebenstromrauches (Passivrauchen): Das Institut für
Biologische Forschung hatte in zahlreichen Tierversuchen die vielfach höhere
Gefährlichkeit des Nebenstromrauches schon in den 80er Jahren erkannt,
durfte die von P.Morris bezahlten Studien aber nicht veröffentlichen.
Die Dokumente 3149, 3169, 3195, 3216 und 3248 kamen erst durch Gerichtsprozesse
in den USA ans Tageslicht. Erst 2007 wurden daher die Ergebnisse von seit
1983 durchgeführten Experimenten veröffentlicht, die nachweisen, dass
tabakspezifische Nitrosamine (potente Karzinogene) im gealterten
Nebenstromrauch sogar noch zunehmen. Das bedeutet, dass nach dem Ausdämpfen
der Zigarette ein Krebsrisiko weiterbesteht, und zwar für alle, die sich in
einem solchen Raum aufhalten.
Lungenkrebs
japanischer Hausfrauen durch Passivrauchen: Wie das Tabakkartell die Wissenschaft zu korrumpieren
suchte.
Auf die Japanische Tabakindustrie könnte eine Flut von Klagen aus China zukommen.
British American Tobacco verheimlichte die Ineffizienz von Lüftungsanlagen, um das Rauchen in Gaststätten zu
fördern.
Britische Universitäten versuchen,
"Forschungsförderung" durch Tabakfirmen zu regulieren.
Tabakkonzerne suchen besonders an Fakultäten der Medizin finanzielle Abhängigkeiten zu schaffen. Die Harvard Universität in Boston hat ihre
Tabakaktien aus ethischen Gründen schon 1990 abgestoßen.
Gerichtsurteil
bestätigte, dass ein Tabakkonzern den guten Ruf der Universität Genf
missbrauchte, um über einen heimlich von ihm bezahlten Professor
unsaubere Forschungsergebnisse zu verbreiten und Gesundheitsgefahren des
Passivrauchens zu leugnen. Dadurch waren die richtigen Schlussfolgerungen jahrelang blockiert und präventive
Maßnahmen verhindert worden. Das Urteil ist ein wichtiger Sieg der
unbestechlichen Forschung in der Schweiz und weltweit. Auch in den USA wurden
Autoren und Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften von
Tabakfirmen bestochen. Veröffentlichungen der U.S.-Umweltschutzbehörde zu wissenschaftlichen
Erkenntnissen über Krankheitsfolgen des Passivrauchens wurden durch die
Rechtsanwälte der Tabakindustrie und einen Politiker verzögert. Umweltzeitschriften wurden von
Tabakkonzernen gegründet, um die Gefahren des Passivrauchens
herunterzuspielen. Weltweit investierten Tabakkonzerne große Summen, um
Forschungsberichte über Passivrauchen zu beeinflussen. Europäische Staatschefs wurden unter Druck gesetzt. Aber die Wahrheit
lässt sich auf Dauer weder durch Erpressung noch durch Bestechung
unterdrücken! 2004 wurden bisher geheimgehaltene Dokumente eines
Tabakkonzerns veröffentlicht, die seine Methoden bloßstellen und aufzeigen,
wie er Wissenschaftsjournalisten für
seine Zwecke missbrauchte.
Das Kölner Institut für Biologische Forschung INBIFO hat seinem Auftraggeber schon
in den 80er Jahren die vielfach höhere Gefährlichkeit des Nebenstromrauches
beschrieben, aber die Öffentlichkeit über die Wirkungen des
Passivrauchens im Dunkeln gelassen. Nach dem Verbot der Tierversuche
für Zigaretten wurde dieses Forschungsinstitut nach Belgien (CRC,
Belgien) verlegt und heute dürften diese geheimen Tierversuche in
der Schweiz oder in Asien durchgeführt werden. Die Tiere haben
umsonst gelitten, weil die Ergebnisse für die Öffentlichkeit
unzugänglich blieben.
EU-Bericht "Tobacco or Health"
Gen-Forschung
von der Tabakindustrie gefördert, seit Fisher ein gemeinsames Gen für Rauchen
und Lungenkrebs postulierte.
US Gesetzgeber von Tabakkonzern unterwandert.
Tabakgesetze: Empfehlungen europäischer
Gesundheitsnetzwerke 2005.
Unfreiwilliges Mitrauchen in
Österreich sogar in Spitälern! Passivrauchen führt bei Kindern
zu Lese-, Rechen- und Denkschwächen.
Schweizer Arzt und Nationalrat möchte Bevölkerung und Wirtschaft vor Passivrauchen
schützen.
EU-Parlament wird rauchfrei. Dagegen durfte die
Ärzteinitiative die Nikotinkonzentrationen in den Sitzungssälen des
österreichischen Parlaments erst gar nicht messen.
