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Österreichische Regierung entscheidet für die Interessen der Tabakindustrie und gegen die Gesundheit der Bürger. Ähnliche Situation in Deutschland (Video).
Junge Menschen starteten Initiative für rauchfreie Räume. Betroffene Wirte & Kellner sowie die Wiener Landesregierung klagten gegen die Aufhebung des Rauchverbotes beim Verfassungsgericht
Medizinische Universität Wien: Gesundheitsgefahr Passivrauch und Gesundheitsgewinn durch rauchfreie Gastronomie. Auch BBC, New York Times und Fachzeitschriften berichten über Österreich. 
Der Antrag von FPÖVP war ein Tiefschlag für Gesundheits- und Jugendschutz und mit der Annahme durch das Parlament auch für die Demokratie! Vom vollmundig angekündigten Jugendschutz blieb fast nichts übrig, nur das Rauchverbot im PKW beim Mitführen Minderjähriger, dessen Übertretung aber bislang nicht sanktioniert wird. Auch die schon bisher weiche Bestimmung zum Schutz der Gastro-Lehrlinge wird durch eine Kann-Bestimmung (mögliche Verordnung) kaum verbessert. Der Wirt hat keine Verpflichtung, minderjährige Gäste abzuweisen und kann auch seine eigenen Kinder ungestraft im Raucherraum servieren lassen. Das Verkaufsverbot für Zigaretten an Minderjährige beschlossen die dafür zuständigen Länder schon vor einem Jahr und nötige Begleitmaßnahmen des Bundes fehlen (Testkäufe zur Alterskontrolle aus Mitteln der Tabaksteuer und Abschaffung der Zigarettenautomaten, deren elektronische Alterskontrolle versagt). Zur Raucherlaubnis in Gaststätten wurde noch die "authentische Interpretation" des §13a Abs 2 (gegen den VfGH) festgeschrieben und dem Wirt die Entscheidung überlassen, welcher Raum als Raucherraum herangezogen wird. Ein vollständiger Sieg der Tabakindustrie mittels ihrer Komplizen! Wurden 28 ÖVP-Abgeordnete gezwungen, gegen ihre Überzeugung zu stimmen? Das gleiche gilt für die ÖVP-Abgeordneten im Bundesrat, der am 5.4. alles bestätigte, statt die Länderinteressen zu vertreten. Wozu brauchen wir dann einen Bundesrat?
70% der Bevölkerung Österreichs für eine rauchfreie Gastronomie. Breite Front der Ablehnung der Lex Strache. Schlussfolgerungen. Die Bürger lassen sich die vom Parlament schon 2015 beschlossene Verbesserung der Luftqualität nicht mehr wegnehmen: Das Volksbegehren für den Nichtraucherschutz kann vom 1. bis 8. Oktober in jedem Gemeinde- oder Bezirksamt unterschrieben werden oder auch per Handysignatur oder Bürgerkarte. ACHTUNG: Auch wahlberechtigte Bürger, die schon die Petition der Krebshilfe unterschrieben, müssen das Volksbegehren der Ärztekammer unterschreiben, damit ihre Stimme zählt! Das Volksbegehren ist überparteilich. Erstmals hat ein Volksbegehren schon vor seinem offiziellen Start 591.146 Unterschriften erhalten, also fast dreimal so viel wie von der FPÖ für eine verpflichtende Volksabstimmung gefordert, und das trotz massiver Behinderungen durch das Innenministerium: Der zentrale Server fiel immer wieder aus, Wähler wurden nach Hause geschickt, aber sie kamen am nächsten Tag wieder, nahmen Wartezeiten in Kauf und ihr Widerstand wächst. Flyer, Plakate und ein Video für Ihre Praxis können Sie herunterladen oder bei pressestelle@aekwien.at (Tel. 01 51501 1223) anfordern. Mehr direkte Demokratie hat der Politiker versprochen, der sich jetzt am meisten davor fürchtet (auf Tschechisch: Strach z plebiscitu). Seine Gesundheitssprecherin hatte das Plebiszit gefordert, versuchte es aber später mit allen Mitteln zu vermeiden und das Volksbegehren schlecht zu reden, weil ihr das voraussichtliche Ergebnis nicht passte. Gesundheitsministerin und frei gewählte Parlamentarier scheinen sich vor Kurz & Strache zu fürchten. Um den Kniefall der Regierung vor der Tabakindustrie zu komplettieren, wurde auf weitere Tabaksteuererhöhungen verzichtet, obwohl WHO, Weltbank und Amerikanische Krebsgesellschaft höhere Zigarettenpreise als eine der wirksamsten Maßnahmen zum Schutz Jugendlicher empfehlen. Doch nach den Aufrufen der Gesundheitslandesräte von Salzburg und der Steiermark werden schon jetzt immer mehr Lokale rauchfrei. Sie können solche Lokale empfehlen. Die Landtage fortschrittlicher Länder (Salzburg, Steiermark, Vorarlberg, Wien) stimmten für rauchfreie Gastronomie. Unser Wunsch für 2018. Rauchstopp jetzt erst recht! Die Feier 100 Jahre Republik wird getrübt durch den Beschluss rechtsradikaler Gruppen gegen die Mehrheit der Bevölkerung, der Länder und der Arbeitnehmervertretungen das 2015 vom Parlament verabschiedete Tabakgesetz nicht in Kraft treten zu lassen. Auch die Feier 70 Jahre Menschenrechte wird dadurch in Österreich überschattet.  Kurz ist umgefallen und enttäuschte damit 85% seiner Wähler, die Nichtraucher sind. Sicher sind auch die 15% Raucher, die Kurz wählten, nicht alle so rücksichtslos wie Herr Strache, der zusammen mit Kurz dem Ansehen Österreichs großen Schaden zugefügt hat. Kurz hätte unsere Reputation noch vor Übernahme der EU-Präsidentschaft durch Aufhebung des Klubzwanges retten können. Aber er war Strache hörig und beide machten gewählte Parlamentarier zu ihren Marionetten, die der Annulierung eines demokratisch beschlossenen Gesetzes zustimmen mussten, alles basierend auf einem Initiativantrag einer Handvoll Abgeordneter, der Ministerrat und Begutachtung umging. Wenn Parlamentarier nur für das stimmen dürfen, was eine kleine Gruppe um Strache und Kurz beschloss, hat die Demokratie versagt.
Kämpfen Sie, damit der Gesundheits-, Jugend- und Nichtraucherschutz nicht den kurzsichtigen Geschäftsinteressen der Tabakindustrie geopfert wird, die der einzige Verlierer bei einem Rauchverbot in der Gastronomie ist. Das Erbe von Gesundheitsministerin Dr. Oberhauser wurde von der neuen Regierung verraten. Schon 2010 hatten wir den Wirten nachgewiesen, dass ihnen durch das für alle geltende Rauchverbot keine wirtschaftlichen Verluste drohen und ihre Gesundheit dadurch besser wird, ebenso die der Wirtskinder, des Personals und der Gäste. Auch die seit damals erschienenen Studien haben das nachgewiesen (ausgenommen die von der Tabakindustrie finanzierten Studien). Eine Zweidrittel-Mehrheit war in Österreich schon seit 10 Jahren für rauchfreie Lokale. Die APA-Grafik war allerdings irreführend: Auch Belgien, Holland und Italien haben eine praktisch rauchfreie Gastronomie (technische Auflagen der Behörde kamen Lokalen so teuer, dass fast alle auf Raucherräume verzichteten) und Slowenien hat Raucherräume gänzlich verboten. In Österreichs Gastronomie ist eine Gruppe so laut, dass andere Stimmen nicht gehört werden: die der Wirte und Kellner, die endlich in sauberer Luft arbeiten und vor der Schmutzkonkurrenz der Raucherlokale geschützt werden möchten. Lobenswert war, dass auch WKO-Präsident Herk einsah: "Wir hätten das Verbot viel früher umsetzen sollen", aber viele Funktionäre denken nur an ihren eigenen finanziellen Vorteil. Die Verschlechterung wurde als "Berliner Modell" verkauft (obwohl Berlin's Raucherabgabe und seine rauchfreien Tanzflächen in Diskos nicht übernommen werden) und als Feigenblatt diente ein "Jugendschutz", der nicht exekutiert wird (kein Mystery Shopping in Trafiken, keine Abschaffung der Zigarettenautomaten, keine Überwachung des Gesetzes in Gaststätten und im Auto durch die Exekutive, keine Werbeverbote zum Schutz von Kindern). Die Antwort des Team Kurz war scheinheilig. Klage beim EUGH oder beim IGH (Den Haag) könnte doch noch zum Erfolg führen.
Bevölkerung, Ärzte und Wirte forderten von Min. Kurz die Beibehaltung des Rauchverbots, das die ÖVP 2015 mitbeschlossen hat. Hat die Tabakindustrie den Wahlkampf der FPÖ finanziell unterstützt? Lügt Strache deshalb zu Umsätzen der Gastronomie in Bayern? Offene Briefe von Gesundheitsexperten, Wissenschaftlern und Patientenanwalt an Min. Kurz, der zusammen mit Strache für jährlich 5000 zusätzliche Herzinfarkte, 3200 Schlaganfälle und 1500 spitalsbedürftige Erkrankungen von Kindern zur Verantwortung gezogen wird. Kommentar zur ORF-2-Sendung Thema am 19.12.2017. Widerstand im ÖVP-Club.
OECD
 2017: 18% Raucher, Österreich 24%! In Europa konnten nur Österreich und die Slowakei ihren Raucheranteil seit 2000 nicht senken. Eine Aufweichung des ohnehin schwachen Tabakgesetzes ist in dieser Situation unverantwortlich und wird nur von völlig gewissenlosen Ärzten unterstützt.
Wiener Umweltstadträtin zeigte auf, dass auch in Nichtraucherbereiche gemischter Lokale gefährlicher Rauch eindringt. Ärztekammer, Allgemeinmediziner, Kardiologen, Lungenfachärzte, Kinderärzte, u.a. warnten dringend vor den Folgen der Fehlentscheidung von FPÖVP, ebenso die Universitäten, Suchtexperten, Juristen, Lüftungstechniker, etc.
Landeshauptleute von Salzburg, Vorarlberg, Steiermark, Oberösterreich, Tirol, u.a. sind für die ausnahmslos rauchfreie Gastronomie, gleichfalls der Bundespräsident, die Umweltpolitiker der Länder, sämtliche Oppositionsparteien und auch immer mehr ÖVP-Bürgermeister wie Gemeindebundchef Alfred Riedl. So wie alle Landeshauptleute hat sich auch Mikl-Leitner für rauchfreie Gaststätten ausgesprochen und schon davor Erwin Pröll, der auch das Volksbegehren für die rauchfreie Gastronomie unterschrieb, ebenso wie der frühere Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner. Zwei Drittel der Niederösterreicher hatten schon 2014 für einen weiteren Ausbau des Nichtraucherschutzes plädiert. Der steirische Wirtschaftskammer-Präsident hat erkannt, dass die Blockade des Rauchverbots in der Gastronomie ein Fehler war. Solange wir aus Fehlern lernen, besteht Hoffnung! Wirte können Konkurrenten klagen, die sich nicht an das Gesetz halten. Unter 14 Regierungsmitgliedern gibt es nur 2 Raucher: Vizekanzler und Verteidigungsminister. Auch den meisten Nationalräten sind  die Gefahren des Rauchens bewusst und sie vermeiden sie auch selbst, aber ein Teil davon mutet diese Gefahren trotzdem Kellnern und Lokalgästen zu, um die Geschäfte der Tabakindustrie und ihrer Komplizen zu fördern. Strache wirbt um Stimmen von uneinsichtigen Rauchern (z.T. aus Serbien zugewandert?) und hält stur am Kippen des Rauchverbotes fest. Aber ohne Klubzwang hätte er im Parlament keine Mehrheit gefunden, weil etliche FPÖ-Mandatare ihm in diesem Punkt nur unwillig folgen und viele ÖVP-Politiker nur zähneknirschend. Auch SPÖ, Neos, Liste Pilz und in den Ländern die Abgeordneten der Grünen sind gegen die "Lex Strache". Jugendliche werben für das Volksbegehren. Chefredakteure der Verlagsgruppe News sowie von Standard & OÖN stellen sich gegen die reaktionäre Politik. Der EU-Gesundheitskommissar und das gesamte Ausland ist über den Rückschritt Österreichs bestürzt. Aber Strache pocht auf die Koalitionsvereinbarung, möchte eine Volkabstimmung auf 2021 oder die nächste Regierung verschieben und droht andernfalls der ÖVP mit einer Volkabstimmung zu CETA. Er geht über Leichen und seine Gesundheitsministerin muss seinen scheinheiligen Argumenten folgen, um nicht abgelöst zu werden. Hörenswert war nur die Opposition (Video) und lesenswert ein Brief der Jugend. Zum Gesundheitsausschuss luden nur SPÖ, Neos und Team Pilz Gesundheitsexperten ein, die aber das Abstimmungsverhalten der FPÖVP-Abgeordneten nicht veränderte (Ignorierung von Fakten).
Suchtmittelvertrieb in Lebensmittelmärkten in NÖ (ADEG/REWE). Das STERBEmittel Tabak wird von der Monopolverwaltung auch in LEBENSmittelmärkten in OÖ beworben und vertrieben (SPAR).
IHS bestätigt: Keine Umsatzeinbußen für Gastronomie durch Rauchverbot.
Eine Schachtel Zigaretten müsste 7,80 € kosten, um nur die Gesundheitskosten des Rauchers abzudecken. Rechnet man Produktionsausfälle (Krankenstand, Frühinvalidität) hinzu, kommt man auf 11,30 €
Rauchen und Passivrauchen schädigen das Herz und verursachen Diabetes.
Auch E-Zigaretten und erhitzter Tabak fördern Herzerkrankungen.
Österreichs Trafikanten möchten als legalisierte Suchtgiftdealer auch mit IQOS und Cannabis handeln. Sie berufen sich auf Ungarnund verschweigen, dass dort Minderjährige keinen Zutritt zu Tabakverkaufsstellen haben, deren Zahl auf etwa ein Zehntel reduziert wurde und dass in Ungarn Zigarettenautomaten und jede Außenwerbung verboten sind. In Österreich gibt es pro Raucher viel mehr Tabakverkaufsstellen als Tankstellen pro Fahrer und zusätzlich tausende Zigarettenautomaten.
6.-7.7.2018 Wien: 10. Chinesisch-Deutsches Lungenkrebs-Forum.
6.-9.9.2018 München: Society for Research in Nicotine & Tobacco; Fachtagung Tabakentwöhnung.
18.-20.10.2018 Linz: Jahrestagung der Österr. Ges. für Pneumologie.
20.11.2018 Wien: 9. Innenraumtag: „20 Jahre Innenraumhygiene in Österreich“ (BMNT).
24.11.2018 Wien (Ärztekammer) ÖGP-Fortgeschrittenen-Seminar Raucherentwöhnung.
Lebensrettung für Raucher. Hoffnung durch Rauchstopp und Früherkennung von Raucherkrankheiten: Lungenkrebs, COPD, Herz- und Gefäßkrankheiten, etc.
EU-Preis für Tabakprävention durch NGOs.
Steiermark: Preise für rauchfreie Umwelten; Gesetz zum Jugendschutz vor Tabak.
Mutige Holländerin klagt Tabakindustrie wegen der Täuschung der Raucher und Verführung von Kindern zu einer tödlichen Sucht.
Neos-Chef Strolz zieht sich zurück.
Weltnichtrauchertag 2018 erinnert an die Bedeutung von Aktiv- und Passivrauchen für Herzkrankheiten.
ENSP fordert Gleichstellung von E-Zigaretten mit Tabak.
Tabakrauch und Feinstaub schädigen die Lunge nachhaltig.
Tabakkontrolle, Seminar-Unterlagen Barcelona.
Zum Weltnichtrauchtag 2017 forderte die MUW mehr Jugendschutz, ebenso die ÖGP.  
Einen Fortschritt erzielte die Regierung Kern/Mitterlehner noch beim Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz, der jetzt für alle Arbeitsräume gilt (außer Gasträume). Der Nachvollzug im BBSchG fehlt noch.
Videos zum Rauchen im 3-Sat. OÖ Fußballverband und GKK helfen Spielern beim Rauchstopp.
Kapstadt-Deklaration für das Menschenrecht auf eine tabakfreie Umwelt. Ghebreyesus et al. versuchen, die Ausbreitung der Tabakepidemie zu stoppen.
Bei der 7. Europäischen Konferenz "Tabak oder Gesundheit" wurde das neue Ranking der Tabakkontrolle veröffentlicht: Österreich landete wieder auf dem letzten Platz, hinter Deutschland und Luxemburg. Zur Korruption wurde in Deutschland 2017 wenigstens eine Liste von Parteispenden veröffentlicht, während österreichische Wähler kaum ausreichende und zeitnahe Informationen bekommen. Aus den Äußerungen des Parteichefs Strache kann vermutet werden, welche Partei die meisten Spenden von der Tabakindustrie erhält. Aber auch die Deutsche Kanzlerin lässt sich lächelnd vor der Sponsorenwand mit dem Logo des JTI fotografieren, während das Tabakwerbeverbot im Bundestag sabotiert wird. Die Tabakindustrie finanziert (dafür?) der Jungen Union die Jubiläumsfeier ihrer Zeitschrift „Die Entscheidung“.  
CDU streicht das Tabakwerbeverbot und die CSU das Lobbyregister aus dem Koalitionsvertrag. Die Tabakindustrie gängelt die Deutsche Politik also weiterhin.
Appelle der Kinderärzte, Kardiologen, DiabetologenPneumologen, Augenärzte, Onkologen und Allgemeinmediziner an die Landesjugendreferenten führten endlich auch in Österreich zur Anhebung der Altersgrenze für Zigaretten auf 18 Jahre, gemäß Menschenrechtskonvention, Art. 16 der FCTC und Art. 33 der Kinderrechte. Mit gutem Beispiel ging Kärnten voran. Durchsetzung mittels Testkäufen (wie in Nord- und Westeuropa) erforderlich. Die bisherige Alterskontrolle durch die Monopolverwaltung war nur ein Placebo für Trafikanten und weitgehend wirkungslos, wie Studien nachwiesen. Mystery Shopping  durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut wird in Trafiken schon durch die Lotterien gemacht, wobei erst durch Nachschulungen und Strafen bis zur Vertragskündigung eine akzeptable  Alterskontrollrate erreicht wurde. Grundprinzip muss sein, die Dealer für Rechtsbruch zu bestrafen und den Opfern zu helfen; im Fall nikotinsüchtiger Jugendlicher durch Ausstiegshilfen, die aus Mitteln der Tabaksteuer bezahlt werden. Die Ärzteinitiative riet schon Wirtschaftsminister Bartenstein aus Anlass der Umstellung von Schilling auf Euro, die Suchtgiftautomaten nicht mehr umrüsten zu lassen, sondern abzuschaffen. Jetzt soll wieder umgerüstet werden? Der VfGH anerkannte das öffentliche Interesse an der Kontrolle der Einhaltung von Altersgrenzen beim Jugendschutz vor Tabak. Vom 10. April bis 24. Juni 2017 wurden in Wien und Niederösterreich 179 Trafiken von der Monopolverwaltung kontrolliert, wobei >45% vertragsbrüchig waren, was aber keine Konsequenzen hatte. Erst bei der 3. Verfehlung sind Geldstrafen vorgesehen. Der Bericht weist auch einen Freud'schen Fehler auf: "Jugendschutz unterlässlich". Aber die Forderungen der 9 Jugendanwaltschaften konnten von der Politik nicht länger ignoriert werden.
In Deutschland zeigte u.a. der Dieselskandal, welche Folgen Lobbyismus für Gesundheit und Umwelt haben kann. In Österreich darf Strache Dieselruß und Tabakrauch weiterhin verharmlosen. Geldflüsse der Diesel- und Tabaklobby werden nicht kontrolliert, Lobby-, Transparenz- und Parteiengesetz sind lückenhaft. Die Klimastrategie Österreichs ohne CO2-Steuer wird die EU-Ziele verfehlen.
Unter dem Schlagwort "Gold Plating" versucht die österreichische Regierung auf Wunsch von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung alle Fortschritte im Gesundheits- und Umweltschutz, Arbeitnehmer- und Konsumentenschutz, Nichtraucher- und Jugendschutz wieder rückgängig zu machen, die über Mindestanforderungen der EU hinausgehen.
Tourismus-Direktoren haben erkannt, dass nur eine rauchfreie Gastronomie langfristig erfolgreich sein kann.
Rauchende unterschätzen ihr Erkrankungsrisiko (Aufklärungsaktion in der Schweiz). 
Bei einer Pressekonferenz zum Rauchen auf Theaterbühnen wurde auch die Verführung Jugendlicher zum Rauchen (Trafik, Automat) und die Toxikologie der E-Zigarette behandelt. Die Verwendung von Zigaretten und E-Zigaretten auf Theaterbühnen ist laut Volksanwaltschaft verboten, denn Attrappen sind für die Darstellung ausreichend und ein Sponsoring für das Rauchen auf Bühnen ein Gesetzesbruch.
Gesundheitsbehörden warnen vor E-Zigaretten und deren Folgen für die Lunge. New York verbietet E-Zigaretten in Innenräumen, auf allen Schul-Liegenschaften und in Fahrzeugen, die Schüler transportieren. Tabakkonzern missbraucht die Demokratie und manipuliert Wähler, um gegen Verbote von E-Zigaretten, Werbung auf Zigarettenpackungen und Mentholzusatz in Zigaretten abzustimmen.
Die Werbung auf Zigarettenautomaten verkehrt die gesetzlich vorgeschriebene Warnung ins Gegenteil. Das Verdecken von Bildwarnungen in Trafiken und auf Automaten ist nicht zulässig. Die Monopolverwaltung spricht von "armen Trafikanten, die sich diese Bilder ansehen müssen"; Ärzte müssen das nicht nur auf Bildern, sondern täglich an ihren Patienten sehen und die Patienten leiden am eigenen Leib an diesen Krankheiten, deren Ursache ihnen Trafikanten verkauft haben.
Stellen Sie sich vor, ein Genussmittel würde erfunden, das die meisten schon in jungen Jahren süchtig und jeden zweiten im Laufe des Lebens todkrank macht und dann würde gefordert, dieses Genussmittel auf einer Fachmesse oder an Stammtischen mit Branchenvertretern konsumieren und bewerben zu dürfen: absurd? Nein, die Dealer verhandeln schon mit der Regierung!
Ein Lob der BH Flachgau: Auch Trafikanten müssen in einer Messehalle (Tabakmesse in Bergheim bei Salzburg) das Rauchverbot einhalten.
Mutiger Hausarzt und Internist verhüllt Zigarettenautomaten. Plakataktion am 11.1.2018 von Prof. Schiffler im Deutschen Bundestag.
Slowenien's Tabakgesetz vorbildlich: Ab 1.3.17 rauchfreie Innenräume mit Gleichstellung von E-Zigaretten, Rauchverbot im Auto bei Anwesenheit Minderjähriger, totales Tabakwerbeverbot (samt Verbot des Zur-Schau-Stellens am Verkaufsort, Promotions- und Sponsoringverbot und ab 2020 Einheitsverpackung), Testkäufe (Mystery Shopping) zur Alterskontrolle. Besteuerung von E-Zigaretten wie in Ungarn.
Tschechien machte ab 31.5.17 alle Gaststätten und Spitäler rauchfrei, ebenso die Schulliegenschaften sowie die Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel. Seither sind Herzinfarkte um 13% und Asthmaanfälle um 11% zurück gegangen. Verbotenes Rauchen kostet bis 190 € und dem Wirt noch mehr. Trotz Befürwortung der rauchfreien Gastronomie durch 71% der Tschechen und Rückgang der Hospitalisierungen wegen Angina pectoris und anderer Tabakrauchfolgen möchte eine rechtspopulistische Partei dem Beispiel Österreichs folgen und das Rauchverbot wieder rückgängig machen. Aber Gesundheitsminister Vojtěch blieb standhaft und die Raucherzahl sinkt.
Bosnien-Herzegovina beschloss am 16.2.17 ein Rauchverbot in allen Arbeitsräumen, öffentlich zugänglichen Räumen und Verkehrsmitteln sowie in Privatautos beim Mitführen Minderjähriger, ein Verkaufsverbot von Tabakwaren 100m um Schulen, ein Werbe-, Promotions- und Sponsoringverbot sowie ein Zur-Schaustellungsverbot am Verkaufsort.
Tabakrauchen kostet die Wirtschaft viel mehr, als Tabaksteuern einbringen: weltweit, in Europa und auch in Österreich ein Verlustgeschäft und eine gesundheitliche Katastrophe.
2016 wurden laut Monopolverwaltung Tabakwaren im Wert von € 3,057 Mrd in Österreich verkauft. Dies entspricht einem Umsatzzuwachs zum Vorjahr in der Höhe von 0,9% (€ 3,03 Mrd im Jahr 2015). Das ist der Monopolverwaltung noch zu wenig, die in Tabakmonopol und Trafikwesen einen Vertriebskanal für das "sensible Genussmittel" Tabak sieht, der einen "geregelten Ausgleich zwischen der Rauchkultur und dem Gesundheitswesen schafft"! Tabak ist kein Genuss- sondern ein Suchtmittel und das Abbrennen krebserregender Zigaretten trägt ebenso wenig zur Kultur bei, wie krebserregende Baumaterialien (Asbest) zur Baukunst. Tabakrauchen kam im 30jährigen Krieg zu uns und verbreitete sich mit dem kulturellen Niedergang während der Weltkriege. Offener Brief von 100 Gesundheitsorganisationen an Philip Morris.
Terror durch Zigarettenschmuggel finanziert. Der Schmuggel lässt sich nur eindämmen, wenn auch der Schwarzmarkt bekämpft wird, den die Tabakindustrie selbst beliefert.
Kinderarbeit für die Produktion von Zigaretten: Seit vielen Jahren wird darüber berichtet, aber die Kinder werden weiterhin mit Nikotin vergiftet, um die Profite der Tabakkonzerne zu maximieren.
Internationale Kritik an halbherziger Tabakkontrolle in Mitteleuropa. Besonder rückständiger deutschsprachiger Bereich: Deutsche Zigarettenmaschinen, österreichisches Zigarettenpapier und Schweizer Tabak- Konzernzentralen beeinflussen Politik. Schweiz hat FCTC nicht ratifiziert, hat mangelhaften Jugendschutz, exportiert Tabakwaren mit höheren Schadstoffen als in der EU zulässig und könnte auch zur Drehscheibe des Tabakschmuggels werden.
Warnung vor E-ZigarettenSchlaganfall-Risiko. In Thailand und Singapur wurden E-Zigaretten verboten (in Singapur auch Shisha). Tierversuche zeigen ein Risiko für Lungen- und Blasenkrebs sowie Herzschädigung. Aber die Waffen- und Tabakindustrie, die den Wahlkampf von Trump finanzierten, fordern ihren Lohn. Das erste Opfer war U.S. Surgeon General Vivek Murthy, den Trump wegen der Regulierung von E-Zigaretten entließ. Dabei gibt es schon jetzt eine dramatische Zunahme von E-Zigaretten bei Teenagern und es ist fraglich, ob die neuen Pläne der FDA diesen Trend stoppen. Die FDA sollte sich fragen, ob eine Strategie, die von der Tabakindustrie gelobt wird, nur deren Geschäft und nicht der Gesundheit nützt. Besonders in England, das davon träumt, E-Zigaretten in die ganze Welt zu exportieren, wird die Förderung der E-Zigarette die zukünftige Raucherquote bei Jugendlichen wieder erhöhen. Australien war ohne E-Zigaretten erfolgreicher: nur 2% der Teenager rauchen dort. In den USA zeigte sich, dass gute Gesetze sowohl Tabakrauchen als auch den Konsum von E-Zigaretten reduzieren können.
In Deutschland ließen sich Parteien von Tabakfirmen bestechen. Warum die CDU/CSU ein Tabakwerbeverbot verhindert.
Seit 8.8.2016 sind E-Zigaretten in den U.S.A. reguliert: Meldepflicht für Inhaltsstoffe, Ausweiskontrolle bis 27a, Abgabeverbot bis 18a für Tabakprodukte und E-Zigaretten. Auch Canada reguliert E-Zigaretten. Gefährdung für Nebenstehende durch ausgeatmetes Nikotin und krebsfördernde Nitrosamine. Verletzungen durch Akku-Brände nehmen zu. Illegale Mischungen im Internet propagiert.
Aus Zitronensäure können in E-Zigaretten Anhydride entstehen, die den Atemtrakt sensibilisieren und daher möglicherweise die Entwicklung von Heuschnupfen und Asthma fördern.
Schottland verbietet Rauchen im Auto beim Mitführen von Kindern und folgt damit Frankreich und Italien. Im Gegensatz zu Österreich gibt es auch Kontrollen und Strafen.
Plain Packaging (Standard-verpackung) erfolgreich: Nach Australien von Frankreich eingeführt (mit Verbot von Aromen und der Tabakwerbung in Trafiken) sowie von U.K., Irland, Norwegen, Neuseeland, Ungarn und Slowenien. Belgien, Finland, Rumänien, Schweden, Canada, Chile, Singapur, Südafrika, Thailand, Türkei und Uruguay möchten folgen. Auch andere lernen von Pionieren.
In England versucht P.Morris noch, das Plain Packaging mit Dosenzigaretten zu umgehen.
Rauchszenen in Filmen werden von der Tabakindustrie bezahlt, um Kinder zum Rauchen zu verführen.
Der Präsident von Uruguay besuchte die Wiener Lungenkrebstagung, um anderen Regierungen Mut zu machen, sich gegen die Tabakindustrie zu wehren. Leider unterstützt die Bloomberg Foundation nur arme Entwicklungsländer und keine reichen Länder wie Österreich, die nur bei der Tabakkontrolle zurückgeblieben sind und auch eine falsche Tabaksteuerpolitik machen.
Die 7. COP der WHO zur FCTC empfahl E-Zigaretten wie Arzneimittel oder Tabakprodukte zu regulieren, sofern sie nicht ganz verboten werden (u.a. wegen DNA-Schädigung). Nikotinhältige E-Zigaretten erhöhen schon nach einer halben Stunde die Arteriensteifigkeit, den Bludruck und die Herzfrequenz. Die Raucher-Bronchitis verschlechtert sich durch E-Zigaretten; nur der Rauchstopp hilft.
Höhere Schulbildung und Arbeit schützen vor Nikotinsucht, Übergewicht, Krankheit und frühzeitigem Tod. Ungebildete und Arbeitslose lassen sich am leichtesten von der Tabakwerbung verführen und oft nur durch hohe Zigarettenpreise vom Rauchen abhalten. Alkohol und Tabak in Österreich zu billig, Lebensmittel zu teuer. Kindergeld erhöht, aber eine Verbesserung seiner Verwendung ist noch nicht gesichert (Chancengleichheit bei Bildung, Tabakprävention, etc.). Perfide Zigarettenwerbung auf Kinderspielplatz in Wien. Dafür wurde das Rauchverbotsschild entfernt! Auch vor Schulen wurden diese Werbeträger angebracht, für die Japan Tobacco 20.000 € zahlte.
Patientenanwältin fordert rauchfreie Spitäler.
Plakat hustet. Erfolgreiche Proteste gegen Zigarettenautomaten vor Schulen.
Die Tabakindustrie versucht über ihre Konsulenten Einfluss auf die Schmuggel-Kontrolle der EU zu nehmen, um sowohl den legalen wie den Schwarzmarkt zu kontrollieren.
CDU-Vorsitzender Kauder blockiert Tabakwerbeverbot. "Spenden" der Tabakindustrie an die Partei machen sich bezahlt.
Auf Einladung der ÖAW sprachen 4 internationale Experten über Tobacco Control - State of the Art & Best Available Practice: Schlussfolgerungen für Österreich. Ärzte & Wissenschaftler diskutierten auch mit dem ÖVP-Gesundheitssprecher.
Entwurf der Tabakgesetznovelle 2016 mit 110 : 36 Stimmen vom Nationalrat angenommen. Erläuterungen. Seriöse Stellungnahmen von Ärzten, Toxikologen, Suchtexperten, Urologen, Schulärzten, etc. und ein von Zigarettenhändlern organisierter Shitstorm. Leider haben Tabakhändler schon den Entwurf des Gesetzes beeinflusst, während unabhängige Experten ausgeschlossen blieben. Der Jugendschutz bleibt daher in Österreich schlechter als in vielen EU-Ländern. Aber die Umsetzung der EU-Direktive für Tabakprodukte mit Warnbildern und die Einbeziehung von E-Zigaretten in das Werbe- und Sponsoringverbot sowie in das Versandhandelsverbot von Zigaretten sind für Österreich ein Fortschritt, der nur mehr von den reaktionären Parteien bekämpft wird. Tschechien führte Bildwarnungen ab 7.12.2016 ein, Österreich erst zum spätestmöglichen Termin: 20.5.1017. Die Klagen der Tabakkonzerne und der rechtsradikalen polnischen Regierung gegen die EU-Direktive wurden vom EU-Gerichtshof abgewiesen und danach verbot auch Polen die Verwendung von E-Zigaretten in allen Räumen, wo das Rauchen verboten ist.
In Italien trat am 2.2.2016 trat ein Rauchverbot um Spitäler und in Autos in Kraft, zum Schutz von Kranken, Schwangeren und Kindern. Strafen bis 500 € für rauchende Autofahrer, die Kinder mitführen und bis 3000 € für Trafikanten, die Minderjährigen Zigaretten verkaufen. Lieben Italiener ihre Kinder mehr als Österreicher die ihren oder ist nur der Gesetzgeber konsequenter?
U.S.A.: New York limitiert Tabakverkaufsstellen und führt Mindestpreis für eine Schachtel Zigaretten von 13 $ ein. FDA schützt Jugend vor Zigaretten (auch E-Zigaretten), aber leider bleiben Aromen in E-Zigaretten, Zigarren und Shisha erlaubt, deren Verwendung zunimmt. Die Bevölkerung von San Francisco denkt fortschrittlicher. Die Tabakindustrie engagiert viele Lobbyisten, um gegen die Regulierung zu kämpfen. In England fehlen bisher Alterskontrollen bei e-Zigaretten. Jugendliche durch E-Zigaretten besonders gefährdet (Immunsystem, Reproduktion).
Third Hand Smoke aus Sicht der Umwelthygiene, Pädiatrie, Inneren Medizin und Arbeitsmedizin, mit Diskussion.
Krebsrisiko durch Tabak und durch Fleisch & Wurst: Vollständiger Verzicht auf Fleisch hätte auch negative Auswirkungen, vollständiger Verzicht auf Tabak nicht.
Tabakhandel versucht, die EU-Verordnung zu Warnbildern auszutricksen, aber laut Gesundheitsministerium dürfen sie auch in Trafiken nicht verdeckt werden.
Rauchstopphilfe für Krankenpflegeschüler.
Deutschland: Parteispenden der Tabakindustrie (nur Grüne und Linke blieben sauber).
Neuer Vizepräsident der U.S.A. nahm 100.000 $ Wahlkampfspenden von der Tabakindustrie.
Umweltschäden durch Tabakanbau.
Rauchverbot im Gefängnis.
Warnung vor TTIP, CETA, JEFTA. Petition gegen das Vorgehen des Tabakkartells: Staaten wurden wegen "Handelshemmnissen" geklagt, weil sie die Gesundheit ihrer Bürger schützen. TTIP wird von Public Health Experten, aber auch von Wirtschaftsvölkerrechtlern und einem U.S. Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften kritisiert. Die EU-Ombudsperson Emily O’Reilly rügte die fehlende Transparenz. Im TPP wurde Tabak nur beim Investor-State Dispute Settlement (ISDS) ausgenommen, statt im gesamten TPP. Das ist mit FCTC nicht kompatibel und ein schwerer Fehler, der in Europa nicht wiederholt werden darf. Schon die Androhung von Konzernklagen um Milliarden hat kleine Staaten eingeschüchtert. "Investorenschutz" und "Diskriminierung" sind Vorwände, um Konzerninteressen mit hochbezahlten Anwälten durchzusetzen. Die Sondergerichte sollen auch keine wirklichen Richter bekommen, sondern die Urteile fällt eine kleine Gruppe von Juristen auf Honorarbasis. CETA wurde in diesem Punkt verbessert, könnte uns aber U.S. Konzernen ausliefern, die in Canada Tochterfirmen haben.
Raucheranteil in Österreich nahm in den letzten 8 Jahren bei Männern nur um 1% ab, aber bei Frauen um 3% zu. Wien hat den höchsten Raucheranteil und ist beim Vollzug des Tabakgesetzes besonders nachlässig.
Tabakprodukte-Gesetz (TPD) seit 20.5.2016 in Kraft. Klagen abgewiesen. In Österreich Verbesserungen, aber im Widerspruch zu Art. 5.3 FCTC, die von Österreich 2005 ratifiziert wurde, sind vor der offiziellen Begutachtung wieder nur Vertreter von Industrie und Handel gehört worden und keine Ärzte und Wissenschaftler.  In Holland dürfen mit der Tabakindustrie keine Geheimverhandlungen mehr geführt werden, aber leider noch immer in Brüssel. Deshalb suchen Sie nach "tobacco" oder "cigarettes" im Transparenzregister der EU und machen Sie Verbesserungsvorschläge für ein in Zukunft hoffentlich verbindliches Lobbyregister. Die Sucht, die schon bald zwanghaft und kein Genuss mehr ist, kostet den Raucher ein Vermögen!
Deutschland verschob das Tabakwerbeverbot unter massivem Druck der Tabakindustrie auf 2020: eine Schande! Nirgends in der EU dürfen die Nikotinversorger ihre Massenvernichtungsprodukte so freizügig anpreisen wie in Deutschland. Herr M.C.Maier aus Tirol sandte uns eine von Jänner bis Mai 2016 dokumentierte Sammlung von Alkohol- und Tabakwerbung in ARD und ZDF. Wird Düsseldorf rauchfrei?
2 Publikationen der Universität Zürich (gegen Plain Packaging, ohne Peer Review) wurden von Philip Morris bezahlt. 
EU-Parlament forderte Kommission und Mitgliedsstaaten auf, das WHO-Protokoll gegen Tabakschmuggel zu ratifizieren und das Abkommen mit P. Morris nicht zu verlängern (432 gegen 236 Stimmen). Am 6.7. erklärte die Europäische Kommission, den Vertrag mit P. Morris, der am 9.7.2016 ausläuft, nicht zu verlängern: Ein Fortschritt bei der Umsetzung der FCTC (Art. 5.3 und 15).
Das Tabakkartell möchte die Kontrolle über den Schwarzmarkt behalten.
Österreichisches Tabakgesetz am 8.7.2015 beschlossen. Die Anträge von Dr. Mückstein und Mag. Schatz wurden leider abgelehnt. "Verbesserung" des Tabakgesetzentwurfes nur für Wirte mit Raucherzimmern: Ihre "Prämie" aus Steuermitteln wurde von 10% auf 30% erhöht (auch für die bisherigen Gesetzesbrecher und ohne Rückzahlungsverpflichtung, wenn sie weiter rauchen lassen!). Clubs wurden ausgenommen. Ignoriert wurden alle guten Stellungnahmen zur Regierungsvorlage: Ärzteinitiative, ÄARG, Akademie der Wissenschaften, Arbeitskreise: Innenraumluft, Nichtraucherschutz, ARGE Suchtvorbeugung, ASI, AUVA, BAK, Cancer Prevention, DGP, DKFZ, Dont Smoke, ENSP, EPHA, Finland's ASH, Krebspatienten, LKH Graz, MUG, ÖÄK, ÖGB, ÖGE, ÖGKJ, ÖSN, TC, VIVID, Volksanwältin:  Rauchverbot ohne Verbesserung beim Vollzug und auf 2018 verschoben, was sich rächte. Die Weichen dazu dürften in 2 Geheimverhandlungen mit der WKO und Hoteliersvereinigung gestellt worden sein, zu denen angeblich keine Protokolle vorliegen. FPÖ und Team Stronach versuchten, das Gesetz weiter zu verwässern, damit Österreich eine Bastion des Tabakkartells und der Aschenbecher der EU bleibt. Ein Jahrzehnt hat die Tabakindustrie ein Tabakgesetz in Österreich nach westeuropäischem Vorbild verhindert, unterstützt von ewig Gestrigen von der FPÖ und der Wirtschaftskammer. Aber von der Regierung hätten wir erwartet, dass sie die Gesundheitsinteressen ihrer Bürger vertritt und nicht Geschäftsinteressen von Wirtschaftskämmerern. War das Ergebnis der Wirtschaftskammerwahl gefälscht? Absolute Mehrheit durch Wahlbetrug? In WienWirtschaftskammer für das Tabakkartell protestieren!
Halsstarrige sind die Totengräber unserer Wirtschaft, ebenso Korrupte. Im Gegensatz zu sturen Funktionären haben die Gastronomen längst die Vorteile der Rauchfreiheit erkannt, nicht nur in Bayern.
Gallup-Umfrage 2015 zur zweckgebundenen Erhöhung der Tabaksteuer, zum Rauchverbot in der Gastronomie und zur Anhebung der Altersgrenze für den Kauf von Tabakwaren. Gastronomen klagen jetzt Schmutzkonkurrenten, die sich nicht an das Gesetz halten, beim Handelsgericht: Das scheint erfolgreicher zu sein, als die laxen Behördenkontrollen des Tabakgesetzes. Aber es ist beschämend, dass ein privater gemeinnütziger Verein die Einhaltung des Gesetzes erzwingen muss, während in Italien und Westeuropa die Exekutive für Disziplin sorgte.
hatte Leitl nur mehr 11% hinter sich. Mitglieder aus dem Gesundheitssektor, Lebensversicherer, etc. sollten endlich gegen das Lobbying der
2015 nahm der österreichische Finanzminister 1,8 Milliarden € Tabaksteuern ein, Tendenz steigend. Von Minderjährigen kassiert er jährlich über 70 Millionen € Tabaksteuern, ohne einen Cent davon in die Tabakprävention zu investieren.
Nach Norwegen und Australien entschloss sich auch die internationale AXA-Versicherung, Tabakindustrie-Aktien aus ihren Portfolios zu entfernen und die AMRO-Bank gibt keine Kredite mehr an die Tabakindustrie. Bravo!
Raucherkrebs hat ein unverwechselbares Erbgut.
Tabakrauch führt zu COPD und um diese Krankheit zu lindern, wird Sauerstoff gegeben. Raucht der Patient mit seinem Sauerstoffgerät aber weiter, begibt er sich in akute Lebensgefahr.
Umweltschäden durch Tabakraucher.
Rückständiger Jugendschutz in Salzburg? Schuldirektor in Neumarkt ignoriert Rauchverbot und wird vom Bürgermeister gedeckt.
Computerviren beim Laden von E-Zigaretten über USB.
Tabakanbau für Biotreibstoffe statt Zigaretten.
Österreich hat sich verpflichtet, den Tabakschmuggel gemäß WHO-Protokoll zu bekämpfen und sollte dringend den Jugendschutz verbessern.
Eine kluge Entscheidung von Verteidigungsminister Gerald Klug, der auch Sportminister war: Das Bundesheer wurde am 1.7.2015 rauchfrei. Aber jetzt werden wieder Grundwehrdiener zur Rauchpause verführt.
Noch bevor das Tabakgesetz 2016 Verwendungsverbote für E-Zigaretten mit Tabakwaren gleichstellte, untersagten die Verkehrsbetriebe in Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Wien die E-Zigaretten. Damit wurden die Fahrgäste auch vor dem schädlichen "Passiv-Dampfen" geschützt.
E-Zigaretten sollten in Spitälern verboten werden: Brandgefahr bei Sauerstoffbrille. Brand- und Explosionsgefahr in der Tasche und lebensgefährlich im Mund (auch im Bus, Flugzeug). Autopsie bestätigte Vape-Pen als Todesursache bei einem 38jährigen Mann. Unfälle nahmen zu. Auf Flügen bleiben E-Zigaretten auch wegen des Passivdampfens verboten.
Die Tabakindustrie pflegte über die Tabakmonopolverwaltung enge Beziehungen zum Finanzministerium, die sie auch nach dem Verkauf der ATW ans Ausland aufrecht erhielt. Jetzt bricht ein Insider sein Schweigen zur beschämenden Tabakpolitik Österreichs. Das Verfassungsgericht hob die Monopolisierung von E-Zigaretten auf Trafiken auf, weil sie nicht dem Jugendschutz, sondern nur dem Geschäft der Trafikanten diente. Denn "durch die Einbeziehung der E-Zigaretten in das Vertriebsmonopol der Trafikanten treibt der Gesetzgeber die ehemaligen Tabaksüchtigen gleichsam zurück zu ihren 'Dealern", die sich bisher kaum um den Jugendschutz scherten und in ihr Verkaufslokal Kinder lockten. Dort sind Minderjährige sowohl der Werbung wie dem Rauch von Zigaretten ausgesetzt. E-Zigaretten werden von Minderjährigen als Einstiegsdroge in die Nikotinsucht verwendet. Andere Länder haben nikotinhältige oder alle E-Zigaretten verboten. Österreich untersagte ihre Verwendung ab 20.5.2016 an Orten mit Rauchverbot. 
Auffahrunfälle und Gefährdung von Kindern durch Luftschadstoffe beim Rauchen im Auto. Strafe € 68 in Frankreich, € 100,- in Irland, 50 Pfund im U.K.
1230 € Strafe für eine weggeworfene Zigarette.
Rauchende Eltern kontaminieren ihre Frühgeborenen auch auf der Intensivstation durch ihre Hände und Kleidung.
Haben Politiker in Deutschland ein Herz für Kinder?  Berlin: Bannmeile für Tabakwerbung um Schulen, aber der Schulweg ist meist länger als 200 m. Generelles Werbeverbot im Tabakgesetz fehlt. 
Österreich: Raucherprävalenz nahm laut Eurobarometer und HBSC ab. Nur mehr 26% der Österreicher ab 15 Jahren rauchen (die aber mehr als andere EU-Bürger). Etwa 23% der Fünfzehnjährigen rauchen (ca. 10% täglich). Ist das ein Selektionsbias oder eine Trendwende? Werden die Tricks der Tabakindustrie von immer mehr Jugendlichen (vor allem aus höheren Bildungsschichten) durchschaut? 
Eine rauchfreie Generation ist in Norwegen und Tasmanien ab dem Geburtsjahrgang 2000 geplant. Dagegen könnten Jugendliche, denen in England E-Zigaretten schmackhaft gemacht werden, die Raucher von morgen werden, denn E-Zigaretten sind eine Einstiegsdroge in die Nikotinsucht. Beim Rauchstopp sind sie keine Hilfe.
Rauchverbote im Freien gibt es in vielen Ländern schon auf Kinderspielplätzen, in Italien auch um Krankenhäuser, in Australien (NSW) in der Gastronomie und vor den Eingängen von öffentlichen Gebäuden. In der Türkei ist ein Rauchverbot im Freien sogar vor Einkaufzentren, Teehäusern, religiösen Einrichtungen und in Fitnessparks geplant und Gesundheitsminister Prof Recep Akdag, der schon 2008 die entscheidende Novellierung des Tabakgesetzes durchsetzte, plant auch die Einheitsverpackung von Zigaretten.
Neue Studie zum Schlaganfall durch Passivrauchen.
500 Wirte bei Demo in Wien, einen der Raucher ereilte dabei sein Schicksal und er erlitt einen Herzinfarkt; die anderen haben nichts daraus gelernt. Ave, Strachus, morituri te salutant!
Handelsgericht verhängt für unlauteren Wettbewerb viel höhere Strafen als sie das Tabakgesetz vorsieht, aber nur wenn Wirte anzeigen.
Fußball-Funktionäre sollten bei der Jugendarbeit vom Ausland lernen. YOLO-Kampagne des Gesundheitsministeriums mit Quiz-App für Android oder iOS.
Tabakkontrolle: Mitteleuropäische Staaten wie Österreich, Slowakei, Kroatien und große Teile Deutschlands und der Schweiz hinken der Entwicklung hinterher.
Der Produzent von e-Zigaretten NicoBlue klagte erfolgreich beim Verfassungsgericht gegen das Trafikanten-Verkaufsmonopol. Da Wilhelm Molterer den Trafikanten erlaubte, auch Süßigkeiten zu verkaufen, dürfen sie die auch gleich neben E-Zigaretten mit Zuckerlgeschmack zur Schau stellen. Die Tabakfirmen freuen sich über die neue Einstiegsdroge in die Nikotinsucht, vor der Kinderärzte warnen. Auch der Chinese, der die E-Zigarette erfand, um vom Tabak loszukommen, verwendet heute E-Zigaretten und Tabakzigaretten abwechselnd.
Bath University deckt Manipulationen der Tabakkonzerne auf, die in der EU die Tabakproduktrichtlinie verzögerte und verwässerte.
Display Ban ist im U.K. seit 20.5.2016 in Kraft und wird von Big Tobacco bekämpft, weil diese Maßnahme viel erfolgreicher ist als die von der britischen Pharmaindustrie empfohlene Nikotinersatztherapie und die von der Tabakindustrie propagierte E-Zigarette.
Die Tabakfirma Lorillard erreichte über ein Gericht bei der FDA die Entlassung von 4 Experten, die sich zu sehr für Public Health engagiert hatten.
Erfahrung mit jugendlichem Enthusiasmus vermittelt: Nach der erfolgreichen Aktion in Deutschland klären jetzt auch Medizinstudenten in Wien und Innsbruck 13-15jährige Schüler über Tabak auf.
New York hat das Zugangsalter für Zigaretten auf 21 Jahre angehoben. Die Staaten Hawaii , Kalifornien , New Jersey, Maine, Oregon und >200 U.S. Städte folgten. Canada möchte gleichfalls folgen.
Peking verbot Tabakwerbung und verbannte Tabakverkaufsstellen aus der Nähe von Kindergärten und Schulen.
10.000 Kellnerlehrlinge haben ein Recht auf Atemluft ohne Gifte und krebsfördernde Stoffe. Willy Turecek behauptete, 70% der Wiener Gastronomen wäre für die Beibehaltung des Gesetzes, gab aber zu, dass er nur von 9% eine Antwort bekam. Die tatsächlichen Meinungen wurden daher besser von Dr. Kirnbauer und Dr. Wagnererfasst, wobei anzunehmen ist, dass seit ihrer Umfrage der Anteil der Befürworter einer Gesetzesänderung noch zugenommen hat. Denn die Gastronomen sind schon klüger geworden, trotz der Falschmeldungen ihrer Funktionäre, die aus der Feder der Tabakindustrie stammen.
Kampagne „DON’T SMOKE“ gegen Tabakrauch uns seine katastrophalen Folgen in Österreich. Nur reaktionäre PolitikerInnen verschließen davor noch immer die Augen davor, dass das Tabakgesetz in der österreichischen Gastronomie gescheitert ist. Aber Ärzte werden Mahner bleiben, bis wir ein Tabakgesetz wie in Westeuropa oder bei unseren Nachbarn haben. 4000 Österreicher erkranken jedes Jahr an Lungenkrebs und nur 15% können geheilt werden. Noch mehr Raucher sterben jährlich an Herzinfarkten und Schlaganfällen, die vermeidbar wären und rund 1000 Nichtraucher sterben jedes Jahr am Passivrauchen!
WHO warnt vor E-Zigaretten. Hemiacetale, die das krebsfördernde Formaldehyd freisetzen wie konventionelle Zigaretten sowie andere Karzinogene. Außerdem werden auch toxische Flammschutzmittel von E-Zigaretten abgegeben. Das Weiße Haus (Office of Management & Budget) verwässerte die FDA-Restriktionen für E-Zigaretten, aber nach deren dramatischer Zunahme  bei Kindern erkannten auch die US-Behörden die Gefahr, vor der wir schon vor Jahren gewarnt hatten, als die ersten E-Zigaretten aus China auf dem EU-Markt erschienen. Canada stellte E-Zigaretten den Tabakzigaretten gleich: Altersbeschränkung ab 19 Jahren, Automatenverbot, Verwendungsverbot überall wo Rauchverbote gelten. In  Europa gibt es Empfehlungen, in Deutschland ein Memorandum und Verbote in Innenräumen sind geplant, z.B. in Wales. Dampfverbote gibt es u.a. schon im Öffentlichen Verkehr, Flugverkehr, in Kaffeehausketten wie Starbucks und in Wiener Bädern. Jugendschutzgesetze in Oberösterreich und Salzburg verbieten Erwerb und Konsum von E-Zigaretten und Wasserpfeifen. Dort wo es noch keine Verbote gibt, nehmen Dampfer rasant zu. Kinder und Jugendliche verwenden E-Zigaretten, Wasserpfeifen und Snus als Einstieg in die Nikotinsucht, manchmal auch als Vehikel für DMT, Cannabis u.a. Drogen. Mit Shisha lernen sie den Lungenzug und mit E-Zigaretten Rauchringe zu blasen. Brandgefahr durch E-Zigaretten, auch im Fluggepäck. Unterdrücken E-Zigaretten den Hustenreflex? Keine nachhaltige Hilfe beim Rauchstopp.
Akute Kohlenmonoxid-Vergiftungen in Shisha-Lokalen.
British American Tobacco manipulierte die Meinung Praktischer Ärzte durch einseitige Informationen zu E-Zigaretten. Danach werden solche "Meinungsumfragen" für Werbezwecke verwendet.
Freigabe von Cannabis? Ärzte dagegen. Passivrauchen von Marihuana führt zur Abnahme der Erweiterbarkeit von Arterien bei Sauerstoffbedarf.
Bibione rauchfrei: Kinder können ungefährdet am Strand spielen. Eine Aktivistin möchte das gleiche in Neuseeland erreichen und sammelte Zigarettenstummel am Strand.
Appell an Papst Franziskus. Antwort.
Keine Rauchszenen mehr in jugendfreien Filmen der Walt Disney Co. Bravo!
Fehlendes Problembewusstsein beim Jugendreferat in Niederösterreich.
Wer mit 16 oder 17 Jahren eine falsche Wahlentscheidung trifft, kann das schon bei der nächsten Wahl korrigieren; aber nikotinsüchtig bleibt man oft lebenslang. Wer bis 21 nicht raucht, bleibt suchtfrei.
Der von BAT finanzierte Pfaller-Verein versuchte das Kulturamt der Stadt Wien zu überlisten obwohl er wegen illegaler Werbung schon verurteilt wurde.
Urteil zum Rauchen auf dem Balkon. Geruchsbelästigung des Wohnnachbarn durch Rauchen bei offenem Fenster oder auf dem Balkon ist zumindest bei Zigarren unzumutbar.
Britisches Parlament ohne Zigaretten: Abgeordnete müssen ins Freie gehen, um zu rauchen oder eine E-Zigarette zu benutzen.
Luxemburg: Rauchverbot in Lokalen hilft Rauchern.
In Shisha-Lokalen in der Türkei, Russland und Deutschland sind Passivraucher ebenso belastet wie in Raucherlokalen, aber Bayern, NRW, Saarland, Türkei und Russland haben dagegen schon Maßnahmen ergriffen.
Wird auch die Schweiz der EU-Tabakprodukte-Richtlinie folgen? Oder wird sie zur Drehscheibe des legalen und illegalen Tabakhandels?
In Holland nehmen Inspektoren Luftproben in Cafes, um mittels Nikotin- und 3-Ethenylpyridin-Gehalt zu überprüfen, ob das Rauchverbot eingehalten wurde.
Wer in Frankreich beim Rauchen auf einem Kinderspielplatz erwischt wird, zahlt 68 Euro Strafe.
Eine kräftige Tabaksteuererhöhung, die zu einer Verdoppelung der Zigarettenpreise führt, könnte die Raucherquote um ein Drittel senken und die Tabaksteuereinnahmen um ein Drittel erhöhen.
Rauchfrei Telefon“ kostenfrei: Nummer 0800 810 013, auch als App.  Aber sonst ist Österreichs Tabakpolitik letztklassig: Wir sind in der EU das Schlusslicht!
Rauchverbote senken Frühgeburten und Spitalsaufnahmen von Asthmakindern
Erblindung durch Rauchen.
Tägliches Rauchen macht dicker.
Tabakfirma verbietet das Rauchen im eigenen Haus.
Computerviren über USB-Anschluss von E-Zigaretten eingeschleust.
Imperial Tobacco (Gauloises, Davidoff, Winston) ändert seinen Namen zu Imperial Brands, vermutlich wegen des Geschäfts mit E-Zigaretten und dem schlechten Ruf von Tabakfirmen.
Fußball hat ihm alles gegeben, Tabak alles genommen. Rauchfreie Fußballstadien.
San Mateo, California: Konsequente Wohnungshygiene: Rauchverbot in Appartment-Häusern.
In China wurde Rauchen in Restaurants verboten, 2014 bis 2016 sind die Verkaufspreise um 11% und Tabaksteuer-Einnahmen um 14%gestiegen, der Zigaretten-Verkauf ist um 7,8% gesunken.
3 Tabakfirmen müssen 11 Milliarden € Entschädigung an kanadische Raucher zahlen.
Turkmenistan verbietet Zigaretten.
Reynolds und Lorillard fusionierten. BAT kauft Reynolds und wird zur größten Tabakfirma.
Othmar Karas ließ sich von der Tabakindustrie beraten. Auch andere ÖVP-Politiker im EU-Parlament (Rübig, Seeber) hatten laut P.Morris ein offenes Ohr für die Wünsche der Tabakindustrie, die Tabakprodukte-Direktive zu verwässern. Konflikte mit Geschäftsinteressen von Paul Rübig sind bekannt.
US Videos über Raucherkrankheiten.
Auch Haustiere leiden unter Passivrauch.
Rauchen im Auto kann teuer werden.
Waldbrand in Bruck-Oberaich. Durch eine weggeworfene Zigarette fängt ein Flüchtlingsschiff Feuer und geht unter. In Lampedusa versucht man die Überlebenden mit Zigaretten zu beruhigen.
Lassen Sie sich nicht zu einer Gelegenheitszigarette oder einer E-Zigarette verführen: Das verteuert Ihre Lebensversicherung.
Die Tabakindustrie beeinflusst Politiker über Dritte: In England über das Institute of Economic Affairs und die Gruppe "Forest", in Österreich über die Wirtschaftskammer.  
Auch Holland hat für den Schutz vor der Alkohol- und Tabakindustrie die Altersgrenze auf 18 Jahre angehoben, wie fast alle Staaten in Europa und Nordamerika. Wirte und Trafikanten werden gestraft, wenn sie gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. In Österreich wird nicht einmal die Altersgrenze von 16 Jahren kontrolliert. Nur §18 Jugendgesetz der Steiermark regelt Erwerb, Besitz und Konsum von Tabakwaren und sieht auch Testkäufe in Trafiken vor, aber andere Nikotinprodukte blieben ungeregelt.
Saudis verbannen Zigaretten und Wasserpfeifen von den heiligen Stätten des Islam.
Proteste gegen die Förderung des Tabakverkaufs in Indonesien durch die Stadt Dortmund waren erfolgreich. Die Tabakmessen in Istanbul, Moskau, auf Bali und in Singapur wurden abgesagt. Auch die Westfalenhalle Dortmund verlor gegen das Forum Rauchfrei, aber beharrte auf die Tabakmesse, weil Dortmund sein Ruf weniger wichtig ist als das schmutzige Geschäft mit Tabak.
Maulkorb für 'Berlin-qualmfrei': Fachstelle Suchtprävention der Senatsverwaltung würgt die Kritik an der Zusammenarbeit der Krebsstiftung mit der Tabakindustrie ab.
Rauchfreie Gaststätten in Deutschland: Zustimmung wächst. In Europa ist sie dort am höchsten, wo schon positive Erfahrungen gemacht wurden. Österreich rückständig: TV-Diskussion deckte auf (trotz manipulierter Umfrage): 2010 hielten sich 48% (von 112) Lokale nicht an das Tabakgesetz, 2011 waren es 61% (von 88) und 2013 sogar 86% (von 314 Wiener Lokalen). Bis auf eine von 93 Gaststätten in Wien-Neubau mit Raucher- und Nichtraucherbereich verletzten alle das Tabakgesetz. Auch bei einer Studie 2018 in Wien-Fünfhaus zeigten die Ergebnisse einen dringenden Handlungsbedarf.
Betreiber von Shisha-Bars stellen sich dumm und versuchen mit Hilfe der Wirtschaftskammer das ohnehin schwache Gesetz noch zu umgehen.
E-Zigaretten erschweren Rauchern den Ausstieg aus der Nikotinsucht und erleichtern Nichtrauchern den Einstieg (auch Kindern). "Nikotinfreie" E-Zigaretten waren nicht nikotinfrei und andere enthielten 10-mal so viel Nikotin wie eine Zigarette. In New York und Los Angeles gilt das Zigarettenverbot auch für E-Zigaretten. Zunehmend mehr US-Staaten folgen diesem Beispiel. Australien, Brasilien, Singapur und Thailand haben ein Einfuhrverbot beschlossen (in Australien sind nikotinhältige E-Zigaretten generell verboten und nikotinfreie dort wo Rauchen verboten ist). E-Zigaretten wirken auf die Erbsubstanz von Zellen ähnlich wie Tabakrauch und geben Karzinogene wie Formaldehyd ab. Auch Schweizer Lungenärzte warnen vor E-Zigaretten und E-Shishas.
Weniger rauchen? Das hilft nur als Vorbereitung auf den Aufhörtag. Aber ohne Rauchstopp wird die Lebenserwartung nicht verlängert.
EU-Tabakprodukte-Direktive  am 26.2.2014 (514 pro, 66 contra) beschlossen: eine Enttäuschung. Strengere Regelung in Indien oder Uruguay.
Tabakhändler sind Todeshändler in einer vom Egoismus geprägten Gesellschaft die um jeden Preis der Logik der Macht und des Geldes folgen. WHO gibt Hoffnung. Zur Senkung der Raucherraten muss auch das Anbot von Tabak und Zigaretten reduziert werden. Gratiszigaretten für Kinder erzeugen die süchtigen Kunden der Tabakindustrie von morgen. In Afrika werden sie vor Schulen verteilt.
Gesündere Babies nach Rauchverbot in der Gastronomie.
Berliner Aktivisten überkleben Tabakwerbung vor Kindertagesstätten.
Wird Österreich korrupter? Grüne fordern Transparenzgesetz gegen Korruption und Abschaffung des Amtsgeheimnisses in Österreich.
In Europa stiegen seit 2005 die Zigarettenpreise in Österreich am geringsten (+25%), in U.K. +70%, Spanien +94%, Lettland und Rumänien + 270%,....
2015 war der Einfluss des Tabakkartells auf die EU-Kommission noch immer besorgniserregend. Am 8.10.2013 wurde im EU-Parlament über die Tabakrichtlinie abgestimmt, nachdem Lobbyisten der Tabakindustrie ausreichend Gelegenheit gegeben wurde, Abgeordnete zu beeinflussen. Ein Einspruch der Europäischen Volkspartei verzögerte zunächst die Entscheidung und dann wurde der Vorschlag der EU-Kommission weiter verwässert. Eine Schande. dass die konservativ-liberale Mehrheit nach der Pfeife der Tabakindustrie tanzt. Die Parlamentarier, die für die Interessen des Tabakkartells stimmten, haben vermutlich mehr bekommen als eine Flasche Wein, da dafür allein P. Morris eine Million Euro investierte. Wenigstens wurden Warnbilder durchgesetzt.  
Keine Schmuggelzunahme durch Tabakkontrolle in Südamerika.
Ein Drittel bis die Hälfte aller Krebsfälle ließe sich verhindern; in Österreich eher mehr als die Hälfte, weil hier Aktiv- und Passivrauchen noch so häufig ist.
USA investieren 115 Millionen $ in Kampagne für Teenager und verurteilen die Tabakindustrie zur Korrektur ihrer betrügerischen Werbung, aber in Entwicklungsländern darf sie weiter Gratiszigaretten an Kinder verteilen. Neuer Film über Kinder als Zielscheibe und Opfer der Tabakindustrie.
Philip Morris bezahlte den ersten Berater von David Cameron, um das Gesetz für schmucklose Zigarettenpackungen (plain packaging) in England zu Fall zu bringen, aber das Parlament bestand darauf.
Thoraxchirurgin in der "Kleinen Zeitung" zur österreichischen Tabakpolitik.
Unverantwortlicher Radiologe produziert und bewirbt E-Zigaretten.
Nikotin in Nachfüllungen von E-Zigaretten wird auch durch die Haut resorbiert und kann Kinder vergiften. Verwechslung kann für ein Kind lebensgefährlich sein.
Von 2005 bis 2013 stieg in Deutschland die Zustimmung für ein Rauchverbot von 53% auf 82%. Nur reaktionäre Politiker können das ignorieren.
Deutschland erfüllte seine internationalen Verpflichtungen zur Tabakprävention schlecht, Österreich noch schlechter: Blamage für Mitteleuropa.
Albert Schweitzer: "Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst." 
In Räumen, in denen geraucht wurde, bleiben unsichtbare Rückstände an Polstermöbeln, Teppichen, etc., die für Kleinkinder gefährlich sind.
Rauchstopp verbessert auch die psychische Gesundheit.
Kleine Studie zur Tabakentwöhnung mit Magnetfeldern.
Rehab-Zentrum Weyer als erste rauchfreie Krankenanstalt mit Gold-Zertifikat ausgezeichnet. Weyer bietet eine 3-wöchige Raucherentwöhnung (auch in türkisch: Sigara zarar verir!). Anmeldung.  Leider sind in ganz Österreich nur 11 rauchfreie Krankenanstalten zertifiziert (4 in OÖ, 3 in Sbg, 2 in Stmk und je 1 in Ktn und Wien); im kleinen Irland sind es 53. Grüne fordern österreichweite Tabakprävention für Kinder und Jugendliche, finanziert aus der Tabaksteuer.  
EU-Preis für Artikel zum Fortschritt der Tabakkontrolle in Deutschland. Der Wirtschaftsminister war eine Schande für die Ärzteschaft, aber seine Partei wurde abgewählt.
Sind die Salzburger Festspiele schon so heruntergekommen, dass sie sich von der Tabakindustrie sponsern lassen müssen? Die Kronenzeitung hat auch keine Skrupel bei Sponsoren und Inseratenbestellern und äußert daher Verständnis für die Geschäfte der Rabl-Stadler. Es ist eine perfide Marketingstrategie von JTI sich durch Zahlungen an soziale und kulturelle Organisationen gesellschaftliche Anerkennung verschaffen zu wollen. Statt anonym ohne Namensnennung zu spenden, wirbt JTI mit seiner Unterstützung von Sozialprojekten für Obdachlose oder Behinderte: Almosen an eine Gruppe, deren Leiden man z.T. selbst verschuldet hat (Blindheit, Raucherbein, etc.). Diese PR macht den Täter zum Wohltäter, steigert den Umsatz des Konzerns und verursacht damit noch mehr Arme und Kranke.
Mit den Niederlanden (Beschluss des obersten Gerichtshofs 2013, dass auch kleine Lokale 100% rauchfrei sein müssen, entspr. Art. 8 FCTC) wurde Westeuropa rauchfrei.
Aarhus, die zweitgrößte Stadt Dänemarks, erließ ein Gesetz, das rauchenden Angestellten den Ausstieg erleichtern, Nichtraucher vor Tabakrauch und Kinder vor schlechtem Beispiel schützen wird. Parlamentarische Anfrage der Grünen zum Schutz von Kindern vor der Tabakindustrie. Die Antwort des Gesundheitsministers war ein Skandal! 
Welt-Krebs-Tag: Risikofaktoren. In der EU wird Lungenkrebs zum häufigsten Krebs bei Frauen. Weltweit entwickelt sich die Nikotinsucht zur größten Gesundheitskatastrophe
Missverhältnis zwischen Tabaksteuereinnahmen von Kindern & Jugendlichen und den Ausgaben für die Tabakprävention in Deutschland. In Österreich ist dieses Missverhältnis noch größer.
Rauch ins Gesicht blasen ist Körperverletzung (Gerichtsurteil Erfurt). Er enthält ja nicht nur Reizgase, sondern auch sehr potente Karzinogene.
New York Lokale boomen seit sie rauchfrei sind. Jetzt wird (wie in England) die Zur-Schau-Stellung von Zigaretten verboten und Händlern die Lizenz entzogen, wenn sie illegal Tabak verkaufen.
Fortschritt in Osteuropa: Russland bekam am 1.6.2013 ein Tabakgesetz, verbot Zigarettenverkauf über Straßenkioske und Automaten und die Raucherrate der 13-15-Jährigen nahm von 25,4% auf 9,3% ab.  Ähnliche Fortschritte gab es in der Ukraine. Aber insgesamt wird in Europa noch mehr geraucht als anderswo. In Prag versucht die Tabaklobby Aktivisten zu neutralisieren.
Was Österreich von Spanien lernen könnte, aber auch von Ungarn, Italien, Slowenien, der Türkei und vielen anderen Ländern, wie z.B. Australien (dzt. Steuer von 70 Cent pro Zigarette soll weiter erhöht werden)
Sollen Spitäler nur Nichtraucher einstellen? In der Rauchpause erlischt die Unfallversicherung. Im Schnitt kostet ein Raucher seinem Arbeitgeber pro Jahr um 4600 € mehr als ein Nichtraucher. Das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall vor dem 50. Lebensjahr zu bekommen, wird durch Aktivrauchen verfünffacht und auch durch Passivrauchen deutlich erhöht.
Mit einem Päckchen Zigaretten verbraucht man täglich 29 (statt 24) Stunden seiner Lebenszeit.  
Passivrauch-Schäden sogar in den fortschrittlichen U.S.A. noch größer als erwartet. Richterin verurteilt Tabakfirmen, ihre Lügen öffentlich zu gestehen.
In Österreich mobilisierte das Tabakkartell seine Dealer, die Trafikanten, gegen EU-Vorschriften zum Schutz der Jugend. In Deutschland wurden wenigstens Mentholkapseln in Zigaretten verboten; in Österreich wird für diesen Giftverstärker geworben! Die österreichische Tabakpolitik ist ein Sumpf: Das Profil berichtete z.B. von 200.000 €, die Herr Trinkl jährlich für seinen Trafikantenverein von Philip Morris kassiert, damit diese Tabakfirma über die Trafikantenvertretung Einfluss auf die Tabakgesetzgebung bekommt. Die Antwort der Finanzministerin auf eine Anfrage lässt darauf schließen, dass die Tabakindustrie Einfluss auf österreichische Gesetzgebung nimmt (Punkt 8 und 17-25, Verbindung Rosam-Ecker). Fortschrittliche Länder haben die Tabaksteuern erhöht und 5% der Tabakprävention, Rauchertherapie und Schmuggelbekämpfung gewidmet. Raucher waren dort gern bereit, 5% mehr zu zahlen, wenn diese Zweckwidmung garantiert wird. Dass in Österreich die Zigarettenpreiserhöhung, um deren Ausmaß wochenlang gestritten wurde, dann wieder abgesagt wurde, spricht jedenfalls wieder für ein schmutziges Geschäft mit der Tabakindustrie, zu der manche unserer Politiker und WKO-Funktionäre gute Beziehungen unterhalten. 
China: Interessenskonflikt der Führung zwischen Öffentlicher Gesundheit und Geschäft mit Tabak. Das Rauchen nahm bei Männern seit den 1980er Jahren stark zu und damit auch das Passivrauchen bei Frauen. Die Folgen zeigen sich schon bei Krebserkrankungen, aber das Schlimmste steht China noch bevor. 
Australische Regierung siegt über Tabakkonzerne. Tasmanien möchte sogar das Mindestalter für Zigaretten von dzt. 18 Jahren jährlich um ein weiteres Jahr anheben.
Wehrt Euch gegen die Tabakindustrie! Laut Frau Dr. Chan (WHO) ist die Tabakindustrie ein aggressiver, skrupelloser und hinterhältiger Feind der Gesundheit.
Wer regiert Österreich? Nicht vom Volk gewählte Funktionäre und Lobbyisten, die eine korrupte Handelspolitik unterstützen?
Das Gesundheitsministerium hat erkannt, dass E-Zigaretten echte Zigaretten imitieren, um in Schulen und an anderen Orten mit Rauchverbot Zigaretten weiterhin präsent zu halten und dass E-Zigaretten für Konsumenten und Passiv-Konsumenten gesundheitsschädlich sind. Die EU und andere warnen vor E-Zigaretten, u.a. wegen Brandgefahren (können auch im Mund explodieren). Laut WHO ist ihre Wirksamkeit  als Ausstiegshilfe nicht bewiesen, aber ihre Schädlichkeit wahrscheinlich. Akute Vergiftungen von Kindern nehmen zu. Nötig ist ihr Verbot am Arbeitsplatz, in der Gastronomie und bis 18 Jahre. E-Zigaretten imitieren echte Zigaretten und sollten daher (auch ohne Nikotin) wie Zigaretten versteuert werden. Der Tabakindustrie dient die E-Zigarette zur Werbung und um in der Tabakprävention engagierte Behörden und NGOs abzulenken und zu beschäftigen.
Die Tabakindustrie versuchte durch bezahlte Studien das Alzheimer-Risiko der Raucher zu verschleiern.
U.S.-FDA zahlt 390 Millionen Dollar für eine Nichtraucherkampagne. Europa könnte mit einem Bruchteil davon erfolgreich sein, wenn es zuvor die direkte und indirekte Tabakwerbung und das Sponsoring der Tabakindustrie verbietet wie Australien.
Nachdem Austria Tabak jetzt den Japanern gehört, zieht sich P. Morris aus Tobaccoland zurück.
Bei der Durchsetzung des Tabakgesetzes könnte sich Österreich an Kolumbien, bei der Mütterberatung an Uruguay und bei der Aufklärung über Passivrauchen an der Türkei ein Beispiel nehmen (nach dem Tabakgesetz 2008 gaben 2 Millionen Türken das Rauchen auf).
Schnellerer geistiger Abbau bei Rauchern: Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns durch Tabakrauch beeinträchtigt.  Einstiegsdroge Snus.
Das Passivrauchen im Mutterleib hinterlässt Veränderungen im Gehirn von Jugendlichen, die ihre Impulsivität schlecht kontrollieren können.   Rauchen führt zu Parodontose und Zahnausfall.
In NRW hat sich die rot-grüne Regierung auf ein Rauchverbot in Lokalen und darauf geeinigt, dass verrauchte Kneipen kein Kulturgut sind. Endlich stieg auch Baden-Württemberg aus der Tabakforschung aus. Der Anbau von Tabak soll durch andere landwirtschaftliche Produkte ersetzt werden. Nach Rauchverboten auch in Deutschland Rückgang der Herzinfarkte. Millionen Raucher verklagen Tabakkonzerne.  Canada klagt Tabakindustrie.
Film (28 Minuten) über Tabakplantagen, auf denen ca. 80.000 Kinder zwischen 5 und 14 Jahren arbeiten und über die Methoden des Tabakkartells, Kinder und Jugendliche zum Rauchen zu verführen.
In Argentinien beginnt das Rauchen bei 13-15-jährigen Schülern abzunehmen.
Bilanz zum österreichischen Tabakgesetz: Professoren der Medizin und Wirtschaft stellen Scheitern des Nichtraucherschutzes in der Praxis fest.
Profite der Wirte in Belgien durch Rauchverbot nicht geschmälert.  
Linz plant rauchfreie Kinderspielplätze: Sie sollen Bewusstsein schaffen für die schädliche Vorbildwirkung  des  Rauchens auf Kinder und  für deren Gefährdung durch  Zigarettenstummel. Andere europäische Städte sind schon weiter und sanktionieren das gefährliche Wegwerfen von Zigarettenstummel überall. In Paris kostet das 68 € Strafe.  
Gesundheitsministerium schätzt in Österreich 12.000 bis 14.000 Tote pro Jahr durch Tabakrauch, aber Exraucher Stöger zog keine Konsequenzen.
Wirtschaftskammer präsentiert dubiose Zahlen so oft, bis sie geglaubt werden. Ähnlich unverschämte Behauptungen kommen von der Tabakindustrie.
Feinstaub an einer verkehrsreichen Straße erhöht langfristig das Sterberisiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen um ca. 7%. Weitere 7% kommen dazu, wenn man eine Stunde pro Tag in einem Lokal passiv raucht. Bei einem Kellner, der dort 8 Stunden verbringen muss, kommen sogar fast 20% zum Stadtluft-Risiko hinzu. Aber Funktionären der Wirtschaftskammer sind die gehäuften Herz-, Gefäß- und Krebserkrankungen in der Gastronomie egal und die Wirte husten aufs Tabakgesetz.
EU unterstützt einkommensschwache Länder bei der Umsetzung des WHO-Rahmenübereinkommens mit 5,2 Millionen Euro.
Seriöse medizinische Journals lehnen Beiträge ab, die von der Tabakindustrie mitfinanziert wurden.
Medizinische Universitäten von Innsbruck, Graz und Wien planten den Verzicht auf Gelder der Tabakindustrie (freiwillige Spezifizierung zu Antikorruptions- Richtlinien bzw. Richtlinien zur guten wissenschaftlichen Praxis als Bestandteil der Satzung) und wollten die unabhängige Forschung zu Wirkungen des Aktiv- und Passivrauchens und seine Prävention fördern. Auch ihre Mitglieder sollten zum Verzicht auf jedes Sponsoring der Tabakindustrie verpflichtet werden. Die Med. Univ. Graz ging dabei mit gutem Beispiel voran, das Grazer Klinikum wurde rauchfrei und andere Universitäten folgten (Linz, u.a.) Dagegen schwächte der Senat der Med. Univ. Wien die ursprüngliche Intention von Rektor Schütz ab, nennt die Tabakindustrie jetzt nicht mehr beim Namen und lässt den Mitgliedern der Universität primär freien Spielraum, indem er nur mehr vage formuliert: „Aufträge von Industriezweigen mit potentiell gesundheitsgefährdendem Interesse können untersagt werden.“ Es wäre interessant, wer diesen Abänderungsvorschlag einbrachte (eigene Wirtschaftsinteressen?), was aber nicht protokolliert wurde. Dzt. versucht P. Morris wieder, geldgierige Universitäten zu ködern.
Buchempfehlung: Die Tabakindustrie - Eine Geschichte des Betruges und der Korruption.
FDA möchte Nikotin in Zigaretten reduzieren, aber solange die Tabakkonzerne und ihre Tochterfirmen dabei mitmischen, ist ein Erfolg fraglich.
Österreichische Sozialversicherung bietet Einstieg zum Ausstieg, aber dzt. nur 0,2% der Raucher erreicht.   
Kärnten bietet Raucherworkshops in Schulen. Salzburg (Tel. 0662/887588−0) und Steiermark (Tel. 0316/8035-1919) fördern Raucher-Entwöhnungskurse. In Graz wurde auch eine Fortbildung für Rauchertherapeuten und ein Kurs in motivierender Interviewtechnik angeboten.
Aggressive Raucher sollten Sie nicht selbst auf das Rauchverbot hinweisen, sondern die Polizei informieren. 
Während Österreichs schmierige Minister noch immer Geheimverhandlungen mit der Tabakindustrie führen und Ärzte und Wissenschaftler bei der Entscheidungsfindung ausgrenzen, hat der Kosovo ein strenges Gesetz verabschiedet, um eine Einflussnahme der Tabakindustrie auf die Politik zu verhindern, sowie 45 Minuten/ Monat verpflichtendes Info-Programm in Radio und Fernsehen!
Ungarn hat rauchfreie Lokale und macht seither auch Fortschritte bei rauchfreien Wohnungen. In Bulgarien sind Lokale und Spielplätze seit 2012 rauchfrei. Slowakei, Ungarn und Rumänien verboten Zigarettenautomaten zum Schutz der Jugend. Trotz vieler Raucher verschärfte Polen 2008 sein Tabakgesetz, hob das Bezugsalter für Zigaretten auf 18 Jahre an und verbot Zigarettenautomaten. Wer wird in Europa als rückständigstes Land zum "Schmutzfink" gekürt? Österreich, Albanien, Serbien? Slowenien und der Kosovo sind schon fortschrittlicher. Rumänien verbesserte 2013 sein Tabakgesetz, opponierte aber leider gegen die EU-Tabakrichtlinie, weil die Tabakindustrie "der zweitgrößte Beitragszahler für den Staatshaushalt" sei. In Westeuropa stieß aber vor allem die reaktionäre Tabakpolitik im "Balkanstaat" Österreich auf Verwunderung:  vom fortschrittlichen Schottland bis nach Portugal und auch bei unseren Nachbarn Italien, Ungarn, Slowenien und Bayern. Die Passivrauch-Belastung in der Schweiz nimmt ab. Damit gingen im Kanton Genf die Spitalseinweisungen wegen COPD um 19% zurück und die Herzinfarkte in Graubünden wurden reduziert. Koronarographien nahmen in Graubünden um 21% ab. Der Umsatz der Wirte im Tessin und anderen Kantonen blieb nach dem Rauchverbot gleich. Wettbewerb Rauchstopp: Die Schweiz macht eine vorbildliche Raucherberatung. Aber von der Schweiz aus klagte P. Morris Uruguay wegen seiner Gesetze zu Warnhinweisen. Niemalsraucher nahmen in der Schweiz durch fiskalische und präventive Maßnahmen von 2001 (48%) bis 2008 (53%) zu und tägliche Raucher nahmen von 24% auf 19% ab; seit 2008 ist leider kein weiterer Fortschritt zu verzeichnen, weil ein entsprechendes Bundesgesetz noch immer fehlt. Andere Länder haben erkannt, dass eine tödliche Droge in ihrer Gesellschaft keinen Platz mehr haben sollte: Norwegen entfernte wie Island und Irland die Zigaretten aus den Auslagen, wurde deshalb geklagt, ließ sich aber nicht einschüchtern. Rauchverbote in Irland und Italien senkten die Raucherquote auf 22%. Auch in England, Schottland und Wales waren sie ein voller Erfolg gegen Passivrauchen und zur Senkung der Raucherquote auf 19%, in U.S.A. auf 15%, in Norwegen auf 17% und in Australien auf 16%. In Schweden und Island konnte der Anteil der Raucher schon auf 15% gesenkt werden. In den USA nahmen Raucher von 25% (1997) auf 15% (2015) ab. In Kalifornien und Utah rauchen nur mehr 12%, in New York 14%, in Brasilien und Canada 15% (Ziel 5%). Neuseeland (16%) möchte Tabak bis 2025 völlig verbieten. Auch in der EU nehmen die Befürworter eines Ausstiegs zu. Finnland verschärfte sein Tabakgesetz und hat wie Norwegen, U.K., Island und Neuseeland den Weg in eine rauchfreie Zukunft eingeschlagen. Die Tabakindustrie musste ihre Klage gegen die englische Regierung zurückziehen (Das britische Parlament beschloss ein Rauchverbot in KFZ beim Mitführen Minderjähriger, ein Verkaufsverbot für E-Zigaretten bis zum Alter von 18 Jahren und Einheitsverpackungen für Tabakzigaretten). Das Tabakkartell versuchte, die WTO für sich zu instrumentalisieren, um den Fortschritt in Australien und anderen Staaten zu verhindern. Australien hat trotzdem auch bei der WTO durchgesetzt, dass sowohl die Zigarettenpackungen (bis auf die Bildwarnung) als auch die Zigaretten selbst weiß bleiben müssen (Standardisierung), verbot Sponsoring der Tabakindustrie (zur politischen Einflussnahme), gewann den Prozess beim Höchstgericht, senkte seine Raucherrate von 1993 bis 2013 von 25% auf 13% und bei 12-17jährigen auf unter 5% und spendete der WHO 700.000 $ für den Kampf gegen Tabak. Doch allein der Rechtsstreit mit P. Morris verschlang 39 Millionen $. Auch das Höchstgericht in England & Wales hat Plain Packaging durchgesetzt. Sogar das kleine Uruguay hat trotz Klagen des mächtigen Tabakkartells  WHO-Empfehlungen umgesetzt und dadurch die Herzinfarkte reduziert. Es wurde von Bloomberg und Gates unterstützt und gewann den Prozess, was weitere Staaten ermutigt, seinem Beispiel zu folgen. Gleichzeitig wurden aber die Gefahren von ISDS in Handelsverträgen wie TTIP und CETA deutlich.