archives (with secret documents of the tobacco industry
 
Kursive Links mit "Zurück"-Taste schließen!                    Close italic links with "back" button!

 
 
 

 

Geheimdokumente der Tabakindustrie: im Internet zugänglich! Suchen Sie selbst nach evt. Fällen von Bestechung.
Wie das internationale Tabakkartell die nationale Tabakgesetzgebung behinderte: Berichte 2008 und 2009 (4 MB) und Gesetze beeinflusste.
Wie British American Tobacco (BAT) die EU auf Kosten von Public Health kommerzialisierte und wer dabei half.
Wie es der Tabakindustrie gelang, das Interesse der Medien vom Passivrauchen abzulenken: z.B. mit gefälschten Studien zu E-Smog. Vertuschung von Herz-Risken.
Geheuchelte Umweltpolitik: Wie sich
Wählerstimmen umweltbesorgter Bürger gewinnen lassen, ohne Wahlspenden der Tabakindustrie zu verlieren: Durch Unterscheidung von "bösem Rauch" vom Tabakrauch (den der edle Spender ja zum Genussmittel erklärt hat) und Warnung vor dem Überwachungsstaat.  Aber EU fordert Nichtraucherschutz auch von Österreich.
Help-Aktion im Parlament während der Nationalratssitzung: Die Teilnahme war hoch (angegebene Prozentzahlen beziehen sich am ersten Tag auf Personen und insgesamt auf Messungen, da einige Parlamentarier am 2. Tag eine Wiederholungsmessung wünschten). Außer den Abgeordneten nahmen auch zahlreiche Angestellte und Journalisten sowie einige Besucher des Parlaments teil, sodass am ersten Tag 240 und am zweiten Tag 119 Messungen gemacht werden konnten.
Konferenz in Wien: von der Tabakindustrie mit dem Gesundheitsministerium geplant, um die "Leichtzigarette" zu propagieren und alle Gesundheitsfolgen des Passivrauchens in Frage zu stellen: Käufliche Referenten aus Deutschland, Österreich und USA. Nur in den U.S.A. wurde die Tabakindustrie bisher von einem Gericht verurteilt (2006) und ihre Lügen zum Passivrauchen entlarvt.
Ranking der Maßnahmen zur Tabakkontrolle in 30 EU-Ländern.
WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs: Österreich hat sich nach einstimmigem Beschluss im Parlament zur Einhaltung dieses globalen Vertrages verpflichtet. Jetzt dürften wir eigentlich nicht mehr auf Kosten der Gesundheit unserer Bevölkerung Geschäfte mit ausländischen Tabakkonzernen machen und müssten unser Tabakgesetz entsprechend anpassen. Nur so würden wir auch in der EU wieder glaubhaft machen können, dass uns Kindergesundheit und Luftreinhaltung (wie z.B. beim Transitverkehr) ehrliche Anliegen sind. Wie ineffizient die bisherige Tabakpolitik Österreichs war, zeigte eine europäische Studie:  Nur wenige Länder haben bis vor kurzem eine noch schlechtere Tabakpolitik gemacht als Österreich. Da sich 2006 auch Luxemburg zu einer Gesetzesänderung entschlossen und damit Erfolg gehabt hat, wurde Österreich 2007 zum Schlusslicht. 2007 gab es Fortschritte nur bei unseren Nachbarn. Österreich ignorierte bisher auch die WHO-Empfehlungen von 2009, auch Bild-Warnungen.
2008 investierte British American Tobacco (BAT) über 700.000 € für Lobbying, um EU-Gesetze zu beeinflussen. 
Tabaklobby in Deutschland und ihr Einfluss auf Politiker. Warum die CDU zögerte, die Tabaksteuer zu erhöhen (Video). Seehofer und die Tabaklobby schoben die Verluste der CSU in Bayern dem Rauchverbot in die Schuhe, während sie die Erfolge der Parteien in anderen EU-Ländern, die strengere Rauchverbote einführten, anderen Faktoren zuschrieben.  Das Bayerische Landesamt für Statistik registrierte ein Umsatzplus von 6,4% in der Gastronomie im ersten Halbjahr 2008, also unmittelbar nach Inkrafttreten des Rauchverbotes; in der "getränkegeprägten Gastronomie" sogar 12%Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr. Wettbewerbsnachteile entstanden erst durch Ausnahmen für "Raucherclubs". Das strenge Verbot wurde in Bayern zwar zurückgenommen, aber Rauchen wird nur mehr in kleinen Einraumlokalen oder Nebenräumen erlaubt sein, zu denen unter 18-Jährige keinen Zutritt haben und in denen sich keine Tanzfläche befindet. Dagegen hat Österreich keinen Schutz für Kinder und Jugendliche, auch nicht für die Kellnerlehrlinge. 
Unfassbar: Statt der Tabakindustrie Geld für Tabakprävention in Form zweckgebundener Steuern abzuknöpfen, unterstützte Ex- Finanzminister Molterer den Tabakhandel: Trafikanten bekamen nicht nur mehr Geld aus dem Zigarettenverkauf, sondern dürfen jetzt ihre Produktpalette (zur Ausweitung der Nikotinsucht in der Bevölkerung) verbreitern und gleichzeitig Kinder und Jugendliche mit Energy Drinks, Süßwaren, etc.in die Trafiken locken, wo für Zigaretten und andere Nikotinprodukte geworben werden darf, um Trafikanten zusätzliche Werbeeinnahmen zu bescheren. Den Finanzminister kümmerte es nicht, dass dabei noch mehr Kinder zum Rauchen verführt werden als durch die Automaten. Trafikantenvertreter Peter Trinkl ließ die Maske fallen: „Im übrigen will ich, dass sich schon das Kind an den Gang in die Trafik gewöhnt und sich dort seine Micky-Maus oder ein andere Heft kauft. Das trägt zur Bewusstseinsbildung von klein auf bei: Ich bin der nette, freundliche Kaufmann. Etwas Besseres kann mir doch gar nicht passieren.“ (Trafikantenzeitung 08/1, Seite 11). Andere Länder haben dagegen schon vorgezeigt, wie man den Tabakkonsum bei Kindern und Jugendlichen reduzieren kann.
Schon am 20.12.06 wurde im Koalitionsabkommen versprochen, das Gastgewerbe in Österreich rauchfrei zu machen, nachdem bereits 63% für strengere Rauchverbote (Market-Umfrage) und 61% (Help-Umfrage) für ein totales Rauchverbot in allen Lokalen sind. Im Regierungsprogramm stand: "Verankerung eines gesetzlich ausgeweiteten NichtraucherInnenschutzes, insbesondere durch strenge Regelungen auch in Lokalen durch räumlich abgetrennte Raucherzonen". Die sog. Gesundheitsministerin ignorierte das, aber der Bundeskanzler bekräftigte (schon am 13.1.07 im Mittagsjournal): Raucherlaubnis soll es in der Gastronomie nur in separaten Räumen geben und das muss gesetzlich geregelt werden.  LdsHptfrau Burgstaller war Vorkämpferin für rauchfreie Lokale bei den Regierungsverhandlungen. Nach ausländischen Erfahrungen könnten dadurch Nichtraucher inklusive Kinder wirksam geschützt (sowohl vor dem Passivrauchen wie vor der Verführung zum Rauchen) und Rauchern der Ausstieg aus der Sucht erleichtert werden. Diese Hilfe zum Ausstieg erwies sich in Kalifornien und anderen Ländern wirksamer als medikamentöse Hilfen.
Wie Staatschefs in Europa von der Tabakindustrie bestochen wurden. Die zweite Abhängigkeit: Manipulierte Finanzminister.
Tabakschmuggel finanziert internationalen Terror. Hamburger Tabakfirma Reemtsma, wegen Zigarettenschmuggels angeklagt, konnte sich freikaufen.
Hitler und die Folgen: Killermaschinen und Marionetten in Deutschland und Österreich. Wie man das Gesundheitsministerium kauft.
Globales Netzwerk der Tabakkonzerne unterminiert systematisch die Gesundheitsfürsorge.
Jahrzehntelanger Wissenschaftsbetrug und Täuschung der Öffentlichkeit unter generalstabsmäßiger Leitung von Anwälten der Tabakindustrie. Wie kauft man einen Toxikologen?
Wie man versuchte, unbestechliche Ärzte und Wissenschaftler zum Schweigen zu bringen. In Österreich verfolgte die Tabakindustrie ihre Ziele noch erfolgreicher als in Deutschland: ein umfassendes Tabakwerbeverbot, den Nichtraucherschutz, die Abschaffung der Zigarettenautomaten, Tabaksteuererhöhungen sowie wirksame Produktregulationen zu verhindern. Die Tabaksteuern sind in Österreich noch geringer und in den Raucherlokalen sind nicht einmal Kinder vor dem Passivrauchen und Jugendliche vor der Verführung zum Rauchen geschützt. Die Verfassungsrichter in Karlsruhe stellten dagegen vielleicht schon die Weichen für ein bundesweites Rauchverbot in der Gastronomie Deutschlands und das trotz des Netzwerks der Deutschen Tabakindustrie.
Rauchende Ärzte beraten ihre Patienten schlechter. Statistische Erhebungen fehlen in Österreich! 
Beeinflussst die Tabakindustrie als 'Spender' die Politik der Kirche? Warum Politiker in Niedersachsen Rauchverbote verhinderten.
Plakate und Flyer wurden an Schulen und Universitäten verschickt: Eine Help Aktion für rauchfreie Studienplätze
Missbrauch der FreiheitTabakindustrie ködert Journalisten. Rauchverbot mit Pressefreiheit vereinbar.
Schmucklose Zigarettenpackungen sollen Tabakwerbung weiter einschränken.
Aktives oder passives Rauchen der Schwangeren schadet dem Kind. Nicht alle Folgen werden gleich sichtbar.
Wann ist Rauchen strafbar?
Die Bahn wurde am 1.9.07 rauchfrei, ebenso der Business Park Vienna der ÖBB. Auch die Deutsche Bahn wurde rauchfrei: Sie können jetzt bald in ganz Europa Fahrten in gesunder Luft genießen (noch nicht in Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn sowie in manchen Speisewagen in Belgien und Luxemburg).
Flughafen Frankfurt seit 2007 rauchfrei! In Wien-Schwechat sind die Raucherinseln weiter ein Grund für Beschwerden.
Von der Österr. Regierung fordert die Ärzteinitiative eine Tabaksteuererhöhung, mit der gleichzeitig Mindestpreise wie z.B. in Irland erreichbar wären. Mehreinnahmen sollten zur Bekämpfung der Tabakepidemie zweckgebunden werden (Vorsorgeprogramme für Kinder, bessere und kostenlose Raucherberatung, auch in Betrieben, verstärkte Zollfahndung, etc.). Für eine Mindestpreis-Regelung ohne Tabaksteuererhöhung wurde die Gesundheitsministerin von Tabakhändlern und -produzenten (vor allem dem Marktführer, der in Österreich 73 Zigarettensorten anbietet) gelobt. Tabakkonzerne und Großhändler freuen sich über größere Profite, Trafikanten mussten nur ihr "Standesansehen wahren" und die Nahversorgung mit dem Sortiment sichern und dürfen weiter Kinder mittels Automaten und Werbung verführen. Wir Ärzte haben vergeblich darauf hingewiesen, dass ausländische Tabakkonzerne ihre dadurch größeren Gewinnspannen wieder in (direkte und indirekte) Tabakwerbung zur Verführung Jugendlicher investieren. Eine geringe Akzeptanz "amtlicher Mindestpreise" ist verständlich, solange eine Zweckbindung von Tabaksteuern fehlt, von der auch der Raucher profitiert. Die letzte  Tabakgesetznovelle brachte zwar ein Rauchverbot in öffentlich zugänglichen Räumen zum Schutz vor Passivrauchen und Tabakwerbeverbote zum Schutz der Jugend. Aber die Tabaksteuer wurde nur um 18 Cent pro Packung angehoben und kein einziger Cent davon der Tabakprävention gewidmet. Die Tabaklobby erreichte auch einen Aufschub bestimmter Werbeverbote bis zum letzten Termin, der nach der EU-Direktive möglich war. Vor allem aber verhinderte sie Sanktionen von Verstößen gegen den Nichtraucherschutz, was ihn unwirksam machen kann und ein Armutszeugnis für den Gesetzgeber ist. Dagegen konnte Südtirol schon 2005 aufatmen: Das Rauchverbot umfasst dort auch Gaststätten. Ein Vorbild für Österreich, so wie viele Länder in der EU !  Ab 2007 ist neben Italien auch ganz Nordeuropa und der Großteil von Westeuropa rauchfrei. Sogar in Deutschland beschlossen die Ministerpräsidenten am 22.3.07 ein Rauchverbot. Am selben Tag verleiht ein Tabakkonzern angeblich freien Journalisten einen Preis. In Österreich wird der PR-Verband von der Tabakindustrie dirigiert.
Tabakwerbung ist seit 2007 EU-weit verboten, auch im Internet. Gesetzesverletzungen melden an Antti.Maunu@ec.europa.eu.
Allen Carr starb an Lungenkrebs - eine Spätfolge seines früheren Tabakkonsums, den er vor 23 Jahren einstellte. Seine Methode lebt weiter, hilft weltweit und auch in Österreich vielen Rauchern, von der Zigarette loszukommen, was auch Spätfolgen verhindert, wenn man sich der Methode früher bedient als Allen Carr selbst.
Die britische Gallaher machte den Großteil ihres ausländischen Umsatzes in Österreich, Irland und Schweden. Nachdem Rauchverbote in West- und Nordeuropa einen weiteren Umsatzrückgang erwarten ließen, hat der (nach Altria/P.Morris und BAT) drittgrößte Tabakriese Japan Tobacco die Gallaher samt ATW um 14,7 Milliarden Dollar übernommen. Japan Tobacco ist bereits in Spanien, Frankreich und Italien  präsent und wollte auch auf den osteuropäischen Markt.
Der Internist Fritz Lickint beschrieb Raucherkrebs und prägte den Begriff des Passivrauchens schon zu Ende der 1920er Jahre.
Kirchengeschichte des Tabakrauchens. Rauchverbote haben mit Nazis so viel zu tun wie vegetarische Ernährung.
Schon Thomas Edison schrieb 1914 an Henry Ford: Ich stelle niemanden ein, der Zigaretten raucht.
Sie können selbst nach Stichworten in Geheimdokumenten der Tabakindustrie suchen, die durch Gerichtsprozesse aufgedeckt wurden. Neue, empfehlenswerte Bücher.
Johanniter Interview deckt auf: Symposium des Gesundheitsministeriums zum Thema Passivrauchen wurde in dessen Auftrag von der Austria Tabak organisiert. Zwei Drittel der eingeladenen Wissenschafter hatten Beziehungen zur Tabakindustrie. Resultat: Passivrauchen ist nicht gefährlich. Manipulationsmethoden der Industrie, auch in USA. EU-Parlament beeinflusst? Schlüsselrolle von Politikern aus Deutschland. Weltweit arbeiten die Tabakkonzerne mit "Parteispenden" und alle gewonnenen Politiker leiden in der Folge unter Gedächtnisschwund bezüglich des Spenders.
Wie die Tabakindustrie zu verhindern suchte, dass die Wirkungen des Passivrauchens auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekannt wurden.
Die Tabakindustrie heuchelt, Rauchen wäre harmloser als andere Suchtmittel, während sie insgeheim daran arbeitet, die Nikotinsucht und andere Süchte zu verbreiten und ihre soziale Akzeptanz zu erhöhen. Selbst in so fortschrittlichen Ländern wie Finland hat sie jahrelang erfolgreich eine entsprechende Gesetzgebung verhindert.
Wie BAT die Gefahren des Rauchens in China verharmloste und auf andere Gesundheitsgefahren ablenkte. In Canada vernichtete BAT belastende Dokumente.
Die Tabakfirma R.J. Reynolds wusste schon 1973 wie man Jugendliche zum Rauchen verführt. Seither lernten sie dazu und verführen schon die Kinder.
Geheimdokumente von British American Tobacco (BAT) werden endlich veröffentlicht: 1998 hatte ein Gericht  BAT zur Offenlegung  interner Dokumente verurteilt. Während das Depot in Minnesota dem Richterspruch nachkam (wenngleich auch in den U.S.A. belastendes Beweismaterial vernichtet wurde), gelang es erst 2004, die Dokumente des europäischen Depots in Guildford bei London zu kopieren und danach schrittweise über die Internetadresse der University of California frei zugänglich zu machen, um die Machenschaften des Tabakkartells zu enthüllen. Davor hatte BAT leider schon viele Dokumente vernichtet. Veröffentlicht wurde bereits interne Korrespondenz von BAT, die Kinder als Zielgruppe der Tabakwerbung nachweist, was der Konzern nach außen immer geleugnet hatte. Schließlich konnte auch nachgewiesen werden, dass BAT  EU-Gesetze beeinflusste!
Rezept des Tabakkartells: Mache Menschen süchtig, bringe sie in physische und psychische Abhängigkeit zu deinem Produkt, und verstärke das ganze noch zusätzlich, indem du ihnen das als "Freiheit" verkaufst. Resultat: eine ganze Schar "Freiheitskämpfer", die unentgeltlich deine Produkte verteidigen und denen die "Freiheit" sich selbst Schaden zuzufügen wichtiger ist als das Leben des Nachbarn. 
Brandgefahr ließe sich reduzieren, aber die Tabakindustrie will keine Zigaretten, die beim Nichtrauchen ausgehen. Nur in Rauchpausen verglosende (und dabei die Luft verschmutzende) Zigaretten garantieren dem Tabakkartell, dass sich der Raucher immer wieder eine neue Zigarette anzünden muss. Brände mit Todesopfern werden meist durch Zigaretten verursacht. Seit 2004 erlauben Canada und der US-Bundesstaat New York nur mehr den Verkauf von Zigaretten, die ungeraucht verlöschen. Das Tabakkartell besitzt diese Technologie schon lange, setzte sie aber nicht ein. Warum? Wohl eher aus Profitgier als wegen der Sorge um höhere Schadstoffwerte (z.B. 11% mehr CO) für den Raucher.
Vorsicht, wenn Tabakkonzerne vorgeben, soziale, christliche oder grüne Projekte zu unterstützen! Tabakhändler glauben, ihre Mitschuld durch Almosen an Spitäler tilgen zu können oder machen sich und anderen etwas vor.
Ein Gerichtsbeschluss in den U.S.A. führte zu hohen Zahlungen der Tabakindustrie: Wie wurden sie genützt und hat sich die Situation dadurch zumindest in den U.S.A. verbessert?
Korruption im Gesundheitswesen. Diktiert die Pharma-Industrie die medizinische Berichterstattung mittels akademischer Mietmäuler?
Laut APA Umfrage sind  drei Viertel der Österreicher und sogar die Mehrheit der Raucher für ein Rauchverbot am Arbeitsplatz. Die Gesundheitsministerin scheiterte mit der freiwilligen Vereinbarung mit dem Gastgewerbe. Völlig vergessen hat sie auf Bars, Diskos und andere Jugendlokale, in denen nicht gegessen wird, wo aber Tabakrauchbelastungen nachweisbar sind, die sogar akute Gesundheitsgefährdungen erwarten lassen. Wissenschaftliche Studien in Österreich und USA haben nachgewiesen, dass rauchfreie Zonen die Gesundheitsgefahren für unfreiwillige Mitraucher nicht beseitigen, sondern nur ein vollständiges Rauchverbot.
Diplomarbeit der FHS Krems (Tourismusmanagement und Freizeitwirtschaft) ergab unter 1000 Befragten (inklusive 427 Raucher) eine Zustimmung von 641 Personen für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie. Die Österreicher sind offensichtlich klüger als ihre Gesundheitsministerin. Österr. Ärztekammer: zum Passivrauchen in der Gastronomie. Tabakindustrie zahlt Wirten alles, was das Rauchen fördert, sogar Raucherzimmer! Dem Tourismusverband Kitzbühel ist aber die Gesundheit der Mitarbeiter wichtiger. Bravo! WHO-Motto: Rauchfreie Umwelt genießen!  
Gasthaus-Kultur oder Unkultur? Ärztekammer fordert Rauchverbot. Kardiologen, Pneumologen und Onkologen sind sich einig: Gesetze sind nötig wie in Italien. Nachdem harte Daten zum steuerpflichtigen Einkommen bisher in keinem Land, das ein Rauchverbot einführte, einen Geschäftsrückgang im Gastgewerbe nachweisen konnte, versucht das Tabakkartell jetzt das Gegenteil mit fehlerhaften Studien zu beweisen.
Wie die Tabakindustrie versucht, Lüftungstechniker zu kaufen und Lüftungsnormen ihren Bedürfnissen anzupassen statt der Gesundheitsvorsorge.
Wirte sollten sich auf gesetzliche Rauchverbote vorbereiten. Das würde zu einer Abnahme der Schadstoffbelastung der Bevölkerung führen (im Blut  nachweisbar).
Rauchverbote führten rascher als erwartet zu einer Abnahme von Atemwegsbeschwerden und einem Rückgang der Herzinfarkte. Ärzte wie Kdolsky oder Grieshaber negierten diese Fakten. Oder suchten sie die Öffentlichkeit darüber zu täuschen? In wessem Auftrag? Skandal: Gratiszigaretten für Wiener Jus-Studenten!
Möchten Sie sich einem Kranken- oder Lebensversicherer anvertrauen, der nicht an Ihrer Gesundheit, sondern nur an seinem Profit interessiert ist?
Schon Abraham Lincoln definierte eine Zigarette als "
stinkendes Kraut mit einem Feuer an einem Ende und einem Narren am anderen.“
Bei anhaltenden Trends des Tabakkonsums rechnet die WHO mit einer Milliarde vorzeitiger Todesfälle in diesem Jahrhundert, 10-Mal so viel wie im 20. Jahrhundert. Tabak verursacht 20% aller Krebstodesfälle. Eindämmung des Konsums könnte schon bis 2020 zwei Millionen Leben retten und bis 2040 sechseinhalb Millionen.
Im Rahmen der HELP-Kampagne der EU informierten wir über Gefahren des Tabakrauchs: Beim Marathon in Linz und Wien wurden Atem- und Durchblutungsmessungen durchgeführt, um allen Interessierten eine Vorstellung zu geben, wie sich das Rauchen auf den Organismus auswirkt. In Graz beriet die Ärzteinitiative beim Spring Six Festival und in Wien am Weltnichtrauchertag. Christiane Hörbiger stellte im Burgtheater eine  Broschüre  über Passivrauchen vor und die Ursachen der schlechten Noten für die österreichische Tabakpolitik im EU-Vergleich deckte eine Pressekonferenz auf. Nach der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher in Innsbruck, der Ärzteinitiative mit ihrer dzt. Zentrale in Linz und der in Wien stationierten Internetberatung für Raucher (und Passivraucher)  kam 2006 ein weiteres Beratungsservice hinzu: das Rauchertelephon in St. Pölten: 0810 810 013.
Meilenstein für den Fortschritt der Medizin: Tabakprävention.
Ahnungslose Ärzte:  Ministerin Kdolsky glaubt, 3 Zigaretten pro Tag wären kein Gesundheitsrisiko. Ein Schweizer Immunologe meint, epidemiologische Studien uminterpretieren zu können, um seine Nikotinsucht zu rechtfertigen. Dr. Michaeler aus Ehenbichl macht sich in der Zeitschrift "Die Ganze Woche" (23.5.07) über Studien von Kardiologen lustig, die er nicht verstanden hat und gefährdet Koronarpatienten durch seine unüberlegte Desavouierung einer Gesundheitsbehörde. Der Orthopäde Dr. Motycka liefert der Wiener Bezirkszeitung (8/07) die Schlagzeile "Raucher sind schneller mobil" ohne zu erwähnen, dass sie die Sucht aus dem Bett treibt.....Hat die Nikotinsucht solche Gewalt über den Menschen, dass sie seine Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit einschränkt?
Sind Schadstoffangaben auf Zigarettenpackungen ein Betrug? Schürt die Presse die Krebsangst statt Hilfe zur Selbsthilfe zu geben?
Ein Manager der Tabakindustrie sagt: »Unsere Kunden sind körperlich abhängig. Unser Umsatz ist dadurch exakt berechenbar, es gibt keine erratischen Einbrüche. Die meisten Kunden sind zudem ihrer Marke treu bis in den Tod.« Es gebe zwar Zigarettenmarken, die mit ihrem letzten Raucher sterben, weil sie nicht mehr beworben werden. »Das sind Melkkühe, weil kein Cent für Marketing aufgewendet wird.« Da spart die Sucht viel Werbegeld. Etwa 1,5 Cent verdient die Industrie an jeder Zigarette. »Normalerweise stecken wir bei vitalen´Marken 50 Prozent davon wieder ins Marketing. Bei aggressiven Strategien kurzfristig 100 Prozent und mehr.« Und das, trotz der Werbeverbote der EU.  »Die Ausnahmeregelungen in Deutschland sind für uns ein toller Erfolg. »Ich
erwarte eine verstärkte Marketing-Präsenz bei Events, bei denen geraucht werden darf. Ich gehe davon aus, dass wir Raucherkneipen gezielt unterstützen. Interessant sind auch Vereinsgaststätten. Selbstverständlich liefern wir die komplette Ausstattung: Aschenbecher, Feuerzeuge et cetera.Wir denken aber auch über eine neue Form des Sponsorings nach für Vereine, die das Rauchen in ihren Festzelten oder Gaststätten erlauben.« Ein totales Rauchverbot wie in Kalifornien, wo die Zigarette zudem gesellschaftlich geächtet sei, hätte dagegen den Konsum tatsächlich "belastet".
Die Tabakindustrie weiß viel über die ihr Verfallenen. Derzeit werde verstärkt mit Kakao, einer süßlichen Geschmacksvariante, gearbeitet. »Was bei der Verbrennung von Kakao passiert, ist nicht bis ins kleinste Detail erforscht, diesen Vorwurf kann man uns vielleicht machen.« Andererseits: »Jeder weiß doch, Rauchen ist ungesund.«  Quelle: G. Selch, jetzt.de
Warum ist Österreichs Tabakpolitik so rückschrittlich? Sind die Verantwortlichen selbst uneinsichtige Raucher oder gar bestochen? An der Bevölkerung liegt es nicht, wie (von der Tabakindustrie unabhängige) Meinungsumfragen in Österreich zeigen (schon 2004 sprach sich die Mehrzahl der Raucher dafür aus, alle Arbeitsplätze rauchfrei zu machen und das Rauchen auf Raucherzimmer zu beschränken).
Ablasshandel mit Tabakfirma um 1,25 Milliarden Dollar wegen Zigarettenschmuggel.
Die EU-Kommissare für Gesundheit und Verbraucherschutz Kyprianou und Vassiliou waren/sind bemüht, die hervorragende Tabakpolitik ihres Vorgängers David Byrne weiterzuentwickeln, mit dem Ziel während einer 5-jährigen Amtszeit in allen EU-Mitgliedsländer nach dem Beispiel von Irland, Malta, Italien und Schweden Rauchverbote an öffentlichen Orten einzuführen, entsprechend Artikel 8/2 der WHO-Rahmenkonvention. Als wirksamste Maßnahme erwies sich eine Kombination von (plötzlicher) Tabaksteuererhöhung (Anstieg der Mindestpreise für Rauchwaren), Werbeverbote und die Durchsetzung rauchfreier Arbeitsplätze (ohne Ausnahmen), verbunden mit vermehrten und erschwinglichen Entwöhnungsanboten. EU-Kampagne "HELP" wurde ausgezeichnet.
Nord- und westeuropäische Länder haben weit fortschrittlichere Tabakgesetze. Zusätzlich lief z.B. in England eine Jugendkampagne.
Wirtschaftlich ist Rauchfreiheit von Vorteil. Die volkswirtschaftlichen Kosten des Passivrauchens wurden bisher unterschätzt.

Entlastung der Spitäler durch Raucherbehandlung wäre enorm.
Militanter Raucher stellte nur Raucher ein, andere Chefs erkundigten sich, wie man Nichtraucher entlassen kann!
Ein Schweizer Immunologe, der von sich sagt,  er stünde nicht im Sold der Tabakindustrie, hat sich auffallend zeitgleich in der Schweiz und Österreich zum Passivrauchen zu Wort gemeldet. Nach einer wissenschaftlichen Arbeit von ihm sucht man zu diesem Thema vergeblich. Sein Pamphlet zeigt u.a., dass er noch nichts davon gehört hat, dass das Vermeiden von Tabakrauch die Folge einer mit Parkinson vergesellschafteten Persönlichkeitsstruktur sein dürfte. Vor allem aber lässt es erkennen, dass seine Kenntnis der Epidemiologie sehr beschränkt ist. Da er auch die toxikologische Literatur nicht zu kennen scheint, die schon die Nikotinwirkung auf das Ungeborene mit einer späteren Depression in Zusammenhang bringt, versteigt er sich gar zu der Hypothese, dass erst die Warnungen auf den Zigarettenpackungen den Raucher depressiv machen, würde also offenbar am liebsten die alten Argumente der Tabakindustrie wieder aufgreifen, die sich lange erfolgreich gegen diese Warnungen gewehrt hatte. Die Jugend erinnerte ihn in einem offenen Brief an sein ärztliches Ethos. Offenbar hat er keines, denn an 18.4.08 meldete er sich wieder mit einem noch ärgeren Pamphlet, das keine Antwort verdient.
Am Weltnichtrauchertag 2006 warnte die WHO: Tabak ist tödlich in jeder Form oder Verkleidung. Unter dem Deckmantel der Risikoreduktion wurden Geschäfte mit "Leichtzigaretten" gemacht. Heute sind es Snus und andere Tabakwaren.
Gibt es ein Abkommen zwischen der Pharma-Industrie und der Tabakindustrie?
Tabakrauch wirkt auf Rezeptoren in der Zelle wie Dioxin.
2005 in China: 268 200 Krebstote durch Rauchen.
In USA müssen Tabakfirmen für die Entwöhnungs-Behandlung der Raucher zahlen, die vor 1988 zu rauchen begannen.
Raucher und Zigarettenkonsum in Österreich und anderen Ländern (bis 2003).
Vorzeitige Sterbefälle durch Tabakkonsum in Österreich und anderen Ländern (bis 2000).

Die WHO hatte für den Weltnichtrauchertag 2005 das Motto gewählt: "Health Professionals and Tobacco Control": Gesundheitsberufe spielen bei allen Nichtraucheraktionen eine Schlüsselrolle, weil sie einen großen Teil der Zielpopulation erreichen, selbst als Nichtraucher Vorbild sein sollten, Rauchern helfen können, sich von der Nikotinsucht zu befreien und als Experten die Medien und Politiker über gesundheitliche Folgen des Aktiv- und Passivrauchens informieren.
Anleitung für Gesundheitsberufe zum Umgang mit den Medien.
Ärzte, Schwestern, Hebammen, Heimhilfen wurden aktiv. Eine Wiener Krankenpflegeschule schloss die Raucherzimmer und richtete stattdessen einen Fitnessraum ein. Der Erfolg war so groß, dass die Schülerinnen jetzt auch im Freien turnen statt rauchen.
Apotheken sollen rauchfrei werden. Mit diesem Aufruf folgte die Internationale Pharmazeutische Föderation Empfehlungen der WHO für Gesundheitsberufe.
Grundlagen der Tabakprävention sollten in die Ausbildungspläne der Gesundheits- und Lehrberufe aufgenommen werden. Rauchende  StudentInnen der Medizin und der Pflegewissenschaften, LehramtskandidatInnen und Schwesternschülerinnen müsste möglichst frühzeitig gesagt werden, dass sie für den Beruf ungeeignet sind, wenn sie nicht selbst erfolgreich an einer Raucherentwöhnung teilnehmen. Raucherseminare für  "Vorbildberufe" sollten gefördert oder kostenlos angeboten werden.
Rauchverbot am Steuer wegen Selbst- und Fremdgefährdung?
Rauchverbote schützen nicht nur Nichtraucher, sondern senken auch erfolgreich die Raucherprävalenz und die Zahl gerauchter Zigaretten.
Dass sich eine Gesundheitsministerin von Trafikanten beeindrucken ließ, stieß im Ausland auf Verständnislosigkeit. Dagegen folgte in Italien ein Gesundheitsminister seinem ärztlichen Gewissen. Österreichs Regierung verschläft die internationale Entwicklung  bei der Tabakgesetzgebung und hat bisher keine unserer wichtigsten Forderungen erfüllt.
Rauchverbot im Flugzeug: eine Erfolgsgeschichte der Gesundheitslobby gegen die Tabaklobby.
Der politische Einfluss des Tabakkartells auf Deutschland.
Rückständigkeit der Tabakpolitik im deutschsprachigen Raum wird auf Bestechlichkeit von Politikern und Forschern zurückgeführt:
Gesundheitswissenschaftler von der Tabakindustrie gekauft! In Deutschland ein Präsident des Bundesgesundheitsamtes, ein Ehrenpräsident der Ges. f. Sozialmedizin und Prävention, Professoren aus Düsseldorf, Freiburg. Der Psychologe Silbereisen soll 60.000 € und der Pneumologe Magnussen 260.000 € erhalten haben. Auch Arbeitsmediziner standen im Sold der Tabakindustrie. Spät wurden Konsequenzen gezogen. "Gutgläubigkeit" kann heute nicht mehr als Entschuldigung gelten, auch nicht bei Parteispenden der Tabakindustrie. Gesundheitssprecher Lauterbach will damit Schluss machen. Ein Lungenarzt klagt die Bosse der Tabakindustrie, wil sie auf dem Kindermarkt wie die Dealer vorgehen.
Eine kleine Gruppe hochbezahlter Leute stellt den wissenschaftlichen Konsens über Passivrauchen genauso in Frage wie den über die Klimafolgen der Treibhausgase. 
Einem Tabakkonzern war es >2 Millionen $ wert, dass Passivrauchen nicht als Krankheitsursache in die  Internationale Liste aufgenommen wurde. Derselbe Konzern  verhinderte Tabakgesetze durch "Investition"  in Schlüsselpersonen. Geld stinkt nicht.
Auch internationale Verlage nahmen Geld der Tabakindustrie und gaben ihr dafür Einfluss auf Inhalte "wissenschaftlicher" Bücher.
Wissenschaftsbetrug: Tabakkartell zahlte, um Politiker durch unsaubere Studie zum Passivrauchen zu verunsichern.
Lebensgefahr durch Passivrauchen für Kinder wurde durch Tabakfirma verschleiert.
Deutsches Labor verheimlichte die Gefährlichkeit des Nebenstromrauches (Passivrauchen): Das Institut für Biologische Forschung hatte in zahlreichen Tierversuchen die vielfach höhere Gefährlichkeit des Nebenstromrauches schon in den 80er Jahren erkannt, durfte  die von P.Morris bezahlten Studien aber nicht veröffentlichen. Die Dokumente 3149, 3169, 3195, 3216 und 3248 kamen erst durch Gerichtsprozesse in den USA ans Tageslicht. Erst 2007 wurden daher die Ergebnisse von seit 1983 durchgeführten Experimenten veröffentlicht, die nachweisen, dass  tabakspezifische Nitrosamine (potente Karzinogene) im gealterten Nebenstromrauch sogar noch zunehmen. Das bedeutet, dass nach dem Ausdämpfen der Zigarette ein Krebsrisiko weiterbesteht, und zwar für alle, die sich in einem solchen Raum aufhalten.
Passivrauchen am Arbeitsplatz: Wie die Tabakindustrie Ergebnisse der 16 Städte Studie verfälschte.
Lungenkrebs japanischer Hausfrauen durch Passivrauchen: Wie das Tabakkartell  die Wissenschaft zu korrumpieren suchte.
British American Tobacco  verheimlichte die Ineffizienz von Lüftungsanlagen, um das Rauchen in Gaststätten zu fördern.
Britische Universitäten   versuchen, "Forschungsförderung" durch Tabakfirmen  zu regulieren. Tabakkonzerne  suchen besonders an Fakultäten der Medizin finanzielle Abhängigkeiten zu schaffen. Die Harvard Universität in Boston hat ihre Tabakaktien aus ethischen Gründen schon 1990 abgestoßen.
Gerichtsurteil bestätigte, dass ein Tabakkonzern den guten Ruf der Universität Genf missbrauchte, um über einen heimlich von ihm bezahlten Professor unsaubere Forschungsergebnisse zu verbreiten und Gesundheitsgefahren des Passivrauchens zu leugnen. Dadurch waren die richtigen Schlussfolgerungen jahrelang blockiert und präventive Maßnahmen verhindert worden. Das Urteil ist ein wichtiger Sieg der unbestechlichen Forschung in der Schweiz und weltweit. Auch in den USA wurden Autoren und Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften von Tabakfirmen bestochen. Veröffentlichungen der U.S.-Umweltschutzbehörde zu wissenschaftlichen Erkenntnissen über  Krankheitsfolgen des Passivrauchens wurden durch die Rechtsanwälte der Tabakindustrie und einen Politiker verzögert. Umweltzeitschriften wurden von Tabakkonzernen gegründet, um die Gefahren des Passivrauchens herunterzuspielen. Weltweit investierten Tabakkonzerne große Summen, um Forschungsberichte über Passivrauchen zu beeinflussen. Europäische Staatschefs wurden unter Druck gesetzt. Aber die Wahrheit lässt sich auf Dauer weder durch Erpressung noch durch Bestechung unterdrücken! 2004 wurden bisher geheimgehaltene Dokumente eines Tabakkonzerns veröffentlicht, die seine Methoden bloßstellen und aufzeigen, wie er Wissenschaftsjournalisten für seine Zwecke missbrauchte.
Das Kölner Institut für Biologische Forschung hat seinem Auftraggeber schon in den 80er Jahren die vielfach höhere Gefährlichkeit des Nebenstromrauches beschrieben, aber die Öffentlichkeit über die Wirkungen des Passivrauchens im Dunkeln gelassen.
EU-Bericht "Tobacco or Health". Wichtige wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Tobacco Control.
Gen-Forschung von der Tabakindustrie gefördert, seit Fisher ein gemeinsames Gen für Rauchen und Lungenkrebs postulierte.
US Gesetzgeber von Tabakkonzern unterwandert. 
Tabakgesetze: Empfehlungen europäischer Gesundheitsnetzwerke 2005.
Unfreiwilliges Mitrauchen in Österreich sogar in Spitälern!  Passivrauchen führt bei Kindern zu Lese-, Rechen- und Denkschwächen.
Schweizer Arzt und Nationalrat möchte Bevölkerung und Wirtschaft vor Passivrauchen schützen.
EU-Parlament wird rauchfrei. Dagegen durfte die Ärzteinitiative die Nikotinkonzentrationen in den Sitzungssälen des österreichischen Parlaments erst gar nicht messen.
Der Wiener
Opernball war dank Jan Holländer und Elisabeth Gürtler 2005, 2006 und 2007 rauchfrei. Der Erfolg dieser Aktion: alle vergnügten sich in besserer Luft, viele Raucher entdeckten, dass sie einen Abend und eine Nacht problemlos ohne Zigarette auskamen und so mancher lernte dabei erstmals, einen Nikotinkaugummi oder -inhalator zu verwenden (unter Anleitung hübscher Apothekerinnen). Das war selbstverständlich ein Dorn im Auge der Tabakindustrie, die sofort nach dem Führungswechsel wieder zuschlug: Die neue Opernball-Organisatorin  Treichl-Stürgkh, will den Ball tschicker machen.
EU-Zentrum für Krankheitsverhütung und -kontrolle in Stockholm: Dzt. sterben in der EU jährlich ca. 650 000 Europäer am Aktivrauchen, ca. 100 000 am Passivrauchen und viele Millionen leiden an Krankheiten, die durch Tabakrauch chronifizieren und exazerbieren.
Päpstlicher Segen für  Maßnahmen gegen das Rauchen.

Schnellkurse in Betrieben in 5 Bundesländern halfen jedem zweiten Raucher, dauerhaft von der Zigarette loszukommen. Auch in Schottland und anderen Ländern hat sich diese Gruppentherapie bewährt und wird zunehmend von größeren Firmen in Anspruch genommen.
Schon König James von England und Schottland beschrieb 1604  Tabakrauch als "gefährlich für die Lungen" und als "ständig stinkende Qual" für die Passivraucher.
Tabakpolitik Irlands: ein Vorbild für die EU. Mit ihren mutigen Gesetzen für das Grundrecht auf saubere Atemluft (auch im Gastgewerbe) haben Irlands Politiker Weitblick bewiesen. Ähnliche Rauchverbote an allen Arbeitsplätzen gelten seit 2004 in Norwegen. Auch Schottland wird keine Ausnahmen für das Gastgewerbe mehr zulassen. Andere Länder werden folgen; allerdings nicht die, die auf den Schmiergeldlisten des Tabakkartells stehen. Italien, Malta und Schweden erlauben seit 2005 das Rauchen nur mehr in abgeschlossenen und separat belüfteten Raucherzimmern, die von Nichtrauchern (inklusive Servierpersonal) nicht betreten werden müssen. Ob durch das Rauchverbot ein Geschäftsrückgang zu befürchten ist, beantworten mehrere Studien, z.B. in Kalifornien und New York. In Irland konnten sich Delegierte aus ganz Europa davon überzeugen, wie problemlos der Nichtraucherschutz an allen Arbeitsplätzen (einschließlich Gastgewerbe) funktioniert und hörten bei der Konferenz "Change is in the Air" in Limerick von Gesundheitskommissar Byrne über neue Wege in eine rauchfreie Zukunft. Auch die Arbeiten von 2 österreichischen Schulklassen waren dort ausgestellt. Byrne überzeugte sich persönlich von der Qualität der ausgezeichneten Arbeiten und lobte ihre Kreativität.
Wer intervenierte in Brüssel gegen ein besseres Tabakgesetz? Österreich! 
Seit  2004 gilt in Italien auch in Langstreckenzügen die "Freiheit nicht zu rauchen", um die Gesundheit der Reisenden (Nichtraucher und Raucher) sowie die Gesundheit des Bahnpersonals zu schützen. Ab Dezember 2005 wurden auch in der Schweiz alle Züge, Busse und Schiffe rauchfrei. Nachahmenswert!
Passivrauchen am Arbeitsplatz: Gesundheitsrisken und Produktivitätsverlust in Österreich bisher unterschätzt. Tabakrauch dominiert die Feinstaubbelastung in Innenräumen. Auch andere Luftschadstoffe wie Karzinogene sind dort am höchsten, wo geraucht wird. Herzkrankheiten treten durch Passivrauchen um 50-60% häufiger auf.
Bars, Discos und Gaststätten haben die schlechteste Luft, besonders in Österreich. Im deutschsprachigen Raum bestehen die größten Widerstände gegen europaweite Rauchverbote im Gastgewerbe, was auf den politischen Einfluss internationaler Tabakkonzerne zurückzuführen ist. Dazu eine Stellungnahme der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher und Britischer Ärzte
Tabakwerbung : Warum gibt die Tabakindustrie so hohe Summen dafür   aus? Österreichische Ärzte begrüßen das  Tabakwerbeverbot der Tabakgesetznovelle 2004. Anstatt das schmutzige Geld der Tabakkonzerne anzunehmen, sollten sich Werbefirmen und Zeitungsverlage lieber für Nichtraucherwerbung engagieren.
Formel 1 : Vermutlich waren die Übertragungsrechte für die Formel 1 der Grund, weshalb der ORF den World Award 2002 nicht nur an edle Menschen wie Karlheinz Böhm sondern auch an Bernie Ecclestone verlieh. Umso anerkennenswerter war die Entscheidung Österreichs, sich beim Tabakwerbeverbot für das Autorennen weder bestechen noch erpressen zu lassen. Aber Ecclestone und die Tabakkonzerne sind "Global Players".
EU-Subventionen von Tabakanbau sollen endlich schrittweise abgebaut werden. Die österreichische Ärzteinitiative hatte schon 1996 bei Kommissär Fischler eine Petition eingebracht, nur mehr die Umstellung von Tabakproduktion auf andere landwirtschaftliche Produkte zu subventionieren. Nach einer Dokumentation des ENSP, die langjährigen Forderungen der  NGOs in Brüssel Nachdruck verleihen sollte, wurde endlich das schrittweise Auslaufen dieser Subventionen beschlossen. Aber Wachsamkeit ist nötig, weil der Einfluss des Tabakkartells und seiner Verbündeten auf das EU-Parlament noch immer stark ist.
Aggressives Marketing westlicher Tabakkonzerne bringt eine " Massenvernichtungswaffe " nach Osteuropa und Asien. Tabak schädigt die Ärmsten am meisten.
Schweizer Internet händler umgeht Tabaksteuern.
Aufhören zu rauchen und gewinnen: Ergebnisse des österreichischen Wettbewerbs.

Maßnahmen gegen Passivrauchen, etc. zeigen in Frankreich bereits Erfolg. Das Rauchen von Tabak (und Haschisch) nimmt ab.

Warum möchte ein Tabakkonzern (Altria = P.Morris) staatliche Kontrolle seiner Produkte? Um danach "kontrollierte" Zigaretten als "sicher" verkaufen zu können und keine Maßnahmen zu riskieren, die seinen Umsatz reduzieren. Tabakkonzernen ist jedes Mittel recht, um die Zahl ihrer Konsumenten zu maximieren und ihren Profit zu steigern.
2003 gaben US-Zigarettenhersteller für Werbung >15 Billionen Dollar aus. Das entspricht einer Steigerung von 21,5% im Vergleich zum Vorjahr. Die USA sind in punkto Werbung kein Vorbild für Europa, weil ein Werbekampf gegen finanzkräftige Industrien von staatlichen Stellen nicht zu gewinnen ist. Umfassende Tabakwerbeverbote sind die einzige Lösung.
Laut Statistik Austria klagen 527 000 Erwerbstätige über Passivrauchen am Arbeitsplatz, darunter 16,2% aller Angestellten. Nach einer Gallup-Umfrage sprachen sich 2004 bereits 73% der Bevölkerung für und nur 15% gegen ein Rauchverbot am Arbeitsplatz aus. Sogar die Mehrheit der Raucher (53%) sind für die Beschränkung des Rauchens auf Raucherzimmer.
In der Schweiz ist in 5 Jahren (seit Einführung des Tabakpräventionsprogramms 2001) der Raucheranteil von 33 auf 30 Prozent zurückgegangen. Bei 14-19-Jährigen ist der Trend zum Nichtrauchen noch stärker: Jeder fünfte, der 2001 noch rauchte, raucht 2006 nicht mehr. Insgesamt reduzierte sich der Anteil dieser jungen Raucher von 31 auf 25 Prozent.
Wer vertritt im EU-Parlament Gesundheitsinteressen gegen die Interessen der Tabakindustrie? Auf eine Umfrage des ENSP haben Hannes Svoboda, Christa Prets, Paul Rübig, Reinhard Rack, Othmar Karas, Hubert Pirker, Ulrike Funtan, Hans Kronberger und Eva Lichtenberger dankenswerterweise geantwortet, dass sie für rauchfreie öffentlich zugängliche Räume (einschließlich Arbeitsplätze) bzw. ein Recht auf rauchfreie Luft eintreten (die gewählten Parlamentarier sind hervorgehoben). Von den übrigen Österreichern ist keine Antwort eingelangt!  Wünschenswert wäre auch für Österreich eine Studie über Zusammenhänge zwischen Geldzuwendungen der Tabakindustrie an Politiker und deren Abstimmungsverhalten bei Tabakgesetzen.





















 

 


           
                 
      Sponsoren:       ELI LILLY       GSK       MSD        PFIZER       ERSTE BANK