Der Wiener Opernball war dank Jan
Holländer und Elisabeth Gürtler 2005-2007 rauchfrei. Der
Erfolg dieser Aktion: alle vergnügten sich in besserer Luft, viele Raucher
entdeckten, dass sie einen Abend und eine Nacht problemlos ohne Zigarette
auskamen und so mancher lernte dabei erstmals, einen Nikotinkaugummi oder -inhalator
zu verwenden (unter Anleitung hübscher Apothekerinnen). Das war
selbstverständlich ein Dorn im Auge der Tabakindustrie, die sofort nach dem
Führungswechsel wieder zuschlug: Die Opernball-Organisatorin
Treichl-Stürgkh will den Ball tschicker machen!
EU-Zentrum für Krankheitsverhütung und -kontrolle in Stockholm: Dzt.
sterben in der EU jährlich ca. 650 000 Europäer am Aktivrauchen, ca. 100 000
am Passivrauchen und viele Millionen leiden an Krankheiten, die durch Tabakrauch
chronifizieren und exazerbieren.
Schnellkurse in Betrieben in 5 Bundesländern
halfen jedem zweiten Raucher, dauerhaft von der Zigarette loszukommen. Auch
in Schottland und anderen Ländern hat sich diese
Gruppentherapie bewährt und wird zunehmend von größeren Firmen in Anspruch
genommen.
Schon König James von England und Schottland beschrieb 1604 Tabakrauch
als "gefährlich für die Lungen" und als "ständig stinkende
Qual" für die Passivraucher. John Hill erkannte 1762 die krebsfördernde
Wirkung von Schnupftabak. Um 1900 war der Raucherkrebs des oberen
Verdauungstraktes bekannt und Anton Brosch beschrieb in Wien den ersten
Tierversuch (Hautkrebs). Um 1925 beschrieb ein Deutscher Internist den
Lungen- und Magenkrebs
durch Tabakrauch und 1939 wurde von H.H. Müller in Köln eine
Fall-Kontroll-Studie zum Lungenkrebs veröffentlicht.
Tabakpolitik Irlands: ein
Vorbild für die EU. Mit ihren mutigen Gesetzen für das Grundrecht auf saubere
Atemluft (auch im Gastgewerbe) haben Irlands Politiker Weitblick bewiesen.
Ähnliche Rauchverbote an allen Arbeitsplätzen gelten seit 2004 in Norwegen (ohne
Geschäftsverlust für die Gastronomie). Auch Schottland
wird keine Ausnahmen für das Gastgewerbe mehr zulassen. Andere Länder werden
folgen; allerdings nicht die, die auf den Schmiergeldlisten des Tabakkartells
stehen. Italien, Malta und Schweden erlauben seit 2005 das Rauchen nur mehr
in abgeschlossenen und separat belüfteten Raucherzimmern, die von
Nichtrauchern (inklusive Servierpersonal) nicht betreten werden müssen. Ob
durch das Rauchverbot ein Geschäftsrückgang
zu befürchten ist, beantworten mehrere Studien, z.B. in Kalifornien und New York. In Irland konnten sich
Delegierte aus ganz Europa davon überzeugen, wie problemlos der
Nichtraucherschutz an allen Arbeitsplätzen (einschließlich Gastgewerbe)
funktioniert und hörten bei der Konferenz "Change is in
the Air" in Limerick von Gesundheitskommissar Byrne über neue Wege
in eine rauchfreie Zukunft. Auch die Arbeiten von 2 österreichischen Schulklassen
waren dort ausgestellt. Byrne überzeugte sich persönlich von der Qualität der
ausgezeichneten Arbeiten und lobte ihre Kreativität.
Wer intervenierte in Brüssel gegen ein
besseres Tabakgesetz? Österreich!
Seit 2004 gilt in Italien auch in Langstreckenzügen die "Freiheit
nicht zu rauchen", um die Gesundheit der Reisenden (Nichtraucher und
Raucher) sowie die Gesundheit des Bahnpersonals zu schützen. Ab
Passivrauchen am Arbeitsplatz: Gesundheitsrisken
und Produktivitätsverlust in Österreich bisher unterschätzt. Tabakrauch
dominiert die Feinstaubbelastung in Innenräumen. Auch andere
Bars, Discos und Gaststätten haben die
schlechteste Luft, besonders in Österreich.
Im deutschsprachigen Raum bestehen die größten Widerstände gegen europaweite
Rauchverbote im Gastgewerbe, was auf den politischen Einfluss internationaler
Tabakkonzerne zurückzuführen ist. Dazu eine Stellungnahme der
Österreichischen Schutzgemeinschaft für
Nichtraucher und Britischer Ärzte.
Tabakwerbung : Warum gibt die
Tabakindustrie so hohe Summen dafür aus? Anstatt das schmutzige
Geld der Tabakkonzerne anzunehmen, sollten sich Werbefirmen und
Zeitungsverlage lieber für Nichtraucherwerbung engagieren.
Formel 1
: Vermutlich waren die Übertragungsrechte für die Formel 1 der Grund, weshalb
der ORF den World Award 2002 nicht nur an edle Menschen wie Karlheinz Böhm
sondern auch an Bernie Ecclestone verlieh. Umso anerkennenswerter war die
Entscheidung Österreichs, sich beim Tabakwerbeverbot für das Autorennen weder
bestechen noch erpressen zu lassen. Aber Ecclestone und die Tabakkonzerne
sind "Global Players".
EU-Subventionen von Tabakanbau
sollen endlich schrittweise abgebaut werden. Die österreichische
Ärzteinitiative hatte schon 1996 bei Kommissär Fischler eine
Petition eingebracht, nur mehr die Umstellung von Tabakproduktion auf
andere landwirtschaftliche Produkte zu subventionieren. Nach einer
Dokumentation des ENSP, die langjährigen Forderungen der
NGOs in Brüssel Nachdruck verleihen sollte, wurde endlich das
schrittweise Auslaufen dieser Subventionen beschlossen. Aber
Wachsamkeit ist nötig, weil der Einfluss des Tabakkartells und
seiner Verbündeten auf das EU-Parlament noch immer stark ist.
Nachweislich lässt sich Einkommen und Gesundheit von Tabakbauern durch eine Umstellung auf Nahrungsproduktion verbessern.
Aggressives Marketing westlicher Tabakkonzerne bringt eine " Massenvernichtungswaffe " nach Osteuropa und Asien.
Tabak schädigt die Ärmsten am meisten.
Frühe Einsichten und Vermutungen zur Wirkung von Tabakrauch: James I
Aufhören zu rauchen und gewinnen:
Ergebnisse des österreichischen Wettbewerbs.
Warum verlangte ein Tabakkonzern (Altria = P.Morris) staatliche Kontrolle seiner Produkte? Um danach
"kontrollierte" Zigaretten als "sicher" verkaufen zu
können und keine Maßnahmen zu riskieren, die seinen Umsatz reduzieren.
Tabakkonzernen ist jedes Mittel recht, um die Zahl ihrer Konsumenten zu
maximieren und ihren Profit zu steigern.
2003 gaben US-Zigarettenhersteller für Werbung
>15 Billionen Dollar aus. Das entspricht einer Steigerung von 21,5% im
Vergleich zum Vorjahr. Die USA sind in punkto Werbung kein Vorbild für
Europa, weil ein Werbekampf gegen finanzkräftige Industrien von
staatlichen Stellen nicht zu gewinnen ist. Umfassende Tabakwerbeverbote sind
die einzige Lösung.
Laut Statistik Austria klagen 527 000 Erwerbstätige über Passivrauchen am Arbeitsplatz,
darunter 16,2% aller Angestellten. Nach einer Gallup-Umfrage sprachen sich
2004 bereits 73% der Bevölkerung für und nur 15% gegen ein Rauchverbot am
Arbeitsplatz aus. Sogar die Mehrheit der Raucher (53%) sind für die
Beschränkung des Rauchens auf Raucherzimmer.
Sollen Rauchern und Adipösen lebensverlängernde Maßnahmen auf Kosten der Allgemeinheit geboten werden?
In der Schweiz ist in 5 Jahren (seit Einführung des
Tabakpräventionsprogramms 2001) der Raucheranteil von 33 auf 30
Prozent zurückgegangen. Bei 14-19-Jährigen ist der Trend zum
Nichtrauchen noch stärker: Jeder fünfte, der 2001 noch
rauchte, raucht 2006 nicht mehr. Insgesamt reduzierte sich der Anteil
dieser jungen Raucher von 31 auf 25 Prozent.
Wer vertritt im EU-Parlament Gesundheitsinteressen
gegen die Interessen der Tabakindustrie? Auf eine Umfrage des ENSP haben
Hannes Svoboda, Christa Prets, Paul Rübig, Reinhard Rack,
Othmar Karas, Hubert Pirker, Ulrike Funtan, Hans Kronberger und Eva Lichtenberger
dankenswerterweise geantwortet, dass sie für rauchfreie öffentlich
zugängliche Räume (einschließlich Arbeitsplätze) bzw. ein Recht auf
rauchfreie Luft eintreten (die gewählten Parlamentarier sind hervorgehoben).
Von den übrigen Österreichern ist keine Antwort eingelangt!
Wünschenswert wäre auch für Österreich eine Studie über Zusammenhänge
zwischen Geldzuwendungen der Tabakindustrie an Politiker und deren
Abstimmungsverhalten bei Tabakgesetzen